Tote nach israelischen Luftangriffen auf Beirut
Israel greift weiter die libanesische Hauptstadt Beirut an. Am Mittwoch wurden libanesischen Angaben zufolge dabei zwölf Menschen getötet und weitere verletzt.
Am Sonntag war bereits ein Soldat der UN-Friedenstruppe durch ein explodierendes Geschoss getötet worden – nach libanesischen Berichten war es ein israelisches.
Israel greift weiter die libanesische Hauptstadt Beirut an. Am Mittwoch wurden libanesischen Angaben zufolge dabei zwölf Menschen getötet und weitere verletzt.
Deutschland und vier weitere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon aufgerufen. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens.
Und wieder ist der Krieg in Beirut: Charif Majdalani, einer der renommiertesten Schriftsteller seines Landes, über volle Cafés, donnernde Kampfflugzeuge und das selbstmörderische Kalkül der Hizbullah.
Libanon ist zum Schlachtfeld zweier zu allem entschlossenen Feinde geworden. Die Hizbullah will lieber untergehen als aufgeben, Israel droht mit hartem Vorgehen.
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge „begrenzte und gezielte Bodeneinsätze“ im Süden des Libanon begonnen. Ziel seien Hizbullah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee mit.
Paris will eine groß angelegte Bodenoffensive Israels in Libanon abwenden und einen Waffenstillstand vermitteln. Aber es ist unsicher, ob Tel Aviv das mitmacht.
Ein neuer Bericht der Rockwool Foundation Berlin vergleicht Migrationsabsichten mit bisherigen Ansiedlungsmustern – und sieht eine starke Orientierung nach Europa.
In der Hizbullah haben sich die irantreuen Falken durchgesetzt, ohne Rücksicht auf ihre Landsleute. Dieser Krieg dürfte weitergehen, wenn der in Iran schon zu Ende ist.
Israel hatte nicht erwartet, dass die Hizbullah so entschlossen in den Irankrieg eingreift. Deshalb verschärft man nun die Drohungen gegenüber Libanon.
Todtraurig und irrsinnig komisch: Rabih Alameddine erzählt von dem Glück, sich inmitten des Krieges in einem Kellerverlies hinzugeben.
Die mit Iran verbündete Schiitenmiliz in Libanon hat den Beschuss Israels intensiviert. Vermittlungsvorschläge aus Beirut und Paris haben einen schweren Stand.
In Iran und in Libanon sind etliche Menschen auf der Flucht. Ob am Golf oder in Usbekistan: Flüchtlingshelfer wappnen sich.
Tausende Menschen verbrachten die Nacht aufgrund der israelischen Angriffe auf das libanesische Beirut im Freien. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk stuft die eskalierende Gewalt als „großen humanitären Notfall“ ein.
Libanon meldet israelische Luftangriffe, unter anderem in Beirut. Bei einem Angriff auf ein Wohnhaus in der Stadt Baalbek sind laut libanesischen Angaben mehrere Menschen getötet worden.
Israel weitet nach dem Angriff der Hizbullah seine Gegenschläge aus. Auch in Libanon selbst wird die Kritik gegen die Miliz lauter.
Israel setzt die Angriffe auf Hizbullah-Gebiete im Libanon fort. Laut libanesischen Staatsmedien gibt es dutzende Tote und über 100 Verletzte. Parallel greift Israel weiterhin Ziele in Teheran an.
Israel reagiert auf Angriffe der Hizbullah mit einem massiven Gegenschlag und kündigt eine lange Offensive an. Auch in Libanon selbst nimmt der Druck auf die irantreue Miliz zu.
Wegen eines möglichen US-Angriffs auf Iran ruft das Auswärtige Amt zu Sicherheitsmaßnahmen auf. Deutsche in Israel und Libanon sollen sich Vorräte anschaffen.
Israel bereitet sich auf einen amerikanischen Angriff auf Iran vor – und verschärft die Gangart gegenüber der Hizbullah in Libanon.
Der Bundespräsident trifft in Beirut Vertreter einer Regierung, die es ernst meint mit der Entwaffnung der Hizbullah – und zugleich ratlos wirkt.
Einwohner der zweitgrößten Stadt Libanons klagten jahrelang über Vernachlässigung von Gebäuden. Der Bürgermeister erklärt Tripoli zur „Katastrophenstadt“.
Geldsorgen und eine BBC-Doku treiben Iraner wieder auf die Straße. Manche Szenen wecken Erinnerungen an 2022.
Den Massenexodus der Christen aus dem Nahen Osten kann der Papst mit seinem Libanonbesuch nicht aufhalten. Aber er könnte langfristig mehr bewirken als die USA.
Dem Papst wird in Libanon ein begeisterter Empfang bereitet. Aber es herrscht auch Skepsis in dem krisengeplagten Land, was seine Botschaften wert sind.
Nach seiner ersten Auslandsreise in die Türkei hat der Papst den Libanon besucht. In seiner Ansprache in dem zerrütteten Land rief Leo XIV. dazu auf, Konflikte, durch die Menschen vertrieben werden, zu beenden.
Der Papst besucht Libanon. Eine Rentnerin in einem christlichen Grenzdorf macht sich keine großen Hoffnungen. Andere schon. Wie geht es den Christen im Land?
Auf seiner ersten Auslandsreise besucht Papst Leo XIV. gleich zwei muslimisch geprägte Länder: die Türkei und Libanon. Dabei will er vor allem an die Christen appellieren. Vor Ort dominieren unterschiedlichste Konflikte.
Washingtons Vertreter verbreiten Optimismus. Doch vor allem die arabischen Staaten halten den Frieden in Gaza und in Libanon für brüchtig.
Im Rahmen seiner mehrtägigen Nahostreise ist Wadephul im Libanon eingetroffen. Dort dürfte es um die geplante Entwaffnung der Hisbollah-Miliz gehen. Auch ein Besuch bei deutschen Soldaten ist geplant.
Die erste Auslandsreise des neuen Papstes ist bestätigt: Ende November reist Leo XIV. in die Türkei und nach Libanon. Italiens Staatspräsident genehmigt einen neuen Feiertag zu Ehren des Heiligen Franziskus.
Die Schiitenorganisation gedenkt ihres vor einem Jahr getöteten Anführers Hassan Nasrallah. Und sie rüstet sich für die Zukunft – der Kurs gefällt nicht allen.
In Libanon soll der viel kritisierte Einsatz UN-Truppe UNIFIL enden. Nicht alle freut das. Aber eine regionale Macht ist zufrieden damit.
Die UN-Friedensmission in Libanon soll Ende 2026 auslaufen. Die Regierung in Beirut stellt das vor erhebliche Herausforderungen. In Zukunft muss sie alleine für Sicherheit an der Grenze zu Israel sorgen.
Die Friedenstruppe UNIFIL wird nach 2026 nicht weiter fortgesetzt. Das beschloss der UN-Sicherheitsrat. Es soll „ein geordneter und sicherer Abzug und Rückzug“ aus Libanon erfolgen.
Um eine neue Eskalation mit Israel zu verhindern, muss Libanon die Entwaffnung der Hizbullah vorantreiben. Die reagiert mit scharfen Drohungen.
Drohungen der Hizbullah schüren Ängste vor einem neuen Bürgerkrieg in Libanon. Aber die Regierung zeigt sich entschlossen, die Organisation zu entwaffnen.