Wo sind die Grenzen der Übergewinnsteuer?
Abermals liebäugelt die Politik damit, Unternehmensprofite abzuschöpfen und zu verteilen. Ein solches Krisenmanagement ist rechtlich durchaus heikel.
Die Schubertiade in Hohenems wird fünfzig Jahre alt. Gerd Nachbauer lässt das Programm der ersten Saison nachstellen. Dabei beerbt Konstantin Krimmel seinen Vorgänger Hermann Prey. Sehr zu Recht.
Abermals liebäugelt die Politik damit, Unternehmensprofite abzuschöpfen und zu verteilen. Ein solches Krisenmanagement ist rechtlich durchaus heikel.
Der Irankrieg hat in Abu Dhabi die Haltung befördert, stärker auf die eigenen Interessen zu schauen. Die Emirate wollen eigene Wege gehen.
Nach schweren Vorwürfen gegen andere arabische Staaten haben die Vereinigten Arabischen Emirate zum 1. Mai ihren Austritt aus dem Öl-Kartell angekündigt. Für Saudi-Arabien dürfte das ein schwerer Schlag sein.
Der ukrainische Präsident drängt beim informellen Europäischen Rat auf ein beschleunigtes Verfahren zum EU-Beitritt. Doch die anderen Staaten wollen keine Sonderbehandlung.
Im März wurde Zypern von iranischen Drohnen angegriffen. Der Präsident wollte Brüssel um Beistand bitten. Doch wie das geht, wusste keiner.
Der Petersberger Klimadialog fällt mitten in die Energiekrise. Das könnte dem Klima helfen, hoffen Teilnehmer.
In Ungarn hat sich ein Konservativer gegen einen Rechtspopulisten durchgesetzt. Dahinter steht eine Strategie, die auch in anderen Ländern zum Erfolg führen soll.
Ob in der Europäischen Kommission oder in der Bundesregierung: Warum wollen fast alle Politiker die Wettbewerbsfähigkