Xi Jinping schweigt und akzeptiert
Beim Besuch des chinesischen Staatschefs in Pjöngjang ist von einer Denuklearisierung Nordkoreas keine Rede mehr. Kim Jong-uns Selbstbewusstsein wächst.
Xi Jinping reist nach Pjöngjang und verschafft Kim Jong-un damit neues Prestige. Nordkoreas Machthaber präsentiert sich derweil als unverzichtbarer Partner Pekings und Moskaus.
Kim Jong-un ist seit 2011 oberster Führer der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und führt damit die Kim-Dynastie in der dritten Generation fort, die das Land seit 1948 beherrscht.
Die Diktatoren-Dynastie von Nordkorea
Kim Jong-un wurde 1984 als dritter Sohn des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il und seiner dritten Ehefrau geboren. Bereits Kim Jong-il hatte den Posten von seinem Vater Kim Il-sung geerbt, der Nordkorea von 1948 bis 1994 als stalinistischer Diktator regierte und zu einem der ärmsten Länder der Welt herabwirtschaftete. Nach seinem Schulabschluss studierte Kim Jong-un von 2002 bis 2007 an der Kim-Il-sung-Universität in der Hauptstadt Pjöngjang und wurde von seinem Vater nach und nach zu seinem prospektiven Nachfolger aufgebaut. Sukzessive übergab Kim Jong-il wichtige Posten an seinen Sohn, bis Kim Jong-un nach dem Tod des Vaters „oberster Führer der Partei, des Staates und der Armee“ wurde.
Aktuelle Entwicklungen
Hoffnungen auf eine Verbesserung der allgemeinen Lage in Nordkorea und auf eine Anerkennung der Menschenrechte durch den Machtwechsel wurden enttäuscht. Kim Jong-un setzte eher auf Machtdemonstrationen, Atomtests und eindeutige Drohungen in Richtung Südkoreas und der USA. US-Präsident Trump gelang es bei einem Gipfeltreffen im Juni 2018 Kim Jong-un zu einem Atomabkommen zu bewegen, das langfristig eine vollständige nukleare Abrüstung Nordkoreas vorsieht. Danach sieht es derzeit aber nicht aus.
Beim Besuch des chinesischen Staatschefs in Pjöngjang ist von einer Denuklearisierung Nordkoreas keine Rede mehr. Kim Jong-uns Selbstbewusstsein wächst.
Chinas Staatschef ist nach Pjöngjang gereist. Xi verspricht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un Freundschaft – „egal, wie sich die internationale Lage verändert“.
Seine erste Auslandsreise in diesem Jahr führt Xi nach Nordkorea. Deutsche Landräte rufen um Hilfe. Umweltsorgenkind Deutschland lädt zur Klimakonferenz. Und: Das DFB-Team zieht um.
Kim Jong Uns Schwester erklärt Nordkoreas Atomwaffenstatus für nicht verhandelbar. Ihre Aussage erfolgt nur wenige Stunden vor dem Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping.
Seine erste Auslandsreise 2026 führt Chinas Staatschef am Montag nach Nordkorea. Er trifft auf einen gestärkten Machthaber in Pjöngjang.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un drängt auf einen massiven Ausbau der Nuklearstreitkräfte des Landes. Die Produktionskapazität für waffenfähiges Materials solle „exponentiell“ steigen.
Iran, Handelskrieg und Taiwan dominieren den Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping in Peking. Während die Weltmächte streiten, entwickelt sich Nordkorea unbemerkt zur Gefahr ersten Ranges. Pjöngjangs Nuklearwaffen bedrohen nicht mehr nur Asien, sondern direkt das amerikanische Festland.
Mit einer neuen Gedenkhalle ehrt Nordkorea Soldaten, die an der Seite Russlands im Ukrainekrieg gefallen sind. Ihre Zahl wird auf mindestens 2000 geschätzt.
Nordkorea fürchtet seit Langem einen amerikanischen Angriff. Es dürfte aus dem Irankrieg seine Schlüsse ziehen. Aber eine Schwäche kann es nicht beseitigen.
16-Stunden-Tage, überfüllte Wohncontainer und Duschen nur ein Mal im Jahr: Nach Gesprächen mit Arbeitern aus Nordkorea auf russischen Baustellen schlägt eine Menschenrechtsorganisation Alarm.
Zum ersten Mal überhaupt kommt der belarussische Diktator Lukaschenko nach Nordkorea. Russland bringt die beiden Länder zusammen.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat eine 13 Jahre alte Tochter, die er oft in der Öffentlichkeit zeigt. Manche meinen, er baue sie als Nachfolgerin auf.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine Tochter treten jüngst immer wieder öffentlich zusammen auf – nun auch im Schießstand. Über das Mädchen und seine Rolle rätseln Experten schon länger.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat einen neuen 5000-Tonnen-Zerstörer inspiziert und Raketenstarts von dessen Deck beobachtet. Die Tests fanden laut Staatsmedien nahe der Werft von Nampho statt.
Nordkorea hält nach fünf Jahren wieder einen Parteitag ab. Diktator Kim hält die Krise dank Russland und China für überwunden. Wird Tochter Ju-ae Nachfolgerin?
Angesichts der Intervention der USA in Venezuela sieht sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un veranlasst, die „nukleare Abschreckung aufrechtzuerhalten“. Er lässt Hyperschall-Raketen testen.
Wie stark ist Kim Jong-un? Kann sein totalitäres Regime überleben? Der frühere Botschafter in Pjöngjang liefert Innenansichten.
Die Haltung im Weltsport wandelt sich schleichend: Russland möchte diesen Prozess beschleunigen mit der Bildung eines Blocks gegen den Westen. Leidtragende sind die Athleten.
Lange wurde Nordkoreas Diktator wie ein Paria behandelt. Jetzt steht Kim Jong-un plötzlich in der ersten Reihe – Erfolg einer langfristigen Strategie.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un steht einem Dialog mit Amerika offen gegenüber. Kim äußert sich erstmals über sein Verhältnis zu Donald Trump.
Kim Jong-un unterstützt Putin ausgiebig in seinem Angriffskrieg in der Ukraine. Die Gegenleistungen dafür sind aber überschaubar, wie nun eine Studie zeigt. Das führt zu Verstimmungen unter den Waffenbrüdern.
Fünf Tage lang war Nordkoreas Diktator in China. Kim und Xi betonten ihre Verbundenheit – und stärkten ihre Position gegenüber Trump.
Putin, Xi und Kim machen Pläne für eine neue Weltordnung. Die Bundesregierung stellt ihre Projekte vor und ein Gericht entscheidet über die Auslieferung des mutmaßlichen Drahtziehers hinter der Nord-Stream-Sabotage. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nordkoreas Machthaber reist selten ins Ausland – doch bald nimmt er an Chinas Militärparade teil. Auch Russlands Staatschef Wladimir Putin wird in Peking erwartet.
Donald Trump lobt Präsident Lee. Amerika braucht Südkoreas Werften für seinen darbenden Schiffbau. Aber die heiklen Fragen bleiben ungeklärt.
Auf der koreanischen Halbinsel wachsen die Spannungen. Südkoreas Präsident Lee spricht sich in Washington für ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Staatschef Kim aus.
Nordkoreas Machthaber wirft den USA und Südkorea vor, die Sicherheitslage in der Region durch Militärübungen zu verschlechtern. Seoul bemüht sich um Entspannung.
Russlands Außenminister Lawrow äußert in Nordkorea Verständnis für das Atomprogramm des Regimes. Im Gegenzug verspricht Kim weitere Munition und Soldaten.
Bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verspricht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un seine umfassende militärische und politische Unterstützung für Russland im Krieg gegen die Ukraine.
Gerade zeigte sich Kim Jong-un vor den Särgen im Ukrainekrieg gefallener Nordkoreaner. Jetzt eröffnet das Regime einen großen Ferienpark. Das soll wohl dabei helfen, Moskau eng an sich zu binden.
Nordkoreas Präsident Kim setzt sich seit Jahren für das gigantische Projekt im Touristengebiet Wonsan Kalma ein, um den Tourismus anzukurbeln. Zunächst soll es nur für Einheimische geöffnet werden.
Nordkorea hebt das im Mai havarierte Kriegsschiff manuell. Womöglich bekommt das Regime Hilfe eines engen Verbündeten. Wie ist die militärische Fähigkeit einzuschätzen?
Kim Jong-un sah zu, wie der neueste Zerstörer im Hafenbecken verunglückte. Auch auf politischer Ebene könnten Köpfe rollen.
Ein neuer Zerstörer der nordkoreanischen Marine ist während der Einweihungszeremonie beschädigt worden. Satellitenbilder zeigen, wie es nun in der Werft im Wasser liegt.
In Nordkorea ist es bei einem feierlichen Stapellauf zu einem Unfall gekommen: Ein 5.000 Tonnen schweres Kriegsschiff soll vor den Augen des Staatschefs Kim Jong-un umgekippt sein. Kim soll auf den Vorfall wütend reagiert haben.