Totgesagte leben länger
Das Abkommen einer Koalition der Willigen zum digitalen Handel ist ermutigend. Es zeigt, wohin die Reise unter dem Dach der Welthandelsorganisation gehen kann.
Brasilien lässt eine wichtige Vereinbarung platzen. Nun drohen Zölle auf elektronische Übertragungen. Auch in der Reformdebatte bleiben Fortschritte vorerst aus.
Das Abkommen einer Koalition der Willigen zum digitalen Handel ist ermutigend. Es zeigt, wohin die Reise unter dem Dach der Welthandelsorganisation gehen kann.
Eine Gruppe bedeutender Mitglieder umgeht die Blockade der Welthandelsorganisation: Für grenzüberschreitende elektronische Übertragungen soll es künftig einen verbindlichen Rahmen geben.
Die strukturelle Krise der Welthandelsorganisation prägt die kommende Ministerkonferenz. Die WTO braucht dringend einen Fortschritt, um nicht ihre Handlungsfähigkeit zu verlieren, mahnen zwei IDOS-Wissenschaftler.
Washington ermittelt gegen die EU wegen angeblicher Zwangsarbeit und unfairer Handelspraktiken. Tatsächlich wolle Donald Trump damit neue Zölle legitimieren, erklärt ein Professor für internationales Wirtschaftsrecht. Dabei seien die Begründungen dafür in vielen Punkten unklar und teils fehlerhaft .
Die schwer angeschlagene Welthandelsorganisation muss neue Wege gehen und ihr veraltetes Regelwerk ändern. Doch das Einstimmigkeitsprinzip steht dem entgegen.
Der Irankrieg wirft ein Schlaglicht auf einen blinden Fleck im Völkerrecht. Muss ein Staat mit einem Angriff wirklich so lange warten, bis er sich nicht mehr verteidigen kann?
Die Chefin der WTO ruft die Mitglieder zu mehr Zusammenarbeit untereinander auf, um den globalen Handel zu stärken. Trotz der Verwerfungen sei nicht alles „kaputt“.
Zölle seien das schönste Wort im Wörterbuch, sagte der amerikanische Präsident Donald Trump einmal. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie hatten selten das gewünschte Ergebnis.
Das Abkommen der Transpazifischen Partnerschaft belegt, dass regelbasierter Handel auch ohne US-Führung und ohne Einbindung Chinas funktioniert. Zwei Geolytics-Experten erläutern, warum die EU sich CPTPP annähern sollte.
Der amerikanische Präsident verhängt Zölle, der Rest der Welt handelt. Dutzende Staaten in allen Erdteilen vereinbaren neue Freihandelsabkommen. Das stützt das globale Handelssystem.
In den Konflikten mit Washington erschien die EU lange uneins und wehrlos. Dabei verfügt sie über ein Arsenal von Waffen, um sich zur Wehr zu setzen. Sie können Amerikas Wirtschaft hart treffen.
Bundeskanzler Friedrich Merz rührte gerade die Werbetrommel für das geplante Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU. Die von Europa geforderten Emissionskosten könnten Indiens Exporte jedoch verteuern.
Lange haben die EU und China um die Einfuhr von Elektrofahrzeugen gerungen. Von der nun erzielten Einigung profitieren auch die deutschen Hersteller.
Die Europäische Union will mit einem Grenzausgleichsmechanismus den Klimaschutz voranbringen. Das bringt viel Bürokratie und hohe Kosten mit sich. Ökonomen denken schon über Alternativen nach.
Von 2026 an wird beim Import vieler Güter in die EU ein Aufschlag fällig. Künftig soll er noch mehr Waren umfassen. Zugleich hat Brüssel eine Idee, um dem leidenden Export zu helfen.
Die geopolitische Lage wird zunehmend durch die strategische Rivalität zwischen den USA und China gekennzeichnet. Vier Buch-Neuerscheinungen von China-Kennern helfen, diese neue bipolare Ordnung zu verstehen.
Ökologische Standards im Welthandel stärken Länder, die innovativ sind. Daher sollte gerade Deutschland solche Standards in Handelsabkommen verankern – statt nur auf alte Industrien zu setzen.
