Warum Buchhandlungen keine Staatspreise bekommen sollten
Wegen des Eklats um den Buchhandlungspreis muss man die staatliche Kulturförderung nicht in Gänze verdammen. Eine Bundeskulturbehörde braucht es aber sicher nicht.
Die Bonner Republik als geglückte liberale Demokratie? Claudia C. Gatzka und Sonja Levsen haben Historiker versammelt, die die beliebte Meistererzählung anzweifeln. Doch dabei übersehen sie selbst einiges.
Wegen des Eklats um den Buchhandlungspreis muss man die staatliche Kulturförderung nicht in Gänze verdammen. Eine Bundeskulturbehörde braucht es aber sicher nicht.
Das Baskenland fordert, Picassos weltberühmtes Gemälde in Bilbao auszustellen, weil „Guernica“ die Leiden der Basken darstelle. Doch konservatorische Gründe sprechen dagegen – so wird das Bild zum Politikum.
Ex-Verkehrsminister Wissing hat beim Ampel-Aus Ende 2024 mit der Partei gebrochen. Doch die Differenzen in der Partei reichen zurück bis zur Euro-Krise.
Die liberale Idee braucht eine Neuformulierung, fordern zwei Spitzenpolitiker der Grünen – und erklären, wie sie dieses Erbe antreten wollen.
Repressionen nach innen, die nahezu immer zu Aggression nach außen führt: Die Jahrestagung der Deutschen Osteuropagesellschaft in Dresden widmete sich der Anziehungskraft von Autoritarismen im Osten Europas und darüber hinaus.
Jetzt auch wieder bei den Krankenkassen: Die Koalition setzt die unselige Tradition der Kommissionen fort. Sie sind überflüssig und untergraben das Parlament.
Die Verfassung von Baden-Württemberg sieht Neuwahlen vor, wenn keine Regierung gewählt wird. Das regt in der Stuttgarter CDU Planspiele an, die nicht im Sinne der Erfinder sind.
Der syrische Präsident al-Scharaa besucht Berlin, die Kommission zur Reform der Krankenversicherung legt ihre Vorschläge vor, und die Fußball-Nationalspieler kämpfen gegen Ghana um einen Platz im WM-Kader. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Hessen gibt sich ein neues Erscheinungsbild: Löwe, Farben, Schrift, alles aus einem Guss. Aber Heimat lässt sich nicht am Reißbrett entwerfen. Welche Vorstellung von Zusammenhalt steckt hinter dem neuen Wappen?
Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Schauspieler Christian Berkel diskutieren auf dem F.A.Z.-Kongress über das Verhältnis von Politik und Gesellschaft.
Fast-Track-Deportationen, Spezialoperationen, schnell angezettelte Kriege: Der Highspeed-Politiker Donald Trump setzt auf aktionistische Überwältigung. Das kommt einem bekannt vor. Was man aus der nationalsozialistischen Raserei für die Gegenwart lernen könnte.
Kritische Journalisten werden oft bedroht und eingeschüchtert, auch vor Gericht, durch sogenannte SLAPP-Klagen. Besuch bei einem, der für seine Arbeit kämpfen muss.
Der türkische Präsident nutzt den Iran-Krieg für seine eigene Machterhaltung. Gegen die Opposition kennt er kein Erbarmen. Und wieder landet ein Journalist im Gefängnis.
Auf dem F.A.Z.-Kongress gibt sich der Bundeskanzler selbstbewusst – auch im Umgang mit Trump. Aber was ist mit der SPD und ihren neuesten Reformideen?
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Die Familienministerin glaubt, bei geförderten Demokratieprojekten bestehe eine linke Schlagseite. Die Reaktionen auf ihre Reformvorschläge geben ihr recht.
Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will das Förderprogramm „Demokratie leben!“ umbauen. Die AfD lobt sie dafür, Grüne und Linke hingegen sind empört – und auch die SPD ist unzufrieden.
Vor lauter Krisen erlebt das politische Denken Carl Schmitts eine Renaissance – wieder einmal. Hilft es für das Verständnis der Lage, etwa für den Umgang mit der AfD?
Parteien werden verboten, wenn sie extremistische Ziele verfolgen. Aber was, wenn eine Partei zu schwammig ist, um sie zu verurteilen?
Kommissar Hegel ist zurück im Dienst, alles soll ganz normal sein: Der Rechtstheoretiker Thomas Vesting spielt das „Recht als Institution“ gegen das „Recht als Wissenschaft“ aus. Das Opfer ist die Demokratie.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Die geplante Reform der GEMA ist ein Einschnitt im Verhältnis von Musik als Kunst zu einer rein ökonomisch begriffenen Demokratie.
Die Kürzung des Bundes bei der Demokratieförderung stößt in Hessen auf Kritik. Innenminister Poseck betont, er wolle an hessischen Programmen festhalten.
Der NATO-Generalsekretär überspielt die Konflikte zwischen den USA und Europa über den Irankrieg. Innerhalb des Bündnisses bringt ihm das nicht nur Freunde ein.
Bislang ist Henning Höne Vizechef der FDP. Im F.A.Z.-Interview gibt er nun bekannt, dass er den Bundesvorsitz anstrebt.
Wolfgang Ullrich zeigt, wie rechte Netzwerke mit Memes die Politik kapern – und warum Gegenwehr mehr erfordert als nur gute Parodien.
Die Gründung eines Landesverbands der AfD-Jugend in Fulda wird am Samstag von Gegendemonstrationen begleitet. Mit einem Großaufgebot will die Polizei eine Eskalation verhindern.
Der Krieg gegen Iran führt Europa vor Augen, wie verwundbar wir auf See sind – und wie sehr globale Machtpolitik über das Meer bis tief in unsere Gesellschaften hineinwirkt, erläutert ein Experte für maritime Sicherheit.
Manche Menschen fragen bei jeder Kleinigkeit ChatGPT. Macht das dumm? Klar ist: Es verändert etwas in unserem Kopf.
Einsamkeit kann krank und radikal machen. Sie kann die Demokratie gefährden und kostet Milliarden. Darum geht sie uns alle an, sagt Expertin Maike Luhmann. Ein Gespräch.
Der Bundespräsident kämpft kurz vor Ende der Amtszeit um sein Vermächtnis – auch als Außenpolitiker. Dazu führt er in einer denkwürdigen Rede das Völkerrecht ins Feld.
Drogenkriminalität in Frankfurt, Kürzungspläne für Demokratieprojekte, Klage nach Documenta-Skandal und Ende der Musikmesse. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Das Bundesbildungsministerium stoppt einen Teil seines Förderprogramms „Demokratie leben!“. In Frankfurt sind deshalb Projekte der Bildungsstätte Anne Frank und der Bildungsinitiative Ferhat Unvar gefährdet.
Den neuen Standard bei den Goethe-Biographien setzt einmal mehr ein Engländer: Matthew Bell erzählt das Leben des Dichters als Ideen- und auch als Frauengeschichte.
Ist unser Rechtsstaat fit für die Zukunft? Das fragen wir Rechtsanwältin Roya Sangi und Alexander Seitz, Präsident des OLG Frankfurt, im Podcast mit Publikum auf der Juracon Frankfurt.
Künstliche Intelligenz und die Künste sind das Thema der Saison: Gleich mehrere Ausstellungen und Festivals widmen sich den Voraussetzungen, Chancen und Gefahren der KI.