Ein Börsengang in einer eigenen Liga
Strengere Regeln für Asylverfahren, Trump sieht Fortschritte bei Verhandlungen mit Iran und Elon Musk auf dem besten Weg Billionär zu werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
An Donald Trumps 80. Geburtstag verkünden der US-Präsident und Iran die Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Kriegsende. Woran ein Frieden noch scheitern könnte.
Friedrich Merz ist seit Mai 2025 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2021 ist er außerdem Abgeordneter im Deutschen Bundestag für die Partei Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU). Zuvor saß er bereits von 1994 bis 2009 im Bundestag. Seit Januar 2022 bekleidet er den Bundesvorsitz der CDU.
Familie, Ausbildung und Beruf
Merz wurde am 11. November 1955 in Brilon im Hochsauerland geboren, sein Vater war Richter. Nach dem Abitur leistete Merz Wehrdienst und begann ein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, das er 1985 abschloss. Nach dem zweiten Staatsexamen war Merz ein Jahr lang als Richter tätig, bevor er als Syndikus zum Verband der Chemischen Industrie wechselte. Dort war er bis zu seinem ersten politischen Mandat im Jahr 1989 tätig. Von 2005 bis 2021 gehörte er einer Wirtschaftskanzlei an. Seine Ehefrau ist die Richterin Charlotte Merz, gemeinsam haben sie drei Kinder.
Politische Karriere
Von 1989 bis 1994 saß Friedrich Merz im Europäischen Parlament, im Anschluss daran bis 2009 im Bundestag. Von 2000 bis 2002 bekleidete er den Fraktionsvorsitz der Unionsfraktion (CDU/CSU). Im Jahr 2009 zog er sich vorerst aus der Politik zurück, um sich stärker beruflichen Tätigkeiten zu widmen. 2021 wurde er erneut in den Deutschen Bundestag gewählt, wo er seit Februar 2022 wieder den Vorsitz der Unionsfraktion innehat. Im September 2024 nominierte ihn die Union zu ihrem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2025. Am 6. Mai 2025 wurde er vom 21. Deutschen Bundestag zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
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Merz steht immer noch am Anfang seiner Bemühungen. Die Last wird nicht kleiner: Der Weltanschauungskrieg hat das Parlament im Griff.
Wenn die Angriffe aufeinander ausbleiben, deutet das auf den Ernst der Lage hin. Das zeigte sich rund um das Treffen der Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Viele in der CDU finden es gut, dass die Wirtschaftsministerin den Kurs vertritt, für den Merz früher kämpfte. Doch bisweilen stört „Kassandra“ den Koalitionsfrieden.
Heute beginnt die Fußball-WM der Superlative. Die EZB erhöht wohl erstmals seit drei Jahren die Zinsen. Und es startet der erste Prozess zum Millionenraub von Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die Regierung legt eine Kursbestimmung für die Luftfahrt vor. Für das gescheiterte Kampfjetprojekt FCAS setzt der Bund jetzt auf eine Alternative unter „maßgeblicher Beteiligung der deutschen Luftindustrie“.
Ein wütender Kanzler ist noch kein durchsetzungsfähiger Kanzler. Wohl aber Stoff für die Anti-Merz-Kampagne.
Im Kanzleramt kommen die Koalitionsspitzen und die Sozialpartner zusammen, USA und Iran greifen sich gegenseitig an, der Papst hält eine Messe in der Sagrada Família, und der neue Steven Spielberg kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der DGB will Betriebsrenten obligatorisch machen. Finanzminister Klingbeil ebenso. Auch Kanzler Merz hat sich schon dafür eingesetzt. Offen bleibt zunächst die Frage, wer wie viel dafür bezahlen soll.
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
Friedrich Merz wurde von Gewerkschaftern ausgebuht. Jetzt sollen ausgerechnet sie ihn retten.
Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt gescheitert. Zwischen Berlin und Paris bleiben Fragen offen. Der deutschen Industrie kommt das Ende gar nicht ungelegen.
Seine erste Auslandsreise in diesem Jahr führt Xi nach Nordkorea. Deutsche Landräte rufen um Hilfe. Umweltsorgenkind Deutschland lädt zur Klimakonferenz. Und: Das DFB-Team zieht um.