China verzichtet künftig auf eine wichtige WTO-Sonderbehandlung. Seinen Status als Entwicklungsland will das Land aber behalten.
Der geplante EU-Grenzausgleich soll vom Jahr 2026 an Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit verbinden. Das ist gefährliches Wunschdenken.
KI könnte zu einem Wachstumsmotor für den Welthandel werden. Allerdings ist der Zugang zu digitalen Technologien sehr ungleich verteilt. Arme Länder könnten zu den Verlierern zählen.
Ngozi Okonjo-Iweala will die aktuelle Krise nutzen, um die Welthandelsorganisation zu reformieren. Dafür fordert die WTO-Chefin Rückendeckung aus der Politik: Die Handelsminister der Mitgliedsländer sollten die Ärmel hochkrempeln.
Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz kritisiert, dass das Welthandelssystem schon vor Trump nicht mehr funktionierte. An der Europäuschen Union lässt er kein gutes Haar.
Brüssel erfüllt eine wichtige Zusage aus dem Handelsdeal mit Trump. Was bedeutet das für die Autokonzerne und die Verbraucher? Kommt auch das Chlorhuhn nun zollfrei nach Europa?
Der US-Zollhammer wird die Schweizer Wirtschaft bremsen, sagt Aymo Brunetti. Der Ökonom warnt davor, um jeden Preis einen Deal mit Trump abzuschließen – und lobt die Beziehungen zur EU.
Sie fragen: Sollten sich die willigen Länder angesichts der Zölle der Amerikaner nicht zu einer eigenen Welthandelsorganisation zusammenschließen? Nein, antwortet ein Ökonom, es gebe andere Lösungen.
Vor wenigen Stunden sind Trumps Zölle auf Importe aus Dutzenden Ländern in Kraft getreten. Doch mit ihrer Einigung diskriminieren die USA und die EU andere Länder – und verstoßen gegen das internationale Recht der Welthandelsorganisation.
US-Präsident Donald Trump hat Zollabsprachen mit mehreren Staaten erzielt. Doch bleiben viele zentrale Fragen offen.
US-Präsident Donald Trump verkündet Zoll- und Handelsabkommen mit immer mehr Staaten. Doch bleiben viele zentrale Fragen offen.
Ein Leser fragt: Wie könnte eine Welthandelsordnung noch aussehen, wenn Trump jetzt überall Zölle von zehn bis 20 Prozent verhängt? Die Antwort einer Geoökonomin: Der Handel wird sich stärker auf die EU und nach Asien ausrichten.
Ein Donald Trump kennt als US-Präsident nur sich selbst und sein Land – multilaterale Absprachen und Organisationen interessieren ihn nicht. Die EU braucht Alternativen, meint ein früherer deutscher UN-Botschafter.
Die Vereinbarungen zwischen der Trump-Regierung und der EU sind mehr Erpressung als Basis für eine gute Zusammenarbeit. Europa sollte den Binnenmarkt vertiefen und der WTO treu bleiben.
Sie fragen: Sollte sich Europa nicht stärker den Chinesen zuwenden, da der Handelskonflikt mit den USA eskaliert? Nein, antwortet ein Ökonom. Und nennt vier Gründe.
Donald Trump schwächt die globale Handelsordnung. Die Europäische Union will mit neuen Freihandelsabkommen dagegenhalten. Doch sie muss sich reformieren, empfehlen Forscher. Denn andere Staaten preschen vor.
Die EU denkt mit Zustimmung des Kanzlers an eine enge Kooperation mit dem Transpazifischen Handelspakt CPTPP. Diese Gedankenspiele sind eine reine PR-Aktion und für die europäischen Verbraucher schädlich.
Die Präsidentin der EU-Kommission denkt über eine WTO 2.0 nach. Kanzler Friedrich Merz und Ökonomen loben die Initiative für einen freieren Handel. Was dahintersteckt.
Die WTO sollte den weltweiten Handel regeln und Hemmnisse abbauen – aber die Organisation gilt seit Jahren als funktionsunfähig. In der EU wird nun über eine neue Idee diskutiert.