Wer folgt jetzt auf Guterres?
Diese Woche präsentieren sich vier Kandidaten für das Amt des UN-Generalsekretärs. Einen Favoriten gibt es nicht. Letztlich müssen sich die Vetomächte verständigen.
Johann Wadephul erklärt in Mainz sein Selbstverständnis als Außenminister. Er grenzt sich von seiner Vorgängerin ab – und warnt eindringlich vor der AfD.
Annalena Baerbock ist deutsche Politikerin und war zwischen 2013 und 2025 Mitglied im Bundestag für die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Im Kabinett Scholz war sie von 2021 bis 2025 Bundesministerin des Auswärtigen Amtes.
Familie und Ausbildung
Baerbock wurde am 15. Dezember 1980 in Hannover geboren, ihr Vater war Vorstandsmitglied beim Autozulieferer WABCO, ihre Mutter Sozialpädagogin. Von 2000 bis 2005 studierte sie an der Universität Hamburg bis zum Vordiplom Politische Wissenschaft und machte an der London School of Economics and Political Science einen Master in Public International Law.
Politische Karriere
Nach Abschluss ihres Studiums war sie bis 2008 Mitarbeiterin und Büroleiterin von Elisabeth Schroedter, Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2008 bis 2009 war Baerbock Referentin für Sicherheits- und Außenpolitik im Bundestag. Von 2009 bis 2013 war sie die Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg, von 2018 bis 2022 war sie Vorsitzende auf Bundesebene. Nach der Bundestagswahl 2021 wurde sie als Außenministerin ins Kabinett Scholz einberufen. Bei der Bundestagswahl 2025 zog sie erneut über die Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen in den Bundestag ein.
Diese Woche präsentieren sich vier Kandidaten für das Amt des UN-Generalsekretärs. Einen Favoriten gibt es nicht. Letztlich müssen sich die Vetomächte verständigen.
Wie hat es nur so weit kommen können? Wir sind doch die moralische Supermacht! Vielleicht hätte Baerbock auch besser Gebrauchtwagen verkaufen sollen.
Die UN-Generalversammlung hat die Nachfolge für Annalena Baerbock gewählt. Khalilur Rahman präsentiert ein ausführliches Programm. Doch eine Frage bleibt offen.
Merz empfängt Ungarns Ministerpräsidenten Péter Magyar. Alexander Zverev träumt vom ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Und Besucher im Kölner Dom müssen bald Eintritt zahlen. Der F.A.Z. Frühdenker.
In dieser Woche stellen sich vier Kandidaten für das Amt des UN-Generalsekretärs vor. Einen Favoriten gibt es nicht. Es könnte zu Überraschungen kommen.
Liebesgrüße aus Moskau: Auf der russischen Plattform RT Documentary laufen brillant gemachte moderne Dokumentarfilme. Sie richten sich an ein westliches Publikum, das eine „andere Sicht“ sucht.
Nach dem Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl in Baden-Württemberg triumphieren die Grünen, die SPD hadert mit ihrem Kurs und die FDP kämpft ums Überleben.
Comedian Shahak Shapira sitzt in Tel Aviv fest, seit der Irankrieg ausgebrochen ist. Ein Interview über den Hass, den er im Internet abbekommt, während er in einem Bunker Schutz vor den Luftangriffen sucht.
Wehrhaft wirkte das nicht: Annalena Baerbock will bei Sandra Maischberger für die regelbasierte Ordnung werben. Sie zieht aber en passant die EU-Grenzen neu.
Alice Schwarzer äußert sich auch über Frauen oft so, dass es unsolidarisch klingt. Das wird dann gerne zitiert. Jetzt hat sie sich über Alice Weidel geäußert und klang nicht besonders kritisch. Das zitieren dann auch alle.
Die Präsidentin der UN-Vollversammlung und frühere Leistungssportlerin über den Olympia-Ausschluss von Russen, wann sie trotz Neutralität nicht schweige und warum der Einsatz für Frauenrechte im Sport „harte Sicherheitspolitik“ ist.
Nach dem Blutbad in Iran stuft die EU die Revolutionsgarde als Terrororganisation ein. Jahrelang hat sie um den Schritt gerungen. Nun wendete Wadephul das Blatt.
Merz’ neue Regierung ist im Amt. Aber was machen die führenden Köpfe der Ampel jetzt? Ein Überblick von Windelwechseln bis Orgelspielen.
