Infantinos Welt
Die WM in den USA, Kanada und Mexiko ist die Wette eines Mannes, der den Fußball-Weltverband FIFA allein regiert. Wie konnte das passieren?
Die Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vom 11. Juni bis 19. Juli stehen 104 Spiele an. Hier finden Sie alle Infos zu Anstoßzeiten, Spielorten, Gruppen, Terminen und TV-Sendern.
Die WM in den USA, Kanada und Mexiko ist die Wette eines Mannes, der den Fußball-Weltverband FIFA allein regiert. Wie konnte das passieren?
Die Amerikaner starten stark ins Turnier. Die Brasilianer bangen um Neymar. Die Deutschen verhandeln über ihre Prämien. Und die Italiener sind sauer auf den FIFA-Chef. Das war die WM-Nacht.
Abgewiesene Fans, ein unerwünschter Schiedsrichter, offene Fragen: Die amerikanische Einreisepolitik wird zum WM-Problem. Die Kritik am FIFA-Präsidenten wächst.
Wer hofft, der Geist der Infantinos möge sich nicht durchsetzen, kann nur wünschen, dass diese WM ein politischer und ökonomischer Misserfolg wird. Aber stets war das Spiel stärker als die Abscheu vor seinen Umständen.
In einem denkwürdigen Eröffnungsspiel mit drei Platzverweisen gibt es „ganz große Emotionen“, das Aztekenstadion „bebt wie schon lange nicht mehr“. Die Schlagzeilen werden aber auch von etwas anderem bestimmt.
Gianni Infantino spricht nur selten bei Pressekonferenzen. Vor dem Auftakt der Fußball-WM äußert sich der FIFA-Präsident – und erhält Kritik von den internationalen Medien.
Christoph Heusgen, langjähriger Berater von Angela Merkel, erklärt, wie die Kanzlerin Sport für ihre Politik genutzt hat, Trump die WM zu seiner Show machen wird und warum Lothar Matthäus einst sauer auf ihn war.
Infantino weist auf der WM-Eröffnungspressekonferenz alle Kritik zurück. Und doch scheint der FIFA-Präsident zu spüren, dass sich etwas zusammenbrauen könnte. Zeitweise wird er demütig.
Im Kanzleramt kommen die Koalitionsspitzen und die Sozialpartner zusammen, USA und Iran greifen sich gegenseitig an, der Papst hält eine Messe in der Sagrada Família, und der neue Steven Spielberg kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Präsident des Fußball-Weltverbandes kann nicht mal seine Schiedsrichter schützen. Sein Versprechen, die „inklusivste“ WM zu präsentieren, machen Trumps Behörden schon vor Beginn des Turniers unmöglich. Das war für jeden erkennbar.
Die Fußball-WM könnte in fünf Wochen mehr Emissionen verursachen als viele Staaten in einem Jahr. Dabei hat sich die FIFA dem Klimaschutz verschrieben. Für Trump missachtet sie sogar ihre eigenen Regeln.
Der frühere UEFA-Präsident Platini beschuldigt FIFA-Chef Infantino und weitere Funktionäre der Verschwörung gegen seine Person. Er stellt Strafanzeige – und das nicht zum ersten Mal.
Die Fußballweltmeisterschaft ist auch ein Geschenk der FIFA an Donald Trump. Doch sein Vorgehen gegen Feinde in aller Welt stellt Gianni Infantino vor Herausforderungen.
Wenige Tage vor Beginn der Fußball-WM häufen sich Berichte über Einreiseverbote, verweigerte Visa und stundenlange Verhöre. FIFA-Präsident Infantino soll handeln – äußert sich aber zufrieden.
Gianni Infantino hat den Weltfußballverband FIFA nicht reformiert, er hat ihn übernommen. Sein Prinzip: Er bringt das Geld, er hat die Macht. Wenn in Nordamerika der WM-Ball rollt, ist Fußball eigentlich Nebensache.
Die FIFA jubelt die bevorstehende Weltmeisterschaft zum wirtschaftlichen Segen für die Gastgeberländer hoch. Die Hotelbranche zeigt sich bislang aber ernüchtert – und macht dafür den US-Präsidenten mitverantwortlich.
Zwei Männer, die immer mehr Macht auf sich vereinen – Über ihre Beziehung, milliardenschwere Interessen und politische Konflikte, die 2026 die WM überschatten.
