Biden macht es wie Trump
Einst förderten die Amerikaner den Handel, doch nun werden sie zu Protektionisten. Die Europäer müssen daher nicht nur vor Donald Trump, sondern auch vor Joe Biden auf der Hut sein.
Einst förderten die Amerikaner den Handel, doch nun werden sie zu Protektionisten. Die Europäer müssen daher nicht nur vor Donald Trump, sondern auch vor Joe Biden auf der Hut sein.
Vor dem G-7-Gipfel in Italien im Juni legen die Wirtschaftsverbände der Ländergruppe erstmals konkrete Forderungen mit Zielvorgaben auf den Tisch. Auf einer Konferenz in Rom wurde ihre Verunsicherung spürbar.
Es ist schick geworden, gegen die Globalisierung zu sein. Doch der Blick in die Vergangenheit zeigt: Sich vom freien Handel zu verabschieden nützt niemandem.
Russlands Geheimdienste nutzen Genf als Drehscheibe für Attentate in Europa. Die Regierung in Bern schaut tatenlos zu. Parteiübergreifend schlagen Sicherheitspolitiker Alarm.
Nur langsam kommt der globale Handel wieder in Schwung. Doch geopolitische Spannungen bedrohen die Erholung. Und mittelfristig sieht es ohnehin mau aus, warnt der Internationale Währungsfonds.
Angesichts der großen Umbrüche in der Weltwirtschaft müssen Deutschland und die EU ihre Handelspolitik stärker an Sicherheitsinteressen ausrichten. Das kostet Geld. Ein Gastbeitrag.
Nach den dürftigen Ergebnissen der WTO-Ministerkonferenz in Abu Dhabi ist die Enttäuschung groß. Ein neues System zur Streitbeilegung zwischen Staaten bleibt blockiert, und daran dürfte sich auch so schnell nichts ändern.
Kein Fischereiabkommen, kein Reformdurchbruch: Das Ergebnis der WTO-Verhandlungen ist bescheiden. Globalisierungskritiker loben dagegen Entwicklungsländer, die einen Konsens verhinderten.
Ngozi Okonjo-Iweala mischt die Welthandelsorganisation in Genf auf. Die resolute Ökonomin verlangt sich und ihren Leuten viel ab – und regiert mit harter Hand.
Die Diskussionen auf dem Ministertreffen in Abu Dhabi werden „kompliziert und unvorhersehbar“, erwarten Teilnehmer. Ein großes Abkommen ist nicht zu erwarten, aber kleine Lebenszeichen sind denkbar.
Peking stellt litauischen Bürgern keine Visa mehr aus. In Vilnius fragt man sich, ob der Schritt mit einem Rückzieher der EU-Kommission zusammenhängt.
Der Chefökonom der Welthandelsorganisation sieht die Weltwirtschaft an einem Scheideweg. Die Situation könnte dramatisch werden – mit negativen Folgen für die Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit.
Nirgendwo in Europa wird so viel Entwicklungsgeld ausgegeben wie in Berlin. Jetzt müssen 800 Millionen gespart werden. Manche sehen darin eine Chance, das System grundlegend zu überprüfen.
Schläge gegen den Freihandel kamen zuletzt im schnellen Stakkato, Handelsströme verlagern sich. Doch für eine Fragmentierung der Weltwirtschaft gibt es vorerst nur wenig Anzeichen.
Brüssel und Washington können sich nicht auf ein dauerhaftes Ende der Stahlzölle einigen. Auch ein besserer Zugang zu den Milliardenhilfen des Inflation Reduction Act bleibt der EU verwehrt. Präsident Biden habe zu hohe Forderungen gestellt, klagt Brüssel.
Europäer und Amerikaner wollen auf dem Gipfel in Washington zwei schwierige Handelskonflikte beilegen. Ob das gelingt, ist unsicher. Die EU will nur eine WTO-kompatible Lösung akzeptieren.