Während Trump Grönland besetzen will, schwanken Omid Nouripour, Annalena Baerbock und die anderen Gäste bei Illner zwischen UN-Rhetorik und Resignation. Erkenntnis des Abends: Die EU ist vollkommen hilflos.
Die Fraktionschefin der Grünen wird für ihre gute Laune geschätzt, aber auch für ihre Durchsetzungsstärke. Reicht das, um die Lücke zu füllen, die Robert Habeck und Annalena Baerbock hinterlassen haben?
Die frühere Außenministerin ist nun Präsidentin der UN-Vollversammlung. Im Interview erklärt Annalena Baerbock, warum der „Sicherheitsrat aus der Zeit gefallen ist“ – und ihre Auftritte mit Highheels und Bagels in New York.
Die frühere deutsche Außenministerin will uns zeigen, dass sie sich in New York pudelwohl fühlt. Das freut uns. Würde Annalena Baerbock nicht Amt und Nachfolger beschädigen. Und das zu Zeiten, in denen Außenpolitik und Außenwirtschaft immer fordernder werden.
Zu Baerbocks Selbstinszenierung sollte man sich als üblicher Verdächtiger besser nicht äußern. Denn auch anerkennendes Pfeifen könnte missverstanden werden.
Die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat den Eid für ihren neuen Posten in New York abgelegt. Zu Beginn der 80. Sitzungsperiode räumte sie auch Versäumnisse der Vereinten Nationen ein.
Annalena Baerbock ist als Präsidentin der UN-Generalversammlung vereidigt worden. Ihre Rolle will die frühere deutsche Außenministerin zeitgemäß ausfüllen.
Annalena Baerbocks Auftritt vor ihrem Wechsel zu den Vereinten Nationen im Netz mag peinlich wirken. Doch die Häme darüber ist vor allem frauenfeindlich – gerade deshalb ist es richtig, dass sie sich zeigt.
Kanzler Merz und Außenminister Wadephul schwören die Botschafter auf die Linie der Regierung ein. Sie unterscheidet sich vom Ansatz der Vorgängerregierung.
In wenigen Tagen tritt Annalena Baerbock ihren neuen Posten als Präsidentin der UN-Vollversammlung an. Mit einem Video im „Sex and the City“-Stil zeigt sie sich jetzt schonmal bereit.
Robert Habeck tritt mit großen Gesten von der Berliner Bühne ab, während Partei und Fraktion gerade in der Unauffälligkeit verschwinden. Wohin bewegen sich die Grünen?
Der Bundeskanzler wollte in der Koalition über Friedenstruppen für die Ukraine sprechen. Das finden manche in der CDU sehr wichtig – andere sind strikt dagegen.
In der Opposition suchen die Grünen nach ihrer neuen Rolle. Sollen sie wieder linker werden? Nicht mehr übers Klima reden? Oder noch bürgerlicher sein? Wenn sie das nur wüssten.
Der von Google bereitgestellte Überblick mit KI war nur der Anfang. In den USA bietet das Unternehmen jetzt einen neuen „AI Mode“ an, mit dem Google sich von seinem Ruf als bloße Suchmaschine verabschiedet.
Vor Jahren hatte Außenministerin Baerbock ein neues Verfahren geschaffen, um gefährdete Afghanen vor den Taliban zu retten. Doch nur wenige schafften es nach Deutschland. Aus dem Scheitern lässt sich einiges lernen.
Annalena Baerbock ist zur Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen gewählt worden. Und sie hat bereits viel vor.
Beide Länder verhandeln zum zweiten Mal in Istanbul. Baerbock soll zur Präsidentin der UN-Generalversammlung gewählt werden. Und Zverev trifft im Achtelfinale der French Open auf einen Niederländer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Beim ersten Besuch in Israel verlässt Johann Wadephul die grundlegende Linie der deutschen Außenpolitik nicht. Aber mitunter setzt er neue Akzente.
Im Auswärtigen Amt geht die Zeit von Annalena Baerbock zu Ende. Mit dem neuen CDU-Außenminister Johann Wadephul kommen Veränderungen auf das Ministerium zu.
Beim Besuch Baerbocks stehen Sicherheitsfragen und der Wiederaufbau Syriens im Fokus. Die Außenministerin setzt mit der Eröffnung der Botschaft ein Zeichen – und verurteilt die „gezielte Tötung von Zivilisten“.