Machen die Schweizer heute die Schotten dicht?
27 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind Ausländer. Nun wird über einen Bevölkerungsdeckel abgestimmt. Dabei steht viel auf dem Spiel – nicht nur für Migranten.
Ein brutaler Mord erschüttert Italien. Nicht zum ersten Mal kommen Migranten ums Leben, die wie moderne Sklaven auf den Feldern schuften. Wird sich diesmal etwas ändern?
27 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind Ausländer. Nun wird über einen Bevölkerungsdeckel abgestimmt. Dabei steht viel auf dem Spiel – nicht nur für Migranten.
Abgewiesene Fans, ein unerwünschter Schiedsrichter, offene Fragen: Die amerikanische Einreisepolitik wird zum WM-Problem. Die Kritik am FIFA-Präsidenten wächst.
Der Automobilkonzern reicht die frühere MAN-Sparte schon wieder weiter. Drei Finanzinvestoren bieten, einer von ihnen in einem kuriosen Bündnis: mit dem VW-Großaktionär Porsche. Nun stehen finale Offerten an.
Die Regierungskoalition mag mit den Sozialpartnern reden, wie sie will. Aber ihre politische Verantwortung wird sie nicht los. Will sie die Lage drehen, muss sie den Anstieg der Arbeitskosten bremsen.
Wenn die Angriffe aufeinander ausbleiben, deutet das auf den Ernst der Lage hin. Das zeigte sich rund um das Treffen der Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Binnen weniger Tage haben die USA drei Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. Die Crews kommen überwiegend aus Indien. Dort ist die Empörung groß.
Viele in der CDU finden es gut, dass die Wirtschaftsministerin den Kurs vertritt, für den Merz früher kämpfte. Doch bisweilen stört „Kassandra“ den Koalitionsfrieden.
Heute beginnt die Fußball-WM der Superlative. Die EZB erhöht wohl erstmals seit drei Jahren die Zinsen. Und es startet der erste Prozess zum Millionenraub von Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Opel hat angekündigt, auch die nächste Generation des Astra in Rüsselsheim zu bauen. Für die Beschäftigten ist es die erste gute Nachricht seit Langem.
Im Kanzleramt kommen die Koalitionsspitzen und die Sozialpartner zusammen, USA und Iran greifen sich gegenseitig an, der Papst hält eine Messe in der Sagrada Família, und der neue Steven Spielberg kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ende 2025 wurde einem Zeitungsbericht nach über 19 Millionen Bürgern eine Altersrente bezahlt. Kostenpunkt für den Staat: über 300 Milliarden Euro.
Amerikaner, die vielleicht mit Ebola infiziert sind, sollen in Kenia in Quarantäne gehen. Dagegen regt sich Protest.
Der DGB will Betriebsrenten obligatorisch machen. Finanzminister Klingbeil ebenso. Auch Kanzler Merz hat sich schon dafür eingesetzt. Offen bleibt zunächst die Frage, wer wie viel dafür bezahlen soll.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat verglichen, wie viel Geld die Schulträger in Hessen in ihre Schulen investieren. Besonders wenig ist es in Kassel. Im Hochtaunuskreis ist der Zustand der Gebäude am besten.
Der Deutsche Sachbuchpreis geht in diesem Jahr an Konstantin Richters Buch „Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG“. Unser Rezensent beschrieb das Buch im Januar als elegant erzählt, ohne aber in die Tiefe vorzudringen. Hier seine Rezension.
Die Forderung nach höheren Steuern für Superreiche ist populär, Starökonom Gabriel Zucman liefert die Munition. Doch seine Daten sind umstritten – und Milliardäre werden langsam sauer.
Friedrich Merz wurde von Gewerkschaftern ausgebuht. Jetzt sollen ausgerechnet sie ihn retten.
Die Koalition startet in eine entscheidende Verhandlungswoche. Um ein Scheitern zu verhindern, haben Union und SPD die Runde der sogenannten Sherpas erweitert.
Gleiche Probleme, anderer Ort: Die Konservativen in der SPD schaffen es, Kontrahenten friedlich zusammenzubringen. Hilft es, den Knoten zu durchschlagen?
