Abschiebung in Putins Reich?
Ilja Schkolnyj sitzt in Bayern in Abschiebehaft – obwohl er Teil der russischen Opposition war und mit einer Deutschen verheiratet ist. In Russland droht ihm der Kriegsdienst.
Wer in Berlin keine Wohnung findet, weicht ins Umland aus. Doch auch dort zeigen sich Vorbehalte gegen Neubauten und Stimmen gegen ein zu starkes Wachstum.
Ilja Schkolnyj sitzt in Bayern in Abschiebehaft – obwohl er Teil der russischen Opposition war und mit einer Deutschen verheiratet ist. In Russland droht ihm der Kriegsdienst.
Digitale Souveränität? Fehlanzeige! Deutschland soll sich aus der Abhängigkeit ausländischer Digitalkonzerne lösen. Das ist das Ziel der Bundesregierung. Doch die Ministerien sind abhängig von US-Anwendungen.
Der syrische Übergangspräsident ist alles andere als ein Demokrat und Friedensfürst. Aber er ist gemäßigter als andere – und ein pragmatischer Ansprechpartner.
Im Jahr 1887 erregte sich die deutsche Öffentlichkeit über ein Gemälde von Hermione von Preuschen. Die Berliner Akademie wollte „Mors Imperator“ nicht ausstellen, die Malerin zeigte es trotzdem. Eine Ausstellung erzählt ihre Geschichte.
Anna Netrebko begeistert Berlin mit stimmlicher Brillanz. Die Inszenierung von Rafael R. Villalobos sorgt hingegen für Irritationen.
Der Bundeskanzler fordert die Heimkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer. Damit stößt er in Damaskus auf offenere Ohren als beim Koalitionspartner SPD.
Max Hopp bringt Zuckmayers Hauptmann von Köpenick auf die Bühne. Im Berliner Ensemble wird die Tragödie eines Außenseiters lebendig.
Sieben Männer schreiben auf Telegram darüber, wie man Frauen betäuben und vergewaltigen kann. Sie senden sich Fotos und Videos der Taten – und fliegen erst nach Jahren auf. Warum so spät?
495 Marathons, rund 21.000 Kilometer, null Ruhetage: Extremsportlerin Joyce Hübner will bis Oktober die Gemarkung aller 2095 deutschen Städte mit Stadtrecht betreten. Wie schafft sie es, motiviert zu bleiben?
In einem Jugendzentrum soll eine Sechzehnjährige vergewaltigt worden sein. Wieso zeigten Mitarbeiter die mutmaßliche Tat nicht an? Politiker beschäftigen sich mit dem Fall.
Blick in die Vergangenheit: Kamal Aljafari schaut im Kinofilm „Mit Hasan in Gaza“ dokumentarisch auf seine Heimat im Jahr 2001 zurück.
Vor etwa einer Woche wird ein Mann in Berlin durch eine Schusswaffe schwer verletzt. Jetzt hat die Polizei drei Verdächtige in Darmstadt festgenommen. Die Ermittler sehen eine Verbindung zu organisierter Kriminalität.
Bei der Wahl im April 2027 wird Jochen Ott in Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst herausfordern. Was erhofft sich der Spitzenkandidat der Genossen vom angestrebten Reformkurs?
Kritische Journalisten werden oft bedroht und eingeschüchtert, auch vor Gericht, durch sogenannte SLAPP-Klagen. Besuch bei einem, der für seine Arbeit kämpfen muss.
Am 30. März soll auf dem Frankfurter Römerberg eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt stattfinden. Schon in Hamburg und Berlin solidarisierten sich Tausende Menschen mit Collien Fernandes.
Der Origami-Hirsch von Zhanna Kadyrova stand früher auf einem Sockel in der Ukraine. Als die Russen kamen, wurde er weggeschafft. Jetzt tourt er durch Europa und wird auf der Venedig Biennale die Ukraine repräsentieren.
