Gegen den „Mini-Trump“
Tausende demonstrieren in München gegen „demokratiefeindliche Parolen“ und Hubert Aiwangers Erding-Rede. Für Kritiker ist das „Wahlkampfgetöse“.
Tausende demonstrieren in München gegen „demokratiefeindliche Parolen“ und Hubert Aiwangers Erding-Rede. Für Kritiker ist das „Wahlkampfgetöse“.
Freie-Wähler-Chef Aiwanger hat mit einer kontroversen Rede viel Kritik auf sich gezogen. Nun demonstrierten Tausende Menschen in München gegen einen Rechtsruck. Eine Kundgebung gegen das geplante Heizungsgesetz floppte dagegen.
Söder und Merz zeigen in München, dass sie momentan im selben Boot sind. Die Grünen sind für sie der Hauptgegner – nicht alle in der Union gehen da mit.
In der Bundespolitik seien die Grünen „Wettbewerber“, sagt der stellvertretende CDU-Vorsitzende. Parteichef Friedrich Merz bekräftigt in München, die Union müsse sich „am meisten mit der Politik der Grünen auseinandersetzen“.
Das „funk“-Format „Die da oben!“ fragt auf Instagram, was Höcke, Weidel, Merz und Söder „gemeinsam“ hätten: „Sie sind rechts.“ Die ARD entschuldigt sich für den Post. Wieso eigentlich? Der Beitrag selbst ist doch viel schlimmer.
Nach 16 Jahren Regierungszeit nahm die frühere Bundeskanzlerin die Ehrung von Bayerns Ministerpräsident Söder entgegen. Keine Selbstverständlichkeit, wie der CSU-Chef mit Blick auf frühere Streitigkeiten zwischen den Schwesterparteien sagte.
Bei der Ordensverleihung lobt Markus Söder die frühere Kanzlerin – auch für die gute Zusammenarbeit in der Pandemie. Sie lässt das Lob an sich abprallen und geht stattdessen auf die Zeit der deutschen Teilung ein.
Der CDU-Chef widerspricht Spekulationen über einen sich anbahnenden Machtkampf mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten. Sachsens Regierungschef Kretschmer will sich mit Claudia Pechstein treffen.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtags wirft Hubert Aiwanger vor, rote Linien überschritten zu haben. Aber auch der Ministerpräsident habe in Erding Falschinformationen verbreitet.
Der bayerische Ministerpräsident bricht sein Schweigen über die umstrittene Kundgebung in Erding. Ohne Hubert Aiwanger zu nennen, grenzt sich Söder von seinem Stellvertreter ab.
Die Bürger Schwangaus haben entschieden: Neuschwanstein darf sich um Aufnahme in die Weltkulturerbeliste der Unesco bewerben. Der Bürgermeister spricht von einem „eindeutigen Auftrag“. Doch es war knapp.
Seit Monaten schimpfen Bayerns Regierungsvertreter über die Erbschaftregeln des Bundes. Nun hat der Freistaat Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Friedrich Merz hat es versprochen, aber nicht geschafft. Auch seine „Brandmauer“ reißt immer wieder ein, vor allem in den Kommunen. Was läuft da eigentlich schief?
Die Grünen in Bayern fordern nach einer umstrittenen Rede von Hubert Aiwanger dessen Rücktritt. Bayerns Wirtschaftsminister verteidigt sich gegen die Kritik und vermutet dahinter eine „linke Masche“.
Der bayerische Ministerpräsident und sein Stellvertreter kämpfen in Erding auf offener Bühne gegen das Gebäudeenergiegesetz und „zwanghafte Veganisierung“. Nutzt das ihnen – oder der AfD?
Bei einer Kundgebung in Erding kritisiert Söder insbesondere die Grünen. Dabei wurde der bayerische Ministerpräsident offenbar von AfD-Anhängern ausgebuht.
Ein linkes Bündnis wirft Söder und zwei weiteren Politikern Verleumdung vor.
