Rubio: NATO darf „keine Einbahnstraße sein“
US-Außenminister will die Allianz nach Irankrieg neu bewerten +++ Netanjahu sieht Hälfte der Kriegsziele erreicht +++ Öltanker vor der Küste von Dubai beschossen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehen auf Konfrontationskurs gegenüber Teheran. Die Beziehungen zu den USA und Israel will der Golfstaat dagegen vertiefen.
US-Außenminister will die Allianz nach Irankrieg neu bewerten +++ Netanjahu sieht Hälfte der Kriegsziele erreicht +++ Öltanker vor der Küste von Dubai beschossen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Das israelische Parlament hat trotz massiver Kritik ein neues Gesetz zur Todesstrafe verabschiedet. Die Mitglieder der Knesset stimmten am Montagabend mit 62 Ja- zu 48 Nein-Stimmen zu.
Am Sonntag war bereits ein Soldat der UN-Friedenstruppe durch ein explodierendes Geschoss getötet worden – nach libanesischen Berichten war es ein israelisches.
Die Todesstrafe ist völkerrechtlich nicht verboten. Aber sie darf nicht nur für bestimmte Personengruppen gelten.
Der Bundeskanzler fordert die Heimkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer. Damit stößt er in Damaskus auf offenere Ohren als beim Koalitionspartner SPD.
Israel will über einen Gesetzentwurf zur Todesstrafe abstimmen, der schwerwiegende Folgen für die Palästinenser hätte. Nicht nur aus Europa kommt harsche Kritik.
Israelische Polizisten hindern den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem am Besuch der Grabeskirche. Nach viel Kritik verspricht Netanjahu freien Zugang an den Kar- und Ostertagen.
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist bei einem Staatsbesuch in Berlin. Bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftstreffen wirbt er um deutsche Investitionen in Syrien, welches nach dem Krieg noch immer zerstört ist.
Der syrische Präsident al-Scharaa besucht Berlin, die Kommission zur Reform der Krankenversicherung legt ihre Vorschläge vor, und die Fußball-Nationalspieler kämpfen gegen Ghana um einen Platz im WM-Kader. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die Huthi-Rebellen schießen erstmals seit Kriegsbeginn Raketen auf Israel ab. Doch die Attacken haben eher symbolischen Effekt als militärischen.
Die Ukraine will ihre im Krieg gewonnene Expertise nutzen und ihr Image wandeln. Selenskyj hofft auf Milliarden aus neuen Rüstungsabkommen.
Blick in die Vergangenheit: Kamal Aljafari schaut im Kinofilm „Mit Hasan in Gaza“ dokumentarisch auf seine Heimat im Jahr 2001 zurück.
Iranischen Raketenangriffen zum Trotz zelebriert Dubais Scheich Mohammed sein prestigeträchtiges Event. Die Auswirkungen des Krieges sind auf der Rennbahn zu spüren. Dort triumphiert ein Außenseiter.
Der Irankrieg geht in die fünfte Woche. Pakistan bemüht sich um Deeskalation. Dort beraten Außenminister über Wege aus dem Konflikt. Die Huthi aus Jemen greifen erneut Israel an. Der Überblick.
Ein Team des US-Senders CNN ist laut der „Foreign Press Association“ gewaltsam von israelischen Soldaten festgenommen worden. Die Armee kündigte eine Untersuchung an.
Die Drohnen und Raketen des Iran bedrohen auch die internationalen Berater in Dubai, Doha oder Abu Dhabi. Vielerorts gibt es Evakuierungspläne. Doch die Gespräche zeigen: Gehen will eigentlich keiner.
Huthi-Rebellen im Jemen haben mit einem Raketenangriff auf Israel erstmals in den Irankrieg eingegriffen. Der Angriff sei eine Reaktion auf die Zerstörung von Infrastruktur im Iran, so die Islamisten.
Sehen Sie hier den Trailer zum Film „Mit Hasan in Gaza“, der seit dem 26. März im Kino läuft.
Die Parteispitze der Linken will Vorwürfe des Antisemitismus ernst nehmen, lehnt sie aber gleichzeitig auch ab. Ein Spagat, den sie schwer durchhalten kann.
Wirtschaftlich ist Peking bestens auf die neue Ölkrise vorbereitet und beobachtet den US-Angriff auf seinen Partner Iran auffälllig still. Was bedeutet das für die Sicherheitsarchitektur in Asien?
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Die 72-jährige Afaf Hijazi führt in Wiesbaden einen Friseursalon. Vor 55 Jahren kam sie aus Jordanien und hat gelernt, den Kunden zu lesen.
Bisher wollte es niemand hören, jetzt zeigt sich: Die Verlagerung großer Ströme des Weltluftverkehrs über Umsteigeflughäfen am Persischen Golf ist ein Risiko.
Dimona, Arad, Tel Aviv: Nach mehreren Raketeneinschlägen in kurzer Zeit gibt es in Israel Sorgen um die Luftverteidigung. Zu Recht?
Ein Kollaps des iranischen Regimes wäre nicht die größte Gefahr. Für die Region könnte ein schleichendes Ende gefährlicher sein, weil es den Separatisten im Land in die Karten spielte. Das wäre fatal für andere Länder.
Daniel Cohn-Bendit tritt im Frankfurter Linkentreff Club Voltaire auf. Eigentlich soll er dort seine Memoiren vorstellen – noch viel lieber aber streitet er über die aktuelle Politik.
Beim Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi stellt ein britischer Journalist Max Verstappen eine Frage, die ihm nicht gefällt. Nun trifft Verstappen ihn in Suzuka wieder. Und verweist ihn kurzerhand der Presserunde.
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Kein Statement, keine gemeinsame Position: Das Schwellenländer-Bündnis schweigt zum Irankrieg. Die Interessen der Mitglieder gehen zu weit auseinander. Unser Kolumnist findet, damit werde BRICS zum Lehrstück für die wackelige Weltordnung der Gegenwart.
Die Knesset will über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen. Kritiker nennen den Gesetzentwurf rassistisch – weil er faktisch fast nur Palästinenser betrifft.
Ebrahim Zolfaghari, Irans Militärsprecher, macht sich gern über Trump lustig. Das kommt gut an. Mit ihm als Gesicht des Krieges will das Regime cool wirken.
Iran ist nicht weit weg. Die Mullahs sind längst Teil des Krieges in Europa. Sie bedrohen uns alle. Es geht darum, das Richtige zu tun, nicht bloß zu wollen.
Die Golfstaaten fürchten ein überstürztes Ende des Krieges gegen Iran. Der saudische Kronprinz soll bei Trump für eine Fortsetzung der Angriffe geworben haben.
Der Irankrieg wirft ein Schlaglicht auf einen blinden Fleck im Völkerrecht. Muss ein Staat mit einem Angriff wirklich so lange warten, bis er sich nicht mehr verteidigen kann?
Dem Irankrieg fehlt eine tragfähige Begründung. Deutschland muss Stellung beziehen – und dazu dann auch stehen.
Der US-Präsident behauptet, es gebe konstruktive Gespräche mit Iran zur Beendigung des Krieges. Unsere beiden Gäste, Sicherheitsexperte Nico Lange und Nahostkenner Rainer Hermann, bezweifeln Trumps Aussage.