Fehlt den „Teekannen“ bald der Nachschub?
Bisher kauft vor allem China iranisches Öl. Sollten die USA die Ölinsel Kharg übernehmen, stünde auch ein Geschäftsmodell zur Disposition.
Nach Jahren des Booms steckt die Luxusbranche in der Krise. Die Preise sind ins Extreme gestiegen. Millionen Kunden haben sich abgewandt. Dabei hätten sie das Geld sogar noch.
Das Reich der Mitte hat in den vergangenen Jahren einen unvergleichlichen wirtschaftlichen Aufstieg erlebt und sich als neue Weltmacht neben den USA etabliert. Mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern ist China das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Hauptstadt des Landes ist Beijing (Peking), während die Metropole Shanghai mit laut UN knapp 26 Millionen registrierten Bewohnern als wirtschaftliches Zentrum gilt. Nicht minder bedeutend für Wirtschaft und Finanzen des Landes ist Hongkong, das als Sonderverwaltungszone und an der Südküste Chinas gelegen mit etwa 7,4 Millionen Einwohnern ebenfalls zu den Weltstädten gehört.
Das Kaiserreich
China blickt auf eine rund fünftausendjährige Geschichte zurück. Die moderne Kaiserzeit begann 221 v. Chr., als Kaiser Qin Shihuangdi das Reich vereinte und den Bau der großen chinesischen Mauer in Auftrag gab. Darauf folgte die Han-Dynastie, die den Konfuzianismus zur Staatsphilosophie erhob, während der Buddhismus als Religion stets eine eher untergeordnete Rolle spielte. 1911 ging die lange Geschichte des Kaiserreiches mit dem letzten Kaiser der Qing-Dynastie zu Ende. Ab 1931 eroberte Japan große Teile im Osten Chinas, die erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an China zurückfielen. Nach dem Sieg der Kommunisten über die Nationalisten rief Mao Zedong 1949 die Volksrepublik China aus und schottete das Land von westlichen Einflüssen ab. Erst sein Tod 1976 läutete eine Phase der Modernisierung und der Öffnung ein, die bis heute anhält.
Wirtschaftsmacht China
Vor allem durch seine günstigen Arbeitskräfte konnte sich China zur „Werkbank der Welt“ entwickeln. Mittlerweile werden nicht nur Waren ausländischer Auftraggeber in China produziert, sondern auch einheimische Produkte von hoher Qualität. Die Arbeitsbedingungen in China stehen jedoch immer wieder in der Kritik.
Bisher kauft vor allem China iranisches Öl. Sollten die USA die Ölinsel Kharg übernehmen, stünde auch ein Geschäftsmodell zur Disposition.
Sollen deutsche und italienische Messegesellschaften einen europäischen Champion bilden? Der Mailänder Messe-Chef, Carlo Bonomi, fordert das gegenüber der F.A.Z. Es sei besser, als sich selbst zu zerfleischen. Stimmt das?
Sieben Männer schreiben auf Telegram darüber, wie man Frauen betäuben und vergewaltigen kann. Sie senden sich Fotos und Videos der Taten – und fliegen erst nach Jahren auf. Warum so spät?
Der Online-Betrüger Chen Zhi wurde mit Sklavencamps zu einem der reichsten Menschen der Erde. Jetzt ist er verhaftet. Und die Welt erhält Einblick in ein perfides System, das ein halbes Land finanziert.
China will auch im wissenschaftlichen Publikationsmarkt ein Wörtchen mitreden. Die Platzhirsche unter den Verlagen dürfen sich warm anziehen.
Werkschließungen, Entlassungen, Konkurrent China: Die Deindustrialisierung scheint Deutschland zu erfassen. Doch ein breit angelegtes Forschungsprojekt offenbart ein überraschendes Bild – und Industrien, die sich neu erfinden.
Vor einem Jahr haben Vorstand und Betriebsrat einen Stellenabbau beschlossen. Jetzt sorgen neue Sparpläne für Unruhe in der Belegschaft.
Die Welt ist in Aufruhr. Das bekommt auch der Kunsthandel zu spüren, der zuletzt so große Hoffnungen auf die Golfregion gesetzt hat. Wie läuft das Geschäft jetzt auf der Messe der Art Basel in Hongkong?
Wirtschaftlich ist Peking bestens auf die neue Ölkrise vorbereitet und beobachtet den US-Angriff auf seinen Partner Iran auffälllig still. Was bedeutet das für die Sicherheitsarchitektur in Asien?
Auf dem F.A.Z.-Kongress gibt sich der Bundeskanzler selbstbewusst – auch im Umgang mit Trump. Aber was ist mit der SPD und ihren neuesten Reformideen?