Im Ukrainekrieg treten deutsche Politiker auf wie Helden einer klassischen Tragödie: Wie in Shakespeares Hamlet zaudern sie angesichts der „Zeitenwende“. Manchen gehen erst jetzt wirklich die Augen auf.
Die bayerischen Grünen haben gute Jahre hinter sich, aber momentan tun sie sich schwer. Das liegt an Berlin und an Söder. Das hat sich auch auf ihrem Parteitag in Erlangen gezeigt.
Die Stimmung in der bayerischen Lehrerschaft ist schlecht. Bei einem Kongress in Würzburg buhlen Markus Söder und sein Kultusminister um die Pädagogen.
Die Stimmung auf dem Parteitag der bayerischen SPD ist besser als die Umfragen. Was geht noch bis zur Landtagswahl im Oktober?
Söder ist einstimmig zum Spitzenkandidaten der CSU für die Landtagswahl im Oktober gewählt worden. Wie erfolgreich der Parteitag war, ist eine Frage der Perspektive.
Der CSU muss ob der Landtagswahl nicht bange werden. Die Ampel in Berlin ist Söders bester Wahlhelfer. Dass die Bayern vor zwei Jahren auch im Bund das Sagen hatten, gerät dabei schnell in Vergessenheit.
Die CSU hat entschieden: Markus Söder ist Spitzenkandidat für die Landtagswahl. In seiner Kandidatenrede auf dem Parteitag in Nürnberg nahm der bayerische Ministerpräsident eine scharfe Abgrenzung zu den Grünen vor.
Die CSU beschließt in Nürnberg ein neues Grundsatzprogramm und wählt Markus Söder zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Der erklärt, was er für seine „Lebensaufgabe“ hält – und was für „Schafsscheiß“.
Markus Söder hat zuletzt wieder eine Kanzlerkandidatur ausgeschlossen. Dabei zeigt Söder ständig, wie man einst getroffene Festlegungen, etwa zur Atomkraft, abstreift wie einen Anzug.
... ist das anders als in Moskau sicher keine Inszenierung. Old Söderhand wird dann seine Pflicht tun. Denn das ist seine Lebensaufgabe.
Die Ampelkoalition hat sich vorgenommen, die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen anzugehen. CSU-Chef Söder ist gegen entsprechende Pläne – und deutet an, dass es ihm dabei auch um eine Universität in Bayern geht.
Nachdem er Jahrzehnte hat warten müssen, ist es so weit: Charles III. wird gekrönt. Über dem Kreml sind zwei Drohnen abgeschossen worden. Und die Deutschen haben deutlich mehr Gas gespart als erwartet. Der F.A.Z.-Newsletter.
CSU-Politiker Dobrindt hält das Konzept von Spitzenkandidaten bei EU-Wahlen für gescheitert. Nun widerspricht Parteichef Söder.
Der bayrische Ministerpräsident Söder schließt eine Bewerbung um die Kanzlerkandidatur für die Union aus. Aus seiner Sicht ist klar, welcher Politiker dafür am ehesten infrage kommt.
Die CDU will mit Ursula von der Leyen in den Europawahlkampf ziehen. CSU-Chef Söder wollte das auch. Jetzt schießt Landesgruppenchef Dobrindt quer – und trägt abermals Streit in die Union.
Hans Well war der Kopf der Brüdercombo Biermösl Blosn, die mit Gerhard Polt für Furore sorgte. Dann zerstritt er sich mit allen Beteiligten. Ein Gespräch über Ideale und Irrtümer, Gender-Witzeleien und Markus Söder.
In der Atomfrage hätte Markus Söder sich zurücklehnen können, da eine Mehrheit seine Position unterstützt. Warum er trotzdem immer noch einen draufsetzt.
In Bayern geht der Wolf um, vor allem die Almbauern fürchten um ihre Tiere. Und die Wahlkämpfer wittern Beute.