Wie innovativ ukrainische Drohnen tatsächlich sind
Die Äußerungen des Rheinmetall-Chefs Papperger über ukrainische Drohnen haben heftige Kritik ausgelöst. Das liegt auch daran, dass sich die Waffen längst auf dem Schlachtfeld bewiesen haben.
Zahlreiche EU-Außenminister reisen heute in die Ukraine. Frankreich debattiert über ein Social-Media-Verbot für junge Menschen. Und ab heute gibt es die Möglichkeit zur One-Klick-Steuererklärung. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die Ukraine ist nach Russland das nach Fläche zweitgrößte Land in Europa. Das Land ist seit Auflösung der Sowjetunion 1991 ein unabhängiger Staat. In der Ukraine leben rund 36 Millionen Menschen. Die Hauptstadt Kiew zählte 2020 etwa drei Millionen Einwohner.
Die Äußerungen des Rheinmetall-Chefs Papperger über ukrainische Drohnen haben heftige Kritik ausgelöst. Das liegt auch daran, dass sich die Waffen längst auf dem Schlachtfeld bewiesen haben.
Technisch sind die Drohnen der Ukraine tatsächlich keine klassische Spitzentechnologie. Aber dahinter steckt viel mehr. Wer das ignoriert, dem droht das Schicksal der Autoindustrie.
Die EU-Kommission senkt wegen des Irankriegs ihre Wachstumsprognose und erhöht die Inflationserwartung. Wie sollen die Mitgliedstaaten Haushalten und Unternehmen helfen?
Der russische Verband muss seine Aktivitäten in den besetzten Gebieten der Ukraine und auf der Halbinsel Krim einstellen. Die Schachprogramme dienten dazu, die dortige Bevölkerung zu russifizieren.
Für die Ukraine gilt eine Reisewarnung. Im ganzen Land kommt es zu russischen Luftangriffen. Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen ab.
Der Ukrainekrieg rückt näher an Finnland: Im Südosten des Landes stürzten nun zwei Drohnen ab, die wohl russische Häfen treffen sollten.
Die Ukraine will ihre im Krieg gewonnene Expertise nutzen und ihr Image wandeln. Selenskyj hofft auf Milliarden aus neuen Rüstungsabkommen.
Von Hausfrauen mit 3-D-Druckern gemacht: Der Rheinmetall-Chef sieht in ukrainischen Drohnen kein besonderes Innovationspotential. Das sorgt für deutliche Kritik aus der eigenen Branche und aus der Ukraine.
Die AfD fordert schon länger den Abzug der Alliierten. Nun hat Parteichef Chrupalla klargemacht, wer aus seiner Sicht dabei den Anfang machen sollte.
In der Ukraine sind inzwischen 37 Museen verwüstet, dort wird aber viel für die Sicherung von Kunst getan. Deutsche Museen sind dagegen kaum auf den Ernstfall vorbereitet.
Russland und die Ukraine haben sich in der Nacht zu Samstag mit Raketen und Drohnen beschossen. Dabei kamen nach Behördenangaben in beiden Ländern Zivilisten ums Leben, darunter Kinder.
Der russische Präsident fordert von den Unternehmern mehr finanzielles Engagement, um das Haushaltsdefizit des Staates zu verringern. Das schwache Wachstum belastet das Land.
Der Origami-Hirsch von Zhanna Kadyrova stand früher auf einem Sockel in der Ukraine. Als die Russen kamen, wurde er weggeschafft. Jetzt tourt er durch Europa und wird auf der Venedig Biennale die Ukraine repräsentieren.
Donald Trump droht der NATO, er werde die mangelnde Hilfe im Nahen Osten nicht vergessen. Im Pentagon wird nun erwogen, Waffen für die Ukraine an den Golf umzuleiten.
Auf dem F.A.Z-Kongress spricht Bundeskanzler Friedrich Merz mit Herausgeber Berthold Kohler über den Irankrieg und sein Telefonat mit dem US-Präsidenten, das „nicht ohne Widersprüche“ gewesen sei.
Marco Rubio kommt zum ersten G-7-Außenministertreffen seit Beginn des Irankrieges – mit einer klaren Ansage zum Auftakt. Wie viel gemeinsame Linie ist noch möglich?
In der Ukraine herrscht seit mehr als vier Jahren Krieg. Kommunale Partnerschaften tragen dazu bei, dass sich hierzulande nicht allzu viele daran gewöhnen.
Eigentlich würde Russland von den gestiegenen Ölpreisen profitieren. Doch Kiew greift vermehrt russische Exporthäfen an – mit empfindlichen Folgen.
Der Ukrainekrieg markiert eine Revolution der Kriegsführung. Erstmals seit hundert Jahren ist die Defensive der Offensive wieder überlegen. Was folgt daraus für die Bundeswehr?
Der Welt droht nach Covid und Ukraine die dritte Großkrise in einem Jahrzehnt. Der wirtschaftliche und menschliche Preis wäre auch in Deutschland enorm.
Schreckliche Helden: Eine Konferenz der Sacharow-Gesellschaft widmet sich russischen Kriegsheimkehrern, von denen viele mit ihrer Gewaltbereitschaft auffallen. Dass sie Privilegien genießen, schürt den Ärger noch.
Die Partner in Brüssel zürnen Orbán, weil er Ukrainehilfe blockiert. Aber Drohungen und Einmischungen sollte man vermeiden – gerade jetzt im Wahlkampf.
Die Drohnen des Münchner Start-ups Tytan kommen in der Ukraine zum Einsatz und sollen die Bundeswehr schützen. Gründer Balázs Nagy über die Nachfrage vom Golf und die Bedrohung durch Russland.
Die Ukraine habe keine guten Karten, sagt Donald Trump. Trotzdem braucht er im Irankrieg wohl ihre Hilfe.
Belgien war dagegen, das eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Es wurde von Moskau unter Druck gesetzt. Aber es gäbe eine Lösung.
Nach russischen Angaben griff die Ukraine Moskau jüngst mit mehr Drohnen an als je zuvor. Das blieb aber seltsam folgenlos.
Wer auf dem Drohnenmarkt der Zukunft bestehen will, muss sich in der Ukraine beweisen. Die Innovationszyklen sind kurz, lokale Produzenten nah an der Truppe. Und doch fehlt eine Eigenschaft, für die es Europa braucht.
Mit Unterdrückten aus der ganzen Welt erklären sie sich solidarisch. Nur bei den Ukrainerinnen werden die deutschen Feministinnen auf einmal ganz still.
Bei einem seltenen russischen Angriff am helllichten Tag auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Die ukrainische Flugabwehr fing zahlreiche russische Geschosse ab.
Sean Penn setzte bei den Oscars auf ein besonderes politisches Statement: Statt in Los Angeles seine dritte Auszeichnung entgegenzunehmen, reiste er in die Ukraine. Dort soll er am Montag noch Präsident Selenskyj treffen.
Jürgen Habermas überraschte in seinen letzten Lebensjahren mit Kritik an der westlichen Ukrainepolitik. Dabei stand er an der Seite Kiews – und forderte Gespräche mit dem Kreml.
Trump sagt, Selenskyj habe „keine Karten“. Im Drohnenkrieg am Golf zeigt sich: Die Ukraine hat doch etwas, das die Amerikaner brauchen.
Ende 2025 lebten in Deutschland 17.000 Flüchtlinge weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als jeder Dritte von ihnen stammt aus der Ukraine.
Ukraine, Transnistrien, Baltikum, Belarus: Volker Koepp durchquert in seinem Film „Chronos“ noch einmal den Kulturraum Sarmatiens, dessen Hoffnungen zerstört wurden. Zugleich zieht er die Summe seines Lebenswerks.
Vera Martynov hat Russland nach dem Angriff auf die Ukraine verlassen. Und sucht nach Worten für ihr Exil – und Halt. Ihre Mitschriften sind jetzt auf Deutsch und Russisch erschienen: „41515 Worte“.
Während viele junge Ukrainer das Land verlassen, gehen andere freiwillig zur Armee. An der Front erwarten sie Kälte, Drohnenterror und Todesangst.