Wie die SPD die Arbeiter verlor
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
In einem kleinen Dorf haben polnische Freiheitskämpfer die Versöhnung mit Deutschland vorangetrieben. Mehr als 35 Jahre später wollen die Außenminister diesen Geist wiederbeleben.
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Viele Unternehmen unterstützen bei der Suche nach Wohnraum oder bieten ihn gleich selbst an, zeigt eine neue Studie. Eine flächendeckende Verbreitung sei aber nicht in Sicht.
Der türkische Präsident nutzt den Iran-Krieg für seine eigene Machterhaltung. Gegen die Opposition kennt er kein Erbarmen. Und wieder landet ein Journalist im Gefängnis.
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Die hohen Baukosten treiben die Mieten und hemmen den Neubau. Die Politik verspricht Besserung. Doch der Irankrieg verschärft die Krise.
Die ersten Vorschläge für Strukturreformen liegen vor. Ob Steuer, Rente oder Krankenversicherung: Vieles könnte sich ändern. Um welche Summen es geht, wen es betrifft und was Fachleute dazu sagen – ein Überblick.
Mitten in der Nachfrageflaute eröffnet BASF ihren neuen Standort in China. Konzernchef Kamieth ist in seinem Glauben an die größte Investition der Geschichte unerschütterlich. Sogar in der Blockade von Hormus sieht er eine Chance.
Die Gründung eines Landesverbands der AfD-Jugend in Fulda wird am Samstag von Gegendemonstrationen begleitet. Mit einem Großaufgebot will die Polizei eine Eskalation verhindern.
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Amerikanische Lebensmittelhändler bauen eines der größten zivilen Gesichtserkennungsnetzwerke des Landes auf. Die Technik soll Diebstahl verhindern. Kritiker fürchten, dass sie bald über Preise mitentscheidet.
Schon jetzt könnten Beschäftigte laut der höchsten Arbeitsrichterin Inken Gallner täglich zehn, statt acht Stunden arbeiten. Sie äußert sich schon länger wohlwollend über flexible Arbeitszeiten.
Die SPD verliert als Interessenvertreterin der Transferempfänger den Boden unter ihren Füßen. Ihre Zukunft kann nur in einer Reformpartei mit wirtschaftlicher Kompetenz bestehen.
Dass die Deutsche Bahn noch zu retten ist, daran zweifeln inzwischen viele. An der Spitze des Schienenkonzerns steht seit einem halben Jahr eine Frau, die es trotzdem versucht. Bislang mit mäßigem Erfolg.
Am liebsten organisiert er Demonstrationen: Philipp Jacks ist Vorsitzender des DGB in Frankfurt und Rhein-Main.
Der Ölpreis steigt, Versorgungssicherheit ist ein großes Thema – und die Chemiebranche ächzt. In dieser Lage verkauft der Ölkonzern BP eine der größten Raffinerien im Land an einen Investor. Was hat der Amerikaner vor?
Nur wenige arbeiten in Teilzeit, um ihren Lifestyle zu pflegen. Und kaum ein Arbeitgeber hat ein Problem mit dem Recht auf Teilzeit. Die F.A.Z.-Allensbach-Umfrage
Schauspieler Klaus Nierhoff engagiert sich gegen eine antiqueere Haltung und lässt sich nicht in Klischeegeschichten pressen.
Der Onlinemodehändler Zalando schließt sein Werk in Erfurt, 2700 Jobs fallen weg. Die Politik kritisiert den Konzern scharf für die Art der Kommunikation.
Am Freitag erscheint Paul Ingendaays Buch „Entscheidung in Spanien“. Es erzählt, wie Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern 1936 zu Hilfe kamen, um auf der Seite der Spanischen Republik gegen die Erhebung rechter Militärs zu kämpfen. Ein Auszug.
Die EU-Staatschefs debattieren in Brüssel über Krieg und Wettbewerbsfähigkeit. Wo Busse und Bahnen heute still stehen. Und: Finnland hat das Glück gepachtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Erst seit Ende der 2010er Jahre gibt es Gewerkschaften bei Samsung. Nun geben sie eine „deutliche Warnung“ ab und wollen streiken. Samsung hofft auf eine andere Lösung.
Seit dem Morgen starten und landen keine Passagierflugzeuge am Hauptstadtflughafen. Grund ist ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. 57.000 Fluggäste sind betroffen.
Rund 30 Jahre nach der Gründung hat der Fahrradhersteller Riese und Müller seinen ersten Betriebsrat. Seine 13 Mitglieder vertreten mehr als 700 Mitarbeiter.
Gut 30 Jahre nach der Privatisierung der ehemaligen Buna-Werke durch Dow Chemical wächst im mitteldeutschen Chemiedreieck die Unsicherheit über die künftige Rolle des US-Konzerns.
Das Urteil des bayerischen Verfassungsgerichts stärkt in doppelter Weise die Wissenschaftsfreiheit. Es hat Signalwirkung über Bayern hinaus.
Pendler in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel können aufatmen. Nach einer ganzen Reihe von Warnstreiks im kommunalen ÖPNV gibt es eine Lösung, teilt die Gewerkschaft Verdi mit. Doch noch sind Hürden zu nehmen.
Wie die Arbeitskraft zu einem Rohstoff wurde: Das LVR-Landesmuseum in Bonn zeigt die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“.
Bei der Betriebsratswahl im Baunataler VW-Werk hat die Gewerkschaft im Vergleich zu 2022 rund zehn Prozentpunkte verloren. Der umstrittene Verein Zentrum trat, anders als etwa in Braunschweig, allerdings nicht an.
Die deutschen Werften sind gerade gut ausgelastet. Für die Zukunft bräuchte es aber bessere Weichenstellungen durch die Politik, fordern einmütig der Verband der Schiffbauer wie der IG Metall.
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in den Bundesländern Bayern, Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg Beschäftigte in kommunalen Nahverkehrsunternehmen zum Streik auf.
Der nächste Warnstreik im Nahverkehr: In mindestens sechs Bundesländern sollen am Donnerstag die Fahrzeuge in den Depots bleiben. Damit erhöht die Gewerkschaft in den Verhandlungen den Druck.
Die italienische Großbank ist schon der größte Anteilseigner der Commerzbank. Jetzt legt sie ein Angebot für das gesamte deutsche Geldhaus vor. Der Aktienkurs steigt – doch die Commerzbank sieht keine Grundlage für Gespräche.
Die neue Rechtsform EU Inc. soll Start-up-Gründern ermöglichen, leichter in Europa zu skalieren. Ökonomen geht der Entwurf der EU-Kommission nicht weit genug.
Die EU-Kommission will jungen Unternehmen in Europa das Leben leichter machen. Doch ihr Vorschlag für ein 28. Regime ist zu wenig ambitioniert. Noch kann er geändert werden. Ein Plädoyer.
Der Chef der Deutschen Familienversicherung fordert eine radikale Reform des Gesundheitssystems. Zahnbehandlungen fielen dann aus dem Leistungskatalog. Krankentage ohne Lohnfortzahlung lehnt er aber ab.