Die Verschwendung im Bremer Jobcenter ist ein Skandal
Die Entlassung des Bremer Jobcenter-Chefs macht den angerichteten Schaden nicht wett. Der Staat muss sich endlich eiserne Kostendisziplin auferlegen.
Bremen hat ein Problem mit Sozialleistungsbetrug. Doch die Politik tut sich schwer, die Dinge beim Namen zu nennen. Im Ruhrgebiet geht man längst einen anderen Weg.
Die Entlassung des Bremer Jobcenter-Chefs macht den angerichteten Schaden nicht wett. Der Staat muss sich endlich eiserne Kostendisziplin auferlegen.
Die Behörde gönnte sich einen „Kreativraum“ in einer angemieteten Immobilie, dessen Kosten statt 99.000 Euro am Ende 906.000 Euro betrugen.
Ein Jobcenter-Mitarbeiter redet im ZDF Tacheles – und ihm wird gekündigt. Er soll seinen Arbeitgeber diffamiert haben.
Im Internet und in anonymen Umfragen wirken die Bürger oft unversöhnlich und eindimensional. Was denken sie, wenn man sie fragt?
Die Ausgaben für Arbeitslosigkeit steigen stark. Nun braucht die Bundesagentur allein für 2026 doppelt so viel Milliarden-Finanzhilfe wie erwartet. Das macht die Etatplanung der Regierung noch schwieriger.
Ein katholisches Krankenhaus und eine Psychiatrie in Hessen werben gezielt junge Mediziner aus Mexiko an. Die einen bekommen engagierte Neuzugänge, die anderen Arbeitsplatzsicherheit.
Das Bäckerhandwerk feiert am 5. Mai den Tag des Deutschen Brotes. Dass dieses neben Kuchen, Brötchen und Croissants täglich in den Regalen liegt, wäre ohne ausländische Arbeitskräfte kaum noch möglich.
Die Regierung ringt um Veränderungen für Deutschland. Das haben schon viele versucht, von Martin Luther bis Gerhard Schröder. Was sich von ihnen lernen lässt.
Der Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatung versucht mit fragwürdigen Methoden, neue Verkäufer anzuwerben. Und die Arbeitsagentur macht mit.
Bürgergeldempfänger werden in einem Thüringer Landkreis zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet. Wer nicht erscheint, bekommt Besuch von Beamten in Uniform.
Deutschlands Industrie steckt in der Krise. Viele langjährige Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Mit diesen Tipps gelingt die Neuorientierung.
Immer mehr junge Menschen arbeiten ohne Ausbildung. Das kann langfristig in die Arbeitslosigkeit führen. Die Agentur für Arbeit Frankfurt setzt auf ein besonderes Programm, um das zu ändern.
Union und SPD haben die Lockerungen der Ampelkoalition zurückgedreht. Hilfebezieher müssen sich auf härtere Sanktionen einstellen. Zweierlei steht aber noch aus.
Rot-grüne Planlosigkeit hat den Sozialstaat über Jahre in ineffizienten Strukturen gelähmt. Gut, wenn das jetzt endet. Aber was, außer neuem Gewerkel, ist der Plan der Regierung Merz?
In Deutschland sind 200.000 Stellen im Handwerk unbesetzt. Die Branche bemängelt: Der „Akademikerwahn“ schrecke junge Leute ab.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind viele Flüchtlinge nach Hessen gekommen. Hier Arbeit zu finden, fällt vielen schwer, das liegt nicht nur an der Sprache.
Viele Menschen wollen sich besser mit Künstlicher Intelligenz auskennen. Das nutzen Anbieter auch für Betrug.
In Hessen steigt die Zahl junger Erwerbstätiger ohne Ausbildungs- oder Studienabschluss. Oft sind es Ausländer, die in ihrer Heimat sogar einen Beruf erlernt haben.
Arbeitnehmer sollen fit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz werden. Weiterbildungen fördert daher der Staat. Doch nach F.A.Z.-Recherchen geht es vielen Anbietern nur ums Abkassieren. Manch einer spricht gar von „Coronatestzentren 2.0“.
Fachkräftemangel, Sicherer Hafen, Unterbringung von Tausenden Geflüchteten: Migration und Integration spielen auch in den Wahlprogrammen der Parteien in Frankfurt eine große Rolle.
Vier Jahre lebte Aysan Rajabi in einer Notunterkunft für Wohnungslose, getrennt von ihrem Sohn. Das kostete sie fast das Leben. Das Projekt „Housing First“ rettete nicht nur sie.
Die Sozialleistungen sollen eine weitreichende Neuordnung erfahren. Wohngeld und Kinderzuschlag sollen mit der Grundsicherung für Arbeitssuchende bearbeitet werden. Kindergeld soll zukünftig automatisch ausgezahlt werden.
Jeder dritte Japaner ist älter als 65 Jahre. Das Rentensystem stößt an seine Grenzen. Rund die Hälfte der Rentner arbeitet deshalb einfach immer weiter.
Die Schließung von Produktionsstandorten und Stellenabbau treiben die Arbeitslosenzahlen in die Höhe. Nicht alle Wirtschaftszweige sind betroffen, einige dafür umso mehr.
Die Zahl der Erwerbstätigen blieb lange trotz Wirtschaftsflaute auf Rekordkurs. Doch das ist nun vorbei. Auch starker Personalaufbau beim Staat gleicht die Schrumpfung anderer Branchen nicht mehr aus.
Höherer Mindestlohn, steigende Pendlerpauschale – und ein Lachgas-Verbot: Der Jahreswechsel bringt wieder zahlreiche Änderungen und Anpassungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Der Mindestlohn steigt, das Deutschlandticket wird teurer, und für Rentner könnte es mehr Geld geben. Wie sieht es mit steuerlichen Entlastungen aus? Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Es ist kein Wunder, wenn man nach diesem Jahr schlechte Laune hat. Die Nachrichten aus der Wirtschaft waren schlecht. Gibt es irgendwo Grund zum Optimismus?
Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland haben laut der Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, ein Rekordtief erreicht. Die Wahrscheinlichkeit, einen Job zu finden, sei derzeit „so niedrig wie nie zuvor“.
Qualifikation bleibt wichtig, sagt Arbeitsagentur-Chefin und ehemalige SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. Sie übt damit auch Kritik an der Reform der schwarz-roten Bundesregierung.
Die Regierung hat sich auf eine Reform des Bürgergelds geeinigt. Was eine Beraterin im Jobcenter zu den neuen Plänen sagt.
Ein Clan residierte in einer Villa in Leverkusen, während viele Familienmitglieder von staatlicher Unterstützung lebten. Nun dürfen die Behörden das Anwesen einziehen.
Sein eigenes Rentnerdasein akzeptiert Frank-Jürgen Weise nur widerwillig. Nun soll er die wichtigste Frage im deutschen Sozialstaat lösen. Erfahrung mit heiklen Missionen hat der Oberst der Reserve immerhin genug.
Er meisterte schon andere vermeintlich hoffnungslosen Missionen, wie im Fall der Bundeswehrreform oder des Migrationsamts Bamf. Jetzt soll der studierte Betriebswirt Frank-Jürgen Weise laut einem Bericht die Rente retten.
Klingbeil will die SPD in die Mitte ziehen. Welches Zukunftsbild Bas hat, ist nicht so klar. Wie viel Reformwille steckt in den beiden Parteivorsitzenden?
Eröffnet die SPD Arbeitsunwilligen in der Bürgergeldreform ein Schlupfloch? Konkret geht es um Arbeitslose, die eine Zusammenarbeit mit dem Jobcenter verweigern. In der Union befürchten das viele. Der Kabinettsbeschluss wurde verschoben.