Xi Jinping schweigt und akzeptiert
Beim Besuch des chinesischen Staatschefs in Pjöngjang ist von einer Denuklearisierung Nordkoreas keine Rede mehr. Kim Jong-uns Selbstbewusstsein wächst.
Südkoreas ehemaliger Präsident soll Drohnen geschickt haben, um eine Konfrontation mit Nordkorea zu provozieren. So wollte er 2024 das Kriegsrecht rechtfertigen.
Der Nordkorea-Konflikt beruht auf den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das zuvor von den Japanern besetzte Korea entlang des 38. Breitengrades in eine sowjetische Besatzungszone im Norden und eine US-amerikanische Besatzungszone im Süden aufgeteilt. 1950 kam es, als nordkoreanische Truppen versuchten, den Süden zu erobern, zum Koreakrieg. Sie wurden jedoch von den südkoreanischen Truppen und ihren wesentlichen Verbündeten zurückgedrängt.
Während Südkorea zu einem hochmodernen westlich orientierten Staat wurde, entwickelte sich Nordkorea zu einer kommunistisch-stalinistischen Diktatur unter Kim Il-sung, der sich zum „großen Führer“ ausriefen ließ. Ihm folgten nach seinem Tod sein Sohn Kim Jong-il und sein Enkel, der heutige Herrscher Kim Jong-un. Seit dem Zerfall der Sowjetunion gilt China als letzter verbliebener Verbündeter Nordkoreas.
Das Atomprogramm Nordkoreas
Trotz internationaler Sanktionen trieb Kim Jong-un das Atomwaffenprogramm Nordkoreas an und führte 2013 mehrfache Atomtests durch. Südkorea und die verbündeten USA absolvierten daraufhin gemeinsame Manöver und die USA verstärkten ihre Raketenabwehrstationen im Pazifik. Für kurze Zeit zeichnete sich eine Entspannung ab, ehe sich der Nordkorea-Konflikt zuletzt wieder zuspitzte. Dazu trug nicht zuletzt der verbale Schlagabtausch zwischen Kim Jong-un und Donald Trump bei, die einander mit „unvermeidlichen“ Raketenangriffen drohten. Eine Schlüsselrolle für die weitere Entwicklung des Konfliktes wird China zugesprochen, das Nordkorea zu dieser Zeit immer häufiger die Unterstützung versagte. Chinas Staatschef Xi Jinping besuchte Nordkorea im Jahre 2019.
Beim Besuch des chinesischen Staatschefs in Pjöngjang ist von einer Denuklearisierung Nordkoreas keine Rede mehr. Kim Jong-uns Selbstbewusstsein wächst.
Chinas Staatschef ist nach Pjöngjang gereist. Xi verspricht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un Freundschaft – „egal, wie sich die internationale Lage verändert“.
Kim Jong Uns Schwester erklärt Nordkoreas Atomwaffenstatus für nicht verhandelbar. Ihre Aussage erfolgt nur wenige Stunden vor dem Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping.
Seine erste Auslandsreise 2026 führt Chinas Staatschef am Montag nach Nordkorea. Er trifft auf einen gestärkten Machthaber in Pjöngjang.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un drängt auf einen massiven Ausbau der Nuklearstreitkräfte des Landes. Die Produktionskapazität für waffenfähiges Materials solle „exponentiell“ steigen.
Mit einer neuen Gedenkhalle ehrt Nordkorea Soldaten, die an der Seite Russlands im Ukrainekrieg gefallen sind. Ihre Zahl wird auf mindestens 2000 geschätzt.
Nordkorea ist der Abschuss ballistischer Raketen laut Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt. Doch nun feuert das Land wieder mehrere Geschosse ab.
Was steckt hinter den gehäuften Raketentests Pjöngjangs? Nordkorea testet erneut Raketen – diesmal werden strategische Marschflugkörper und Anti-Schiffs-Raketen von einem Zerstörer abgefeuert.
Nordkorea behauptet, ballistische Raketen mit Streumunition getestet zu haben – Waffen, die international geächtet sind. Unterdessen reist Chinas Außenminister nach Pjöngjang.
Drei Südkoreaner sollen mehrfach unbemannte Drohnen nach Nordkorea entsandt haben – offenbar ohne Zustimmung der Regierung.
Nordkorea fürchtet seit Langem einen amerikanischen Angriff. Es dürfte aus dem Irankrieg seine Schlüsse ziehen. Aber eine Schwäche kann es nicht beseitigen.