EU und USA bleiben nur noch wenige Tage, um den auf Eis liegenden Streit um Schutzzölle auf Stahl und Aluminium zu beenden. Neue Strafzölle gegen China sollen einen Beitrag dazu leisten.
Breit angelegte Hilfen der EU als Reaktion auf das amerikanische Subventionsprogramm IRA sind nicht nötig. Wichtiger wäre es, dass die EU Anstrengungen unternimmt, um die Energiepreise zu senken. Ein Gastbeitrag.
Die deutsche Wirtschaft wird zunehmend durch die Ausfuhrschwäche belastet. Im August sank die Ausfuhr um 1,2 Prozent. Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht.
Als Chefökonom der WTO verteidigt Ralph Ossa die Globalisierung. Dabei wollte der deutsche Wissenschaftler eigentlich „nur“ Professor werden.
Handelskommissar Dombrovskis sieht belastbare Hinweise für eine Gefährdung der europäischen Autoindustrie durch die chinesischen E-Auto-Hilfen.
Als erste Wirtschaftsmacht der Welt errichtet die EU Handelshürden für klimaschädliche Importe. Doch schon vor dem Start des Klimazolls gibt es Ärger.
Der ukrainische Präsident Selenskyj ist in New York eingetroffen, um vor den UN zu sprechen. Kiew verklagt derweil seine EU-Nachbarn wegen des Importverbots für Getreide vor der WTO. Der Überblick.
Drei EU-Länder streiten mit der Ukraine um deren Getreideexporte. Auf einen Importstopp will Kiew jetzt mit einer Klage vor der Welthandelsorganisation reagieren.
Die EU-Kommission prüft Strafzölle für Elektroautos aus China. Der Handelsökonom Gabriel Felbermayr hält das für berechtigt – warnt aber vor einem Bumerang-Effekt.
Seit Japan das Kühlwasser von Fukushima in den Pazifik ablässt, hat China sämtliche Fischimporte gestoppt. Nun streiten beide vor der WHO.
Die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO) hat die westlichen Regierungen scharf für ihre protektionistische Politik kritisiert.
Der WTO-Chefökonom Ralph Ossa warnt davor, das Rad der Globalisierung zurückzudrehen. Gerade für die Bekämpfung des Klimawandels brauche es freien Handel.
In den Krisen der jüngeren Vergangenheit ist die Soziale Marktwirtschaft unpopulär geworden. Aber es gibt gute Gründe gegen Subventionen für Unternehmen und Branchen durch den Staat.
In ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie trifft die Ampel eine bemerkenswerte Festlegung, die mehr Beachtung finden sollte: Aus dem Wert der Sozialen Marktwirtschaft werden Interessen zur Sicherung der deutschen Wirtschaft abgeleitet. Ein Gastbeitrag.
Die EU sucht ihre Position im Konflikt zwischen den USA und China. Lässt sich einen neue Blockbildung noch vermeiden? Die Folgen für Wohlstand und Handel wären drastisch.
Die Vereinigten Staaten wollen die Produktion von Batterien und Elektroautos ins Land holen. Sie locken mit Milliardensubventionen. Jetzt will die EU kontern. Doch Europa hat noch ein anderes Handicap.
Der Krieg in der Ukraine mahnt zum Handeln: Europa muss souveräner werden – und weiter in seine Streitkräfte investieren. Das macht uns zu einem stärkeren transatlantischen Partner, wenn es um internationale Herausforderungen geht. Ein Gastbeitrag.
Durch den Inflation Reduction Act in den Vereinigten Staaten geraten europäische Unternehmen ins Hintertreffen. Dennoch müsse die Handelspolitik weiter transatlantisch angelegt werden, fordern Wirtschaftsverbände.
Das Schiedsgericht der Welthandelsorganisation WTO gibt den Klägern recht und befindet die amerikanischen Zölle auf Stahl und Aluminium für illegal.
Das Verfahren um US-Stahlzölle vor dem WTO-Schiedsgericht zeigt, dass die EU das Ende des Multilateralismus im Welthandel fürchten muss.