Die Welt ist in Aufruhr. Das bekommt auch der Kunsthandel zu spüren, der zuletzt so große Hoffnungen auf die Golfregion gesetzt hat. Wie läuft das Geschäft jetzt auf der Messe der Art Basel in Hongkong?
Die SPD hat sich getroffen, um ihre Krise zu analysieren – und die Reform-Rede ihres Parteichefs Klingbeil. Ihr Fazit: Eine Übergewinnsteuer muss her.
Während in Bonn die Porträts Peter Hujars zu sehen sind, wird der Fotograf in Berlin zusammen mit der Künstlerin Liz Deschenes gezeigt. Was auf den ersten Blick willkürlich erscheint, erweist sich als Glücksgriff.
Wegsehen aus Angst vor den Tätern? Eine Berliner Ausstellung fragt, was die Deutschen vor 1945 über den Holocaust wussten. Sie zeigt: Es war mehr, als sie später gewusst haben wollten.
Sebastian Hotz, alias „El Hotzo“, machte einen „Witz“ zum Attentat auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten Trump. Er habe eine Straftat gebilligt, meint die Staatsanwaltschaft. Das Kammergericht spricht Hotz frei.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Die Suche nach dem neuen Vorsitzenden hat das politische Berlin in Unruhe versetzt. Auch der Vorwurf des Geschichtsrevisionismus kam auf.
Kompromiss statt Klüngel: Roland Borchers wird neuer Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Aber er übernimmt keinen ruhigen Museumstanker, sondern ein Schiff im Sturm.
Rettungsversuch an der Bahnsteigkante: E.M. Forsters Lieblingsroman erscheint erstmals auf deutsch. Warum wurde das Buch so lange übersehen?
Susanne Daubner feiert am Donnerstag ihren 65. Geburtstag. Seit 1999 ist die Nachrichtensprecherin bei der „Tagessschau“. Bei jungen Zuschauern gilt sie als Kult-Ansagerin für das Jugendwort des Jahres.
In Berlin werden türkische Unternehmer von Mafiagruppen terrorisiert, zum Beispiel von den „Daltons“. Über das Chaos in Istanbuls Unterwelt – und wie es nach und nach zu uns schwappt.
Der Bundespräsident kämpft kurz vor Ende der Amtszeit um sein Vermächtnis – auch als Außenpolitiker. Dazu führt er in einer denkwürdigen Rede das Völkerrecht ins Feld.
Der Bildhauer Constantin Brâncuși war einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne – und ist hierzulande kaum bekannt. In der Neuen Nationalgalerie in Berlin wird jetzt sein Werk in einer glänzenden Ausstellung neu entdeckt.
Zusätzlich 2000 Windräder und acht Milliarden Euro Förderung: Umweltminister Schneider will mit seinem Klimaschutzprogramm die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Ein entscheidender Teil aber fehlt.
Sie suchten Waffendepots in mehreren europäischen Staaten. Jetzt erhalten vier Hamas-Mitglieder in Deutschland lange Haftstrafen.
Der Karfreitag zählt zu den stillen Feiertagen, deswegen ist vielerorts das Tanzen untersagt. Welche Regeln über Ostern einzuhalten sind – und warum sich gegen das Tanzverbot Protest regt.
Als Ostbeauftragte der Bundesregierung spürt Elisabeth Kaiser eine wachsende Unzufriedenheit ostdeutscher Unternehmen. Investitionen in Rüstung und Infrastruktur könnten laut Kaiser helfen, sie zu lindern.
Collien Fernandes unterbricht nach eigener Aussage ihren Dreh in Vietnam und reist nach Deutschland. Dort will sie sich für Gesetzesänderungen einsetzen.
Ein Gericht in Berlin urteilte Anfang des Jahres, dass ein auf Papier ausgedrucktes Deutschlandticket gültig ist. Nun bestätigt die Bundesregierung: Genau so ist es. Was hören wir von der Deutschen Bahn?