Zwei Männer, die immer mehr Macht auf sich vereinen: Wir sprechen über die Beziehung von Trump und Infantino, milliardenschwere Interessen – und politische Konflikte, die 2026 die WM überschatten.
Wegen seines Verhaltens gegenüber Donald Trump steht Gianni Infantino seit Langem in der Kritik. Eine NGO will nun den Druck auf ihn erhöhen: mit einer Beschwerde, an der sich jeder beteiligen kann.
„Jeder wird willkommen sein“, hatte Gianni Infantino über die WM gesagt. Nun wird offensichtlich, dass das nicht stimmt: Der Visumantrag einer iranischen Fan-Aktivistin ist abgelehnt worden.
Maryam Schodschaei und ihr Bruder Masoud kämpfen dafür, dass sich das Leben in Iran verändert. Der frühere Nationalspieler wurde deshalb bestraft. Trotzdem will die Autorin, dass das Land an der Fußball-WM teilnimmt. Warum?
Erstmals wird es bei einem Endspiel einer Fußball-Weltmeisterschaft in der Halbzeitpause ein Showprogramm geben. Der Weltverband FIFA kündigt gleich drei musikalische Top-Acts an.
Die FIFA will mit ihrem neuen Ansatz beim Verkauf der WM-Tickets gigantische Potentiale heben. Das führt zu absurden Auswüchsen bei den Preisen. Doch es gibt erste Zweifel, ob die Strategie funktioniert.
Seit zehn Jahren ist Gianni Infantino Präsident der FIFA. Nun gab er bekannt: Er möchte sich im nächsten Jahr wiederwählen lassen. Die Chancen könnten schlechter stehen, schließlich gibt es keinen Gegenkandidaten.
Spielt der Iran trotz des Kriegs bei der WM in den USA mit? Gianni Infantino trifft eine klare Aussage. Der iranische Fußball-Präsident darf derweil nicht nach Kanada einreisen.
Für Verbandschef Gianni Infantino gibt es beim FIFA-Kongress in Vancouver keinen Geleitschutz durch die Polizei. Er erfülle nicht die Kriterien, teilt die Behörde mit.
Wer sich bei der Fußball-WM in Auseinandersetzungen die Hand vor den Mund hält, kann mit der Roten Karte bestraft werden. Die Regelhüter reagieren damit auf eine Forderung von FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Die Fußball-WM 2026 sollte die erste sein, die unter Leitprinzipien für Menschenrechte stattfindet. Wie viel der FIFA diese Regeln wert sind, hat sie längst deutlich gemacht.
Für die Verleihung eines Friedenspreises an Donald Trump gab es international viel Kritik an Gianni Infantino. Der norwegische Fußballverband unterstützt nun eine Beschwerde gegen den FIFA-Präsidenten.
Die Gründung einer neuen Fußball-Gewerkschaft attackiert die etablierte FIFPRO. Dem Fußball-Weltverband ist der Streit recht.
New Jersey fordert die FIFA auf, sich während der Fußball-WM an den enormen Transportkosten zum Stadion zu beteiligen. Sonst würden die Besucher zur Kasse gebeten. Die Botschaft geht an den Präsidenten.
Die FIFA verkauft WM-Tickets zu astronomischen Preisen. Dabei gäbe es genug Möglichkeiten, solchen Exzessen Einhalt zu gebieten, wenn FIFA-Präsident Infantino das wollte.
Ungeachtet des Kriegs im Nahen Osten ist FIFA-Präsident Gianni Infantino davon überzeugt, dass Irans Fußballteam an der WM in den USA teilnehmen wird. Immerhin: Frieden „würde helfen“.
Der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL spricht sich öffentlich für eine Wiederwahl des FIFA-Präsidenten aus. Das könnte auch mit der Debatte um eine weitere Aufstockung der Fußball-WM zusammenhängen.
Wegen des Krieges verhandelte Irans Fußballverband über eine Verschiebung seiner WM-Spiele nach Mexiko. Nun aber bestätigt FIFA-Präsident Gianni Infantino den Spielort USA für Iran.
Abseits nur noch dann, wenn eine Lücke zwischen Verteidiger und Stürmer besteht? Die FIFA testet die „Tageslicht“-Regel künftig in Kanada. Den Trainern fällt dabei eine besondere Rolle zu.