Zum ersten Mal überhaupt kommt der belarussische Diktator Lukaschenko nach Nordkorea. Russland bringt die beiden Länder zusammen.
Japan stellt neue Raketensysteme auf, die bis nach China und Nordkorea reichen – kurz vor Takaichis Besuch bei Trump. Dem dürfte das gefallen. Anwohner fürchten, selbst zum Ziel zu werden.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat eine 13 Jahre alte Tochter, die er oft in der Öffentlichkeit zeigt. Manche meinen, er baue sie als Nachfolgerin auf.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine Tochter treten jüngst immer wieder öffentlich zusammen auf – nun auch im Schießstand. Über das Mädchen und seine Rolle rätseln Experten schon länger.
Die USA verlegen Flugabwehrsysteme von Asien in den Nahen Osten. Gleichzeitig bleibt die Bedrohung aus China und Nordkorea bestehen.
Viermal die Woche sollen Züge zwischen den Hauptstädten fahren. Peking betont die Bedeutung für den Austausch, doch an Bord reisen vorerst hauptsächlich Offizielle.
Nordkorea hält nach fünf Jahren wieder einen Parteitag ab. Diktator Kim hält die Krise dank Russland und China für überwunden. Wird Tochter Ju-ae Nachfolgerin?
Angesichts der Intervention der USA in Venezuela sieht sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un veranlasst, die „nukleare Abschreckung aufrechtzuerhalten“. Er lässt Hyperschall-Raketen testen.
Peking hat gute Kontakte nach Pjöngjang. Die soll es nutzen, um Südkorea und Nordkorea einander wieder näherzubringen.
Anlässlich des 80. Geburtstags der Machtpartei präsentiert Nordkorea eine neue Interkontinentalrakete. Bei der Militärparade waren Vertreter aus Russland, Vietnam und China anwesend.
Nordkorea führt seine neuesten Waffen vor. An der Seite des Diktators Kim sind ranghohe Gäste aus China, Russland und Vietnam.
Lange wurde Nordkoreas Diktator wie ein Paria behandelt. Jetzt steht Kim Jong-un plötzlich in der ersten Reihe – Erfolg einer langfristigen Strategie.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un steht einem Dialog mit Amerika offen gegenüber. Kim äußert sich erstmals über sein Verhältnis zu Donald Trump.
Fünf Tage lang war Nordkoreas Diktator in China. Kim und Xi betonten ihre Verbundenheit – und stärkten ihre Position gegenüber Trump.
Nordkoreas Machthaber reist selten ins Ausland – doch bald nimmt er an Chinas Militärparade teil. Auch Russlands Staatschef Wladimir Putin wird in Peking erwartet.
Donald Trump lobt Präsident Lee. Amerika braucht Südkoreas Werften für seinen darbenden Schiffbau. Aber die heiklen Fragen bleiben ungeklärt.
Auf der koreanischen Halbinsel wachsen die Spannungen. Südkoreas Präsident Lee spricht sich in Washington für ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Staatschef Kim aus.
Nordkoreas Machthaber wirft den USA und Südkorea vor, die Sicherheitslage in der Region durch Militärübungen zu verschlechtern. Seoul bemüht sich um Entspannung.
Die Lautsprecheranlagen entlang der Grenze waren für Propaganda-Durchsagen gegen Nordkorea genutzt worden. Die neue südkoreanische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Spannungen mit dem Nachbarland abzubauen.
Dass der russische Außenminister in Nordkorea dessen Nuklearprogramm ausdrücklich lobt, zeigt, wie viel zwischen Moskau und dem Westen steht.
Russlands Außenminister Lawrow äußert in Nordkorea Verständnis für das Atomprogramm des Regimes. Im Gegenzug verspricht Kim weitere Munition und Soldaten.
Bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verspricht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un seine umfassende militärische und politische Unterstützung für Russland im Krieg gegen die Ukraine.
Die hochgerüstete Grenze zwischen den zwei Koreas gilt als nahezu unpassierbar. Dennoch ist einem Mann nun die Überquerung gelungen. Seine Motive sind noch unklar.
Gerade zeigte sich Kim Jong-un vor den Särgen im Ukrainekrieg gefallener Nordkoreaner. Jetzt eröffnet das Regime einen großen Ferienpark. Das soll wohl dabei helfen, Moskau eng an sich zu binden.
Bibeln, Reis und Dollarscheine wollten die sechs Amerikaner nach Nordkorea schicken. Südkorea geht gegen solche Aktionen vor – aus Sorge, den Norden zu provozieren.