Einen Whisky on the rocks aufs Klima
Der Franzose Claude Lorius hat vor 50 Jahren im Eis der Pole ein Klimaarchiv entdeckt. Nun läuft ein Film über sein Abenteuer im Kino – kurz vor dem Klimagipfel.
Der Franzose Claude Lorius hat vor 50 Jahren im Eis der Pole ein Klimaarchiv entdeckt. Nun läuft ein Film über sein Abenteuer im Kino – kurz vor dem Klimagipfel.
Was macht eigentlich die Apokalypse so kurz vor dem Weltklimagipfel? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zu kurzlebigen Schadstoffen im ewigen Eis, zu Unwetteropfern und zur Auferstehung einer Ökogroßmacht.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.
In wenigen Tagen beginnt die wichtige Weltklimakonferenz in Paris. Eine neue Vorhersage der Vereinten Nationen zeigt, dass es höchste Zeit ist.
In Paris kommt es zum Schwur. Der bevorstehende Weltklimagipfel soll arme und reiche Länder im Kampf gegen den Klimwandel endlich einen. Christiana Figueres, Tochter eines Revolutionärs, soll die Weichen stellen. Eine lösbare Aufgabe? Wir haben sie gefragt.
Eingeladen zum Pariser Klimagipfel, muss ich am Bildschirm verfolgen, wie gerade ein Stück der urbanen Welt untergeht. Botschaft an alle Friedliebenden: Der IS führt Krieg.
Für den Klimagipfel von Paris putzen sich die Staaten ökologisch heraus. Plötzlich sind alle Umweltriesen. Ein „Laborbesuch“ mit der Probe aufs Exempel.
Als Reaktion auf die blutigen Anschläge in Paris wollen die G20-Staaten die Zusammenarbeit ihrer Geheimdienste verbessern. Vor allem Rückkehrer aus Terrorcamps sollen schneller aufgespürt werden.
Die internationale Staatengemeinschaft will sich dem blutigen Terrorismus nicht ergeben, die G 20 gibt sich standfest. Ende des Monats soll wie geplant auch die Klimakonferenz in Paris stattfinden.
Frankreichs Politik reagiert mit Drohungen und Symbolik auf den Terror. Präsident Hollande spricht vom Krieg, was er nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ im Januar noch vermieden hatte. Aber kann er diesen asymmetrischen Krieg auch führen?
Frankreichs Außenminister gibt denen recht, die aus dem Klimagipfel in zwei Wochen einen Weltfriedensgipfel machen wollen. Die ersten Absagen sind trotzdem schon angekündigt.
Kurz vor dem Weltklimagipfel warnen die Energiefachleute: Die bisherigen freiwilligen Klimaschutzbeiträge reichen nicht, um den Anstieg der Temperaturen bis 2100 auf 2 Prozent zu begrenzen.
Der Klimagipfel in Paris steht vor einer Chance, die oft vergessen wird: Indigene Völker können und wollen Verantwortung für die Urwälder übernehmen. Ein Gastbeitrag.
In einer weltweiten Umfrage glaubt in 39 von 40 Staaten die Mehrheit der Bürger, dass sie noch persönlich von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden.
Das UN-Klimasekretariat hält die nationalen Klimaziele für einen großen Schritt nach vorne. Wissenschaftler sind viel skeptischer - sie warnen davor, dass sich das Drama einfach fortsetzen könnte.
Die Pläne der großen Nationen zum Klimaschutz reichen nicht aus, um den Anstieg der Temperatur auf mehr als zwei Grad zu verhindern. Manche Inselstaaten haben schon Angst vor den Konsequenzen.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit neuem Skandalpopanz, schippernden Klimagipfel-Emissären und kognitiven Defiziten durch Treibhausgase.
Die neue australische Regierung will sich mit einem möglichen Einstieg in die Atomenergie befassen. Vor dem Klimagipfel stellt sie sich zudem hinter ihre Kohleindustrie: Weil australische Kohle sauberer als anderswo sei, habe man die moralische Verpflichtung zum Export.