Der Bundesinnenmister stellt die neue Statistik zur politisch motivierten Kriminalität vor, Markus Söder und Carsten Linnemann gehen auf Spargelfahrt. Und: Ist Ihre Stadt auf Hitzewellen vorbereitet? Der F.A.Z. Newsletter.
Das Stichwort Reformen verbinden viele Menschen vor allem mit zusätzlichen Belastungen. Arbeitsministerin Bärbel Bas bringt zur Abwechslung eine Zahl zur Steuerentlastung ins Spiel.
Arbeitsministerin Bärbel Bas hat die Erwartungen an die geplante Reform der Einkommensteuer weiter angeheizt. Doch wer alles nur durch die Brille der Umverteilungspolitik sieht, wird den Standort nicht voranbringen.
Landesregierungen geben viel Geld für Werbung aus. Niedersachsen zahlt für seinen neuen Slogan eine Million Euro je Buchstabe. Warum?
Energiepolitik wird oft als Klimafrage verhandelt – sie ist jedoch auch eine Frage der Resilienz. Raffinerien, Tankläger, Pipelines und Logistik halten nicht nur den Alltag am Laufen, sondern sichern im Ernstfall auch Staat und Gesellschaft. Warum diese Infrastruktur weit mehr ist als ein Relikt der fossilen Welt, erläutert Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer beim Wirtschaftsverband Fuels und Energie – en2x. Dabei wirbt er für einen realistischen Blick auf Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und die Transformation hin zu mehr Klimaschutz.
Wenige Tage vor Beginn der Fußball-WM häufen sich Berichte über Einreiseverbote, verweigerte Visa und stundenlange Verhöre. FIFA-Präsident Infantino soll handeln – äußert sich aber zufrieden.
Vier Saisonarbeiter in der italienischen Landwirtschaft werden grausam umgebracht. Ihre Leben endeten in einer Welt der Ausbeutung. Was hat das mit Erdbeeren für deutsche Kunden zu tun?
Vor dem Koalitionsausschuss mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden dämpft der Kanzler die Erwartungen. Dabei ist offensichtlich, was nötig wäre. Und wer sich dafür vor allem bewegen muss.
Nina Warkens Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeversicherung hat eine politische Botschaft, die nicht im Lärm der Kritiker untergehen sollte. Die Zeit der Ampel-Kompromisse ist vorbei.
Arbeitgeber müssen aufpassen: Entgeltdiskriminierungen sind ein heißes Eisen. Die umstrittene EU-Entgeltrichtlinie erfordert schon jetzt Anpassungen.
Der Zuspruch für die radikale Rechte ist das Symptom einer tiefen Strukturkrise. Wer sie lösen will, muss das ordnungspolitische Politikverständnis der vergangenen Jahrzehnte umkehren.
Das Auswärtige Amt nennt Hüseyin Doğru einen „Desinformationsakteur“, die EU hat ihn sanktioniert. Doch die Belege halten die Behörden zurück – das befeuert Verschwörungserzählungen und berechtigte Zweifel.
Deutschlands wichtigster Industriekonzern kämpft um seine Zukunft. Am Standort Zwickau verdichten sich die großen Konflikte der Republik. Was verrät die Krise des Weltkonzerns über den Zustand des Landes?
Die Krise von Volkswagen ist längst eine Krise des deutschen Erfolgsmodells. Es geht nicht nur um Autos – sondern um die Frage, wie ein Industrieland seinen Wohlstand verteidigt.
Vom EU-Mercosur-Freihandelsvertrag soll vor allem die europäische Autoindustrie profitieren. Doch China hat seinen Gegenangriff längst gestartet – und erschüttert die Machtverhältnisse in der Branche in ihren Grundfesten.
Dem Begriff Wonnemonat machte der zurückliegende Mai in Frankfurt alle Ehre, es war warm und sonnig. Aber leider auch ziemlich trocken.
Anfang Mai berichtete die F.A.Z. exklusiv, dass Rheinmetall mit dem Finanzinvestor Aequita über den Verkauf seiner kriselnden Autosparte verhandelt. Jetzt ist das Geschäft besiegelt – und damit der Abschied aus dem zivilen Geschäft.