Rubio: NATO darf „keine Einbahnstraße sein“
US-Außenminister will die Allianz nach Irankrieg neu bewerten +++ Netanjahu sieht Hälfte der Kriegsziele erreicht +++ Öltanker vor der Küste von Dubai beschossen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Boris Pistorius sagt, der Irankrieg sei nicht Deutschlands Krieg. Die französische Armee hingegen mischt mit. Ein Gespräch mit Generalstabschef Schill über den Einsatz am Golf.
US-Außenminister will die Allianz nach Irankrieg neu bewerten +++ Netanjahu sieht Hälfte der Kriegsziele erreicht +++ Öltanker vor der Küste von Dubai beschossen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
„FT“-Bericht: Pete Hegseth wollte offenbar vor dem Irankrieg große Rüstungsaktien kaufen +++ Sprecher des Verteidigungsministeriums dementiert +++ Florida benennt internationalen Flughafen nach Donald Trump um +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Trump stellt das westliche Bündnis immer offener in Frage, das kann Putin nicht entgehen. Deutschland darf diesen Streit nicht unterschätzen.
Wenn sich Viktor Orbán nach der Parlamentswahl im April an der Macht halten kann, schlägt für die EU die Stunde der Wahrheit: Sie muss Budapest die Stimmrechte entziehen.
Donald Trump droht der NATO, er werde die mangelnde Hilfe im Nahen Osten nicht vergessen. Im Pentagon wird nun erwogen, Waffen für die Ukraine an den Golf umzuleiten.
Über LinkedIn sollen chinesische Geheimdienste ihre Informanten angeworben haben. Die sollen hunderte bis tausende Euro dafür bekommen haben.
Marco Rubio kommt zum ersten G-7-Außenministertreffen seit Beginn des Irankrieges – mit einer klaren Ansage zum Auftakt. Wie viel gemeinsame Linie ist noch möglich?
Der NATO-Generalsekretär überspielt die Konflikte zwischen den USA und Europa über den Irankrieg. Innerhalb des Bündnisses bringt ihm das nicht nur Freunde ein.
Litauens damaliger Außenminister Landsbergis erfuhr schon 2024, dass Ungarns Außenminister für Moskau spioniert haben soll. Was folgert er daraus?
Dem Irankrieg fehlt eine tragfähige Begründung. Deutschland muss Stellung beziehen – und dazu dann auch stehen.
Die Insel Diego Garcia galt als sicherer Rückzugsraum – bis Teheran auf den dortigen Militärstützpunkt zielte. Israel warnt: Berlin, Paris und Rom lägen nun in Reichweite iranischer Raketen.
Mit einer Asienreise will Verteidigungsminister Boris Pistorius die Beziehungen zu Partnern jenseits der NATO stärken. In Japan ist er damit überaus willkommen.
Trump sieht sich im Irankrieg kurz vor dem Ziel und sagt, er könne die Kampfhandlungen demnächst zurückfahren. Für seine Verbündeten in der NATO hat er nur verächtliche Worte übrig. Der Überblick.
Die Europäer wollen nicht Hilfstruppen in Trumps erratischem Feldzug gegen Iran werden. Doch müssen sie bedenken, was geschehen könnte, wenn er seine Drohungen wahrmacht.
Der Präsident droht wieder damit, die Allianz zu verlassen. Es gibt formale Hürden, aber die sind nicht unüberwindbar.
Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hatte von ihrem Besuch bei Trump vor allem Rückendeckung für ihren Chinakurs erhofft. Doch der will erst einmal Hilfe in Iran.
Trump ist wütend auf die NATO und will die Meerenge nun allein vor Iran schützen. Wichtige Schiffe zur Minenabwehr befinden sich derzeit aber gar nicht im Nahen Osten – sondern in Malaysia.
Die Marine soll endlich neue Kampfschiffe bekommen, doch deren Bau verzögert sich. Jetzt ordert das Verteidigungsministerium vier weitere Fregatten bei einer deutschen Werft.
Donald Trump klagt über mangelnde Solidarität seiner Verbündeten im Krieg gegen Iran – und greift zu bekannten Drohgebärden.
Trumps ständige Invektiven gegen Europa sind unerträglich. Man sollte ihm aber keine Argumente liefern, das Bündnis zu verlassen.
Der Kanzler formuliert sein Nein zu einer deutschen Beteiligung am Irankrieg von Donald Trump jeden Tag schärfer. Im Kern gibt es vier Gründe dafür.
Die Bundeswehr engagiert sich im Mittelmeer und am Golf von Aden in mehreren Missionen. Dabei werden Schwächen deutlich.
Europa muss seine Abhängigkeiten verringern, auch das Angewiesensein auf Amerika bei der Verteidigung. Denn Trump verknüpft immer alles mit allem.
Trump hält es für angemessen, dass die NATO zum Schutz der Straße von Hormus beiträgt. Iranische Seeminen, Raketen oder Drohnen dürften eine solche Operation schwierig machen.
Kein europäisches Land will an der Seite der USA in den Krieg gegen Iran ziehen. Wie kann Europa seine Interessen sichern?
Bei einer NATO-Übung vor der Küste Portugals zeigt sich die Effektivität ukrainischer Seedrohnen. Das Bündnis möchte daraus lernen.
Johannes Warwick hält die deutsche Sicherheitspolitik für fehljustiert. Eine anregende Streitschrift.
Dreimal hat Iran schon Raketen in Richtung Türkei abgefeuert. Doch Ankara spielt die Vorfälle herunter. Dafür gibt es auch innenpolitische Gründe.
Trump sagt, Selenskyj habe „keine Karten“. Im Drohnenkrieg am Golf zeigt sich: Die Ukraine hat doch etwas, das die Amerikaner brauchen.
Polens Militärs sagen, sie bräuchten das Geld aus dem SAFE-Programm der EU, um abwehrbereit gegen Russland zu werden. Aber Polens rechter Präsident will der Regierung keinen Erfolg gönnen.
Kurz vor der Parlamentswahl in Dänemark verlassen die Sozialdemokraten die grönländische Regierung. Daraufhin tritt Außenministerin Motzfeldt zurück. Sie befürchtet in der Krise eine Chance für die USA.
In Marienburg ist neuerdings eine Alarmrotte mit Abfangjägern der Bundeswehr stationiert. Man will Russland abschrecken – und notfalls Drohnen abwehren.
Amerika führt den Irankrieg mit Israel, aber ohne Europa. Es gibt kein westliches Projekt mehr, Europa droht sogar Schaden durch die Folgen des Kriegs.
Außenminister Wadephul sagt auf Zypern, dass Deutschland da sein werde, wenn Zypern es brauche. Das ist aber genau jetzt, man nennt es Abschreckung.
Fast alle amerikanischen Kriege kamen über kurz oder lang in der Westpfalz an. Den Angriff auf Iran erwarteten sie hier schon vor Wochen.
Europas Staaten kaufen und verkaufen deutlich mehr Rüstungsgüter. Dabei sind die Exporte laut dem Forschungsinstitut Sipri nicht nur an die Ukraine gestiegen.