Die Treibhausgasemissionen müssen sinken. Aber sie steigen. Ein Durchbruch ist auf dem Klimagipfel in Paris nicht in Sicht. Dabei ist kluge Klimapolitik ganz einfach.
Mit bis zu 400 Kilometern pro Stunde war „Patricia“ als schwerster Hurrikan seit Beginn der Messungen angekündigt. Doch vom „Monstersturm“ blieb nicht viel übrig.
Warum waren die Klima-Gipfel bisher fast alle Pleiten? In Paris muss das anders werden. Eine Rekapitulation des Versagens.
Nach kontroversen Verhandlungen einigen sich Unterhändler auf einen Rahmenentwurf für den UN-Klimagipfel in Paris. Besonders die ärmsten Länder wurden benachteiligt, so Kritiker.
Die Staaten der europäischen Union liegen auf Kurs: Bis 2020 könnten die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent seit 1990 reduziert werden. Das sagt eine Studie der Europäischen Umweltagentur.
Das Verfahren für den Gipfel in Paris sieht vor, dass jedes Land eigenständig seinen geplanten Beitrag zum Klimaschutz unterbreitet. Vielversprechender Lösungsansatz oder eine Einladung zum Trittbrettfahren?
Gestern war Stichtag, jetzt wird gerechnet. Reicht es für einen neuen Weltklimavertrag? 146 Staaten haben ihre Ziele für den Pariser Gipfel schriftlich hinterlegt, nur die Ölscheichs bleiben hart.
In seiner Plenarsitzung berät der Deutsche Bundestag über das Gesetz zur Änderung des Asylverfahrens, in Athen trifft sich das neugewählte Parlament zur konstituierenden Sitzung und in der EU müssen alle neuen Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem Notrufsystem „eCall“ ausgerüstet werden.
Je näher der Pariser Klimagipfel rückt, desto deutlicher der Stimmungswandel: Nicht Ideologie oder Apokalypsenrhetorik prägen die Debatte, sondern soziale Werte.
Die EU-Umweltminister haben sich auf eine gemeinsame Position für die Pariser Weltklimakonferenz Ende des Jahres verständigt. Deutschlands Umweltministerin Hendricks ist optimistisch.
Die EU nennt Obamas Klimaschutz-Versprechen einen „richtigen Schritt“. Lob gibt es auch von der deutschen Regierung. In Amerika dagegen formiert sich der Widerstand.
Die offizielle Anmeldefrist für den Weltklimagipfel in Paris hat noch gar nicht begonnen. Doch die Konferenz ist schon jetzt überlaufen. Für 7000 noch freie Plätze gibt es 24.000 Interessensbekundungen.
Eine Bilanz und eine Ankündigung: Der Organisator der größten Öko-Kundegebung aller Zeiten, Ricken Patel, will nochmal Hunderttausende auf die Straße bringen: genau einen Tag vor dem Pariser Klimagipfel.
China hat jetzt verspätet vor dem Klima-Gipfel Anfang Dezember seine Ziele zur Reduzierung der Emissionen vorgestellt. Greenpeace sieht kaum Fortschritte. Bisher waren die Klimaschützer Peking eher gewogen.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit Chinas Plänen, Prinz Charles Klimadiagnose und der Umweltenzyklika.
Bundeskanzlerin Merkel stellt den Ukraine-Konflikt an den Anfang ihrer Abschlusspressekonferenz des G-7-Gipfels: Wenn es notwendig sein sollte, „was wir aber nicht wollen“, würden die Sanktionen gegen Russland verschärft.
Pünktlich zum Treffen der Reichen auf dem Schloss Elmau will sich der Westen unbedingt einen grünen Anstrich geben. Die Sorge der alten Industrieländer um das Weltklima mag berechtigt sein. Sie hat aber auch etwas Verlogenes.
Zum Wohlstand gehört auch eine gesunde Umwelt. Die G-7-Staaten entdecken jetzt Finanzinvestoren als Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Sind das böse Spekulanten im grünen Gewand?