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Über LinkedIn sollen chinesische Geheimdienste ihre Informanten angeworben haben. Die sollen hunderte bis tausende Euro dafür bekommen haben.
Die EU geht gegen die Flut an Billigpaketen aus China vor. Die Shopping-Plattformen Shein, Temu und Aliexpress müssen künftig für jedes Paket zahlen. Das soll vor allem die Waren sicherer machen.
Umweltminister Schneider will mit dem neuen Textilgesetz auch Billigimporte aus China in die Pflicht nehmen. Ein „großer Bluff“, kritisiert die Textilbranche.
VW-Chef Oliver Blume erklärt auf dem F.A.Z.-Kongress den Wandel zum neuen Dauerzustand und macht sich stark für Veränderung – auch gegen Widerstände.
Auf einer Insel zwischen Palmen und Äckern hat BASF in Südchina die „modernste Anlage für Chemieproduktion“ der Welt gebaut. Ein Ortsbesuch.
Mitten in der Nachfrageflaute eröffnet BASF ihren neuen Standort in China. Konzernchef Kamieth ist in seinem Glauben an die größte Investition der Geschichte unerschütterlich. Sogar in der Blockade von Hormus sieht er eine Chance.
Über Jahrzehnte war Deutschland der Ausrüster der Industrialisierung. Nun hat China die Rolle übernommen. Und macht große Versprechen.
Kein Markt für Chemikalien wächst schneller als der chinesische. In Ludwigshafen wird gespart und dichtgemacht, in China investiert. Das neue Werk des Chemiekonzerns BASF in Fernost startet mit vielen Risiken.
Aufzüge bewegen sich üblicherweise mithilfe von Motoren, in denen Seltene Erden aus China stecken. Der Mittelständler Ziehl-Abegg hat eine andere Lösung gefunden.
Humanoide Roboter gelten als Markt mit großem Potential. China hat das am schnellsten erkannt und beherrscht den Markt. Skaleneffekte könnten den Vorsprung schnell vergrößern.
Berühmte Konzertpianisten wie Daniil Trifonov, Yuja Wang oder Kit Armstrong kommen aus Russland, China oder aus dem Westen. Aus Pakistan kommen sie nie. Usman Anees ändert das gerade.
Ministerpräsident Li Qiang stellt in Aussicht, dass sich China weiter öffnen und ausländische Unternehmen gleichbehandeln will. Ihm hören Manager von Apple, VW, Samsung und vielen anderen Konzernen zu.
BASF hat für neun Milliarden Euro ein neues Werk in Fernost gebaut. Jetzt wächst die chinesische Wirtschaft langsamer. Was sagt Konzernchef Markus Kamieth dazu?
Das Rohstoffunternehmen Almonty eröffnet eine Mine, in der das begehrte Metall abgebaut wird. Das nächste Projekt entsteht in den USA. Über eine Beteiligung der US-Regierung vertritt der Almonty-Chef eine klare Position.
Sie bauten Atomwaffen, Raketen, Tarnkappenjäger. In China verschwinden weitere Militärwissenschaftler. US-Geheimdienste glauben: Auch deshalb beginnt Peking 2027 keinen Krieg gegen Taiwan.
China schafft in Lateinamerika eine Infrastruktur, die offiziell für Forschung und Handel dient. Viele glauben aber, dass sich Peking auf einen Krieg vorbereitet.
China ist der größte Öl- und Gasimporteur der Welt. Und doch greift es zu weniger Notfallmaßnahmen als der Westen. Wie kann das sein?
Peking und Teheran sind Partner. Diese Bande allerdings sind nicht so stark, wie die Mullahs hofften: Im Krieg gegen Iran hat China wichtigere Interessen. Es lässt das Terrorregime untergehen.
Japan stellt neue Raketensysteme auf, die bis nach China und Nordkorea reichen – kurz vor Takaichis Besuch bei Trump. Dem dürfte das gefallen. Anwohner fürchten, selbst zum Ziel zu werden.
Durch die Aufspaltung von Continental ist in Frankfurt mit Aumovio ein neuer Großkonzern entstanden. Doch der befindet sich auf einem Schrumpfkurs. Die auf der Bilanzpressekonferenz angekündigten Schließungen treffen China und Litauen.
China baut strategisch seine Seemacht aus. Das militärische Vorgehen der USA in Iran kommt Peking dabei zupass.
Beim Wettlauf ins All droht die EU von China und den USA abgehängt zu werden. Der Space Act soll das verhindern – hat aber noch Schwächen.
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