In Caren Miosgas Talk saß SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas auf dem Stuhl, auf dem Reformen wehtun: Sie zeichnete das präzise Porträt einer Partei, die ihre Diagnose kennt – und an der Therapie scheitert.
Der frühere spanische Notenbankchef de Cos gilt derzeit als Favorit für die Nachfolge von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Für die deutschen Kandidaten scheint es nicht gut zu stehen.
Vor dem Koalitionsausschuss mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden dämpft der Kanzler die Erwartungen. Dabei ist offensichtlich, was nötig wäre. Und wer sich dafür vor allem bewegen muss.
Erst jubelte die Pharmabranche über CDU-Kanzler und CDU-Gesundheitsministerin, heute ist sie ernüchtert. Zwei Vorhaben der schwarz-roten Regierung stören sie besonders.
Je schneller die Staaten in den Verhandlungen zum EU-Beitritt vorankommen, desto mehr Vorteile sollen sie genießen. Albanien reicht das nicht.
Der Unternehmer Martin Herrenknecht ist unzufrieden mit der Politik. Ein Interview über die Lage der Nation, das Manko von Friedrich Merz und darüber, warum er eine Übernahme der Commerzbank bedauern würde.
Der Kanzler reist zum EU-Westbalkan-Gipfel nach Montenegro. Putin spricht beim Wirtschaftsforum. Und: WM-Generalprobe für das DFB-Team – mit Manuel Neuer im Tor? Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Koalition verwendet eine Denkfigur, die aus der Antike bekannt ist. Sie soll verschleiern, dass sie eine Art Gefängnis der Macht ist – und die SPD die Rolle eines Vetospielers innehat.
Bei der Wahl für einen Platz im UN-Sicherheitsrat hat Deutschland die Mehrheit verpasst. Stattdessen gehen zwei Sitze an Portugal und Österreich.
Merkel spricht als „Elder Stateswoman“ beim Jubiläum des Umweltministeriums. Zur schwarz-roten Klimapolitik unter Kanzler Merz äußert sie sich distanziert – und verteidigt ihren Atomausstieg.
Noch rund 100 Tage bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Stand heute hätte die AfD gute Aussichten auf ihre erste Regierung. Beim ostdeutschen Wirtschaftsforum haben Politik und Unternehmen darüber diskutiert.
Eine Allianz aus Ökonomen und früheren Verfassungsrichterinnen fordert die Regierung zur Reform des Ehegattensplittings auf. Ehepaare ohne Kinder würden im neuen Modell 300 Euro im Jahr draufzahlen – und Familien profitieren.
Vor der ostdeutschen Wirtschaft versucht Friedrich Merz Zuversicht zu verbreiten und die Bürger in die Pflicht zu nehmen. Spürbare Reaktionen bekommt er aber nur, als es um die AfD geht.
Politiker behaupten, dass sie Beliebtheitsrankings nicht so wichtig finden. Und dann schauen sie doch alle hin. Welchen Einfluss haben solche Umfragen?
Merz empfängt Ungarns Ministerpräsidenten Péter Magyar. Alexander Zverev träumt vom ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Und Besucher im Kölner Dom müssen bald Eintritt zahlen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Gerücht über einen „Putschversuch“ gegen Friedrich Merz sagt viel über die Lage der Koalition aus. Langsamer Erfolg wäre besser als schnelles Scheitern.
Am Mittwoch werden die Mitglieder für den UN-Sicherheitsrat gewählt. Deutschland will das Rennen machen, deshalb läuft hinter den Kulissen ein gut organisierter Wahlkampf.
Zum „Showdown“ zwischen Friedrich Merz und Hendrik Wüst kommt es im Sauerland nicht. Doch von Zufriedenheit kann in der NRW-CDU keine Rede sein.
Die Bundeswehr soll zur stärksten Armee Europas werden. Macht das im Ausland jemanden nervös? Eine Spurensuche.
Kanzler Merz und NRW-Regierungschef Wüst treffen sich im Sauerland, Israel treibt seine Bodenoffensive in Libanon voran und die deutsche Nationalmannschaft verabschiedet sich von ihren Fans. Der F.A.Z. Frühdenker.
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Gerade noch verfeindet, nähern sich die beiden Parteien wieder an. Özdemir und Wüst wecken Hoffnungen, aber nicht nur bei Klimaschutz gehen die Meinungen auseinander.
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