Für Japan ist die Bundeswehr eine Antwort auf Trump
Mit einer Asienreise will Verteidigungsminister Boris Pistorius die Beziehungen zu Partnern jenseits der NATO stärken. In Japan ist er damit überaus willkommen.
Marco Rubio kommt zum ersten G-7-Außenministertreffen seit Beginn des Irankrieges – mit einer klaren Ansage zum Auftakt. Wie viel gemeinsame Linie ist noch möglich?
Mit einer Asienreise will Verteidigungsminister Boris Pistorius die Beziehungen zu Partnern jenseits der NATO stärken. In Japan ist er damit überaus willkommen.
Die Bundeswehr engagiert sich im Mittelmeer und am Golf von Aden in mehreren Missionen. Dabei werden Schwächen deutlich.
In Marienburg ist neuerdings eine Alarmrotte mit Abfangjägern der Bundeswehr stationiert. Man will Russland abschrecken – und notfalls Drohnen abwehren.
Wie sind deutsche Krankenhäuser und Rettungsdienste vorbereitet, wenn es an der NATO-Ostflanke plötzlich viele Verwundete gibt?
Der Wehrbeauftragte des Bundestages soll über die Bundeswehr und ihre Soldaten berichten und Schwachstellen benennen. Henning Otte wählte einen anderen Weg.
Verteidigungsminister Pistorius und die SPD suchen Distanz zum Irankrieg. Aber wenn NATO und EU involviert werden, kann Deutschland nicht abseits stehen.
Deutschland ist ein Drehkreuz für die US-Luftstreitkräfte. Braucht es noch mehr Hilfe für die USA und Israel? Ja, sagt Roderich Kiesewetter von der CDU. Die Grünen widersprechen.
In seinem Bericht macht sich Henning Otte für eine Dienstpflicht stark. Aber als Wehrbeauftragter hat der langjährige CDU-Verteidigungspolitiker andere Aufgaben.
Die Bundeswehr braucht laut Henning Otte vor allem mehr Personal. Sein Bericht vermerkt steigende Fallzahlen bei Extremismus und sexualisiertem Fehlverhalten.
Deutschland wird sich nicht am Krieg gegen Iran beteiligen. Trump dürfte sich in seinem Urteil über Europa bestätigt fühlen: große Klappe, nichts dahinter.
Die deutsche Verteidigungspolitik hat in Rekordzeit die Beschaffung von „Kamikazedrohnen“ beschlossen. Nicht nur wegen des Tempos ist das ein bedeutsamer Schritt.
Die deutsche Litauen-Brigade braucht dringend Drohnen. Start-ups kämpfen um Steuermilliarden – mit allen erdenklichen Mitteln.
Bundeswehr und Nationale Volksarmee sollten nach der Wiedervereinigung zu einer „Armee der Einheit“ werden. Matthias Rogg zeigt: Die Realität sah anders aus.
Bei offiziellen Amtsgeschäften dürfen die Regierenden nötigenfalls Maschinen der Bundeswehr nutzen. Das provoziert immer wieder Kritik. Diesmal hat die Linke nachgefragt.
Der Kanzler beklagt, dass Frankreich ein Kampfflugzeug will, das Deutschland überhaupt nicht braucht. Er stellt FCAS deutlich wie noch nie infrage. Für Paris ist das „unverständlich“.
Bundeskanzler Friedrich Merz schließt eine Beschaffung oder Entwicklung deutscher Atomwaffen aus. Auch am deutsch-französischen Rüstungsprojekt FCAS äußert er Zweifel.
Auf der Sicherheitskonferenz drehte es sich um das große Ganze: Wie steht es um die transatlantischen Beziehungen? Wie kann Europa unabhängiger werden? Und was folgt aus all den Reden und Ansagen?
Die Bundeswehr und ihre Verbündeten müssen die Zeit des Übergangs nutzen: Bis die Amerikaner nicht mehr helfen können und solange Russland nicht angreift.
Lange war die Münchner Sicherheitskonferenz vor allem ein Diplomatentreffen. Das ändert sich. Auch Deutschland tritt anders auf.
Die Raumfahrt hat für die Verteidigung inzwischen zentrale Bedeutung. Europa muss in diesem Wettlauf dabei sein. Für ESA-Chef Josef Aschbacher ist der Mond das nächste strategische Terrain.
Die Litauen-Brigade gewinnt mit den ersten aktiven Truppen allmählich an Kampfkraft. Bislang wurden vor allem Stäbe eingerichtet und Infrastruktur geplant.
Wenn sich die EU nicht mehr auf die USA verlassen kann, muss sie umdenken. Das beginnt nicht mit einer europäischen Armee – sondern mit einem alten Vorschlag von Angela Merkel.
CDU +++ Oberbürgermeister Mike Josef +++ Sicherheit in Zügen +++ Abgelehnte Afghanen
Die Münchner Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der „Abrissbirnenpolitik“. Die alte Weltordnung wird abgelöst, Europa muss aufrüsten – und selbst für seine Sicherheit sorgen.
Die Max-Planck-Gesellschaft versteht sich als Bollwerk der zivilen Forschung. Der Historiker Florian Schmaltz zeigt jedoch, wie die Organisation seit dem Zweiten Weltkrieg mit militärischen Avancen der Bundesregierung rang.
Nach dem Skandal sitzt der Schock in Zweibrücken tief. Die Führungsebenen verordnen Aufarbeitung, viele Soldaten sind wütend – auf Presse und Heeresführung.
In Frankreich steigt Renault bald in die militärische Produktion ein. Das könnte auch ein Modell für deutsche Autobauer sein.
Wirtschaftspolitik +++ Glatteis in Berlin +++ Afghanistan-Einsatz
Die iranische Führung wertet die Armeen aller europäischen Länder als terroristische Gruppen. Das Land reagiert damit auf Maßnahmen der EU gegen die iranischen Revolutionsgarden.
Nach Straftaten beim Fallschirmjägerregiment 26 versucht die Bundeswehr, die spezialisierten Kampftruppen zu reformieren. Die F.A.Z. hat vorab Einblick in die geplanten Schritte erhalten.
Die NATO will laut Bundeswehr-Brigadegeneral Thomas Lowin die Grenze zu Russland mit Robotertechnik schützen. Zudem sollen Waffen- und Munitionsdepots deutlich vergrößert werden.
Der Bundesinnenminister will den Migrationsdruck reduzieren. Doch er muss auch Zusagen der Vorgängerregierung beachten. Das Thema Afghanistan verfolgt ihn dabei geradezu.
Die Befugnisse von Bundeswehr und Sicherheitsbehörden im Friedenszustand reichten nicht für eine Abwehr hybrider Angriffe, sagen die Autoren einer neuen Studie.
Ermittlungen in der Bundeswehr +++ Wehrpflicht und Disneyland +++ Stimmen der Anderen +++ Potential des Konservatismus
Von Marine Le Pens neuer Verteidigungsstrategie hängt ihre politische Zukunft ab. Wie sieht diese Strategie aus? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Seit neun Jahren soll sexualisiertes Fehlverhalten in der Bundeswehr untersucht werden. Außer „Projektskizzen“ liegt immer noch nichts vor. Wieso dauert das so lange?