Was der „Frühling der Reformen“ tatsächlich bringt
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil stimmt das Land auf harte Zeiten ein. Manche seiner Vorschläge können etwas verändern. Andere sind eher Symbolik.
Das Image einer Stadt entscheidet auch darüber, wie viel Geld dorthin fließt. In unsicheren Zeiten könnte das für Frankfurt ein Vorteil sein.
Lars Klingbeil wurde am 23. Februar 1978 im niedersächsischen Soltau geboren. Nach dem Abitur 1998 leistete er bis 1999 seinen Zivildienst in der Bahnhofsmission Hannover. Klingbeil war Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD).
Klingbeil war von 2003 bis 2007 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos, der Jugendorganisation der SPD. 2005 war er kurzzeitig Mitglied des Deutschen Bundestages, das ist er seit 2009 wieder.
Von 2017 bis 2021 war er SPD-Generalsekretär. Seit Dezember 2021 ist Klingbeil Parteivorsitzender seiner Partei, von Februar bis Mai 2025 auch Fraktionsvorsitzender der SPD.
In der schwarz-roten Koalition ist er seit Mai 2025 Vizekanzler und Finanzminister.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil stimmt das Land auf harte Zeiten ein. Manche seiner Vorschläge können etwas verändern. Andere sind eher Symbolik.
Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Schauspieler Christian Berkel diskutieren auf dem F.A.Z.-Kongress über das Verhältnis von Politik und Gesellschaft.
Bei der Wahl im April 2027 wird Jochen Ott in Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst herausfordern. Was erhofft sich der Spitzenkandidat der Genossen vom angestrebten Reformkurs?
Die SPD macht Druck beim Thema Spritpreise. Die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil sprachen sich nach einem SPD-Treffen am Freitag in Berlin abermals für eine Deckelung der Preise aus.
Auf dem F.A.Z.-Kongress gibt sich der Bundeskanzler selbstbewusst – auch im Umgang mit Trump. Aber was ist mit der SPD und ihren neuesten Reformideen?
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Die SPD hat sich getroffen, um ihre Krise zu analysieren – und die Reform-Rede ihres Parteichefs Klingbeil. Ihr Fazit: Eine Übergewinnsteuer muss her.
Die Zinsen klettern auf das höchste Niveau seit 15 Jahren. Das bekommen nicht nur Gold und Immobilienaktien zu spüren.
Das Ehegattensplitting war der SPD schon immer ein Dorn im Auge. Denn es wirkt konservativ.
Die ersten Vorschläge für Strukturreformen liegen vor. Ob Steuer, Rente oder Krankenversicherung: Vieles könnte sich ändern. Um welche Summen es geht, wen es betrifft und was Fachleute dazu sagen – ein Überblick.
Vizekanzler Lars Klingbeil hat seine SPD bei einer Veranstaltung in Berlin auf Strukturreformen eingeschworen. Alte Gewohnheiten müssten aufgegeben, Blockaden aufgelöst werden, so Klingbeil.
Der SPD-Vorsitzende will eine andere SPD. Einige seiner Vorschläge dürften der eigenen Partei nicht gefallen. Kann er sich trotzdem durchsetzen?
Während der Bundeskanzler sich bei der Regierungsbefragung noch bedeckt hielt, was die angekündigten Reformen angeht, überraschte sein Stellvertreter mit offensiven Ankündigungen.
Der SPD-Chef kündigt Reformen an und wird erstaunlich konkret. Handlungsbedarf sieht er etwa beim Ehegattensplitting und in der Einkommensteuer. Auch Kanzler Merz und CSU-Chef Söder positionieren sich.
Lars Klingbeil will neuen Schwung in seine Partei und in die Koalition bringen. Das ist löblich. Aber der Vorrat an einfallsreichen Vorschlägen ist sehr begrenzt.
Merz und Klingbeil fehlt es nicht an Reformwillen, sondern an Mut und Risikobereitschaft. Auch nach den Wahldebakeln der SPD klingt die Koalition zögerlich.
In Luxemburg legt die Regierung Höchstpreise für Kraftstoffe fest. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hält das für nachahmenswert. Doch ob das Pendlern hilft, ist nicht gesagt.
Die gestiegenen Anleihezinsen werden für Staaten zur Belastung. Das betrifft hoch verschuldete Länder wie Frankreich besonders, aber auch Deutschland. Was bedeutet das für die Zukunft der Schuldenbremse?
Die SPD verliert als Interessenvertreterin der Transferempfänger den Boden unter ihren Füßen. Ihre Zukunft kann nur in einer Reformpartei mit wirtschaftlicher Kompetenz bestehen.
In der SPD hat niemand die Absicht, zurückzutreten. Die CDU freut sich über den Sieg, schaut aber besorgt auf den lädierten Partner. Was wird aus den Reformen?
Die SPD verliert nach 35 Jahren jetzt auch den Spitzenposten in Rheinland-Pfalz. Doch die großen Konsequenzen bleiben aus.
Der SPD-Chef lehnt einen Rücktritt nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz ab. Aber die Unruhe in der Partei wächst. Hat er jetzt noch genug Kraft, Reformen durchzusetzen?
Die Bundesregierung hat sich eine Reformoffensive vorgenommen. Wie wirkt sich die Niederlage der SPD in Rheinland-Pfalz auf die Koalition in Berlin aus?
Die geplante Riester-Reform von Finanzminister Lars Klingbeil stößt auf breite Kritik. Streitpunkte sind die Fördergrenzen und der Kostendeckel, der vielen noch zu hoch ist.
Je länger der Irankrieg dauere, desto größer würden die wirtschaftlichen Folgen, sagt Finanzminister Lars Klingbeil. Es gelte aber dennoch, kühlen Kopf zu bewahren.
Finanzminister Lars Klingbeil kündigt ein großes Reformpaket an, mit dem er die Haushaltslücken schließen und große Erbschaften stärker belasten will. Der SPD-Chef positioniert sich zu Eurobonds, EZB-Präsidentschaft und verrät, worüber er mit Bärbel Bas lacht.
Da hat Lars Klingbeil recht: Andere Staaten scheren sich nicht um das Völkerrecht. Der entscheidende Faktor in der Weltpolitik ist ein anderer.
Die Sozialdemokraten stehen vor einer grundsätzlichen Entscheidung. Links oder ein Kurs der Mitte? Die Geschichte zeigt, welcher Weg Erfolg verspricht.
Einst machte das Godesberger Programm die SPD regierungsfähig. Die Vorzeichen, unter denen das neue Grundsatzprogramm erarbeitet werden soll, weisen in die entgegengesetzte Richtung.
Zwischen Abwehr und Angriff: Ein neues Grundsatzprogramm soll die Sozialdemokraten aus der Krise führen. Doch die Parteivorsitzenden steuern in unterschiedliche Richtungen.
Im nahen Polen erlebt Finanzminister Klingbeil, was in Deutschland ein fernes Versprechen ist: Die Wirtschaft brummt.
Die Finanzpolitik ist Lars Klingbeil nicht genug. Der Vizekanzler besetzt zunehmend Themen, für die eigentlich Katherina Reiche zuständig ist. Die macht sich rar – mancher wünscht sich schon Robert Habeck zurück.
Parteichef und Finanzminister Lars Klingbeil zieht in die Mitte, seine Fraktion sehnt sich nach mehr Umverteilung. Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz könnte es zur Richtungsentscheidung kommen.
Für Maybrit Illner sprang diesmal Shakuntala Banerjee ein. Die Zuschauer wurden daran erinnert, dass früher alles besser war. Und mit „Lifestyle-Teilzeit“ ist eigentlich niemand gemeint, wenn es nach Lars Klingbeil geht.
Der schwache Dollar hat auch Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft. Der Bundeskanzler und der Finanzminister haben sich deshalb für eine schnelle Einführung des digitalen Euros ausgesprochen.
In Davos schwören sich deutsche Manager und Politiker darauf ein, künftig handlungsfähiger zu werden. Das wird auch auf einem Empfang deutlich, bei dem sich die Region um Frankfurt beim Weltwirtschaftsforum präsentiert.