Wie die Linke zur Dienstverweigerung rät
Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die gegen die Wehrpflicht kämpft. In Berlin veranstaltet sie sogar ein „Anti-Wehrpflicht-Festival“.
Nach der Einigung zwischen den USA und Iran könnte auch die Bundeswehr zur Minenräumung eingesetzt werden – wenn ein Bundestagsmandat vorliegt. Franzosen und Briten wollen nicht so lange warten.
Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die gegen die Wehrpflicht kämpft. In Berlin veranstaltet sie sogar ein „Anti-Wehrpflicht-Festival“.
Der Flugzeug-Plan ist beerdigt, am Kampfpanzer halten Berlin und Paris fest. Aber es kommt nicht voran – weil die deutsche Industrie auch das nicht will?
Es ist nicht nur das Aus für das Projekt FCAS. Auch bei deutschen Plänen für den Weltraum und der Militärstrategie fragt man in Paris: Wo bleiben wir? Wo Polen?
Premierminister Keir Starmer hat nur Stunden nach dem Rücktritt von John Healey einen Nachfolger gefunden. Der bisherige Staatsminister Dan Jarvis hat selbst im Militär gedient.
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
Gut, dass der „Tag der Bundeswehr“ so gut besucht wird, schließlich stärkt er die Verbindung zwischen dem Militär und der Gesellschaft. Aber da ginge noch mehr.
Früher mussten sich Offiziere auf der Straße vor Angriffen fürchten, heute bedanken sich Passanten bei ihnen.
Die Zeitenwende sollte ein deutscher Aufbruch werden. Vier Jahre später zeigt sich: An der Wiederaufrüstung lassen sich vor allem die strukturellen Schwächen der Republik ablesen.
Das Gerücht über einen „Putschversuch“ gegen Friedrich Merz sagt viel über die Lage der Koalition aus. Langsamer Erfolg wäre besser als schnelles Scheitern.
Die Bundeswehr soll zur stärksten Armee Europas werden. Macht das im Ausland jemanden nervös? Eine Spurensuche.
Wer bei der Bundeswehr war, soll künftig per Gesetz zu regelmäßigen Übungen verpflichtet werden. Arbeitgeber würden ihr Vetorecht verlieren.
Das Rüstungsamt in Koblenz gilt als Behördenfestung. An der Spitze arbeitet seit Jahren eine Frau, die hinter einer Fassade betonter Unauffälligkeit enormen Einfluss entfaltet.
Verteidigungsminister Pistorius will das Beschaffungswesen der Bundeswehr reformieren. Er ist nicht der Erste.
Das Verteidigungsministerium will das Beschaffungsamt umkrempeln und sagt der sogenannten Rüstungsinflation den Kampf an. Es sollen auch zwei neue Standorte entstehen.
Es geht nur um eine Beförderungspause in einer Laufbahngruppe. Aber die Unruhe reicht tief in die Bundeswehr hinein ‒ auch wegen einer seltsamen Kommunikation.
Ein Hormus-Einsatz der Bundeswehr ist vorerst nicht abzusehen. Aber es ist richtig, dass der Verteidigungsminister jetzt schon Verstärkung zusagt.
Boris Pistorius will von den Erfahrungen der Ukraine auf dem Gefechtsfeld profitieren. Und ein Reichweitenproblem der Bundeswehr lösen.
Junge Männer, die nicht antworten, müssen mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die Linke spricht von „Repression“.
Die grundsätzliche Bereitschaft, freiwillig Wehrdienst zu leisten, ist offenbar beachtlich. Aber darauf zu vertrauen, wäre blauäugig.
Junge Männer sind verpflichtet, einen Fragebogen für den neuen Wehrdienst zu beantworten. Doch jeder Vierte ignoriert das. Das Ministerium will das nicht akzeptieren.
Schwarz-Rot wollte sich in vielem von der Vorgängerkoalition unterscheiden. Wo das nach einem Jahr geglückt ist – und wo nicht.
Gefallene, Kriegsgefangene und eine verunsicherte Bevölkerung: Die Kirchen beschreiben, was der NATO-Bündnisfall für die Seelsorge bedeuten würde.
Das Verteidigungsministerium hält es nicht für nötig, den Reservistenverband für seine Strategie anzuhören. Das ist ein Muster. Und kein gutes.
Für die Sicherheitskräfte am Frankfurter Hauptbahnhof gehören Beleidigungen zum Alltag. Gewalt erleben sie immer wieder. Unterwegs mit jenen, die andere beschützen sollen.
Selbst nach einem Friedensabkommen könnte es laut amerikanischen Informationen noch Monate dauern, bis die Meerenge wieder frei befahrbar ist. Auch die Deutsche Marine bereitet sich auf einen Einsatz vor.
Die Bundeswehr hat Potential – personell und materiell. Sie muss aber mehr und schneller etwas daraus machen.
Entbürokratisierung, Aufwuchs und moderne Waffen: Pistorius stellt erstmals eine Militärstrategie vor. Offensichtliche Probleme kann sie nicht überdecken.
Verteidigungsminister Pistorius will die Bundeswehr bis 2039 zur stärksten konventionellen Armee Europas machen. Was plant er noch?
Reservisten bis 70 Jahre? Eine konsequente Idee. Aber was bedeutet die Anregung aus der Bundeswehr für das Renteneintrittsalter?
Wie würde die Bundeswehr in einem Krieg Lücken schließen und Verluste ersetzen? Eine „Strategie der Reserve“ soll endlich Antwort geben. Doch die Betroffenen sind irritiert.
Die Deutsche Marine bereitet sich auf eine Mission im Nahen Osten vor. Mit Minenjagdbooten und Aufklärungsflugzeugen könnte Berlin mehr als einen symbolischen Beitrag leisten.
Der Verteidigungsminister will einen Erlass vorlegen, der Auslandsreisen von Männern bis 45 Jahren erlaubt – auch ohne Antrag bei der Bundeswehr.
Achtzehnjährige spüren den Ernst, wenn sie ihre Wehr-Fragebögen ausfüllen. So erging es nun auch älteren Männern, als es ums Genehmigen von Auslandsaufenthalten ging. Was dachten sie denn?
An der Offizierschule des Heeres wird die Generation Z ausgebildet. Was zeichnet die künftigen Militärführer aus? Ein Interview mit dem Chef.
Müssen junge Männer sich längere Auslandsreisen von der Bundeswehr genehmigen lassen? Jein, sagt das Ministerium und kündigt eine Klarstellung an.
Mit Jahresbeginn wurde für junge Männer eine verpflichtende Musterung eingeführt. Eine andere neue Regel wurde öffentlich kaum diskutiert. Sie betrifft potentiell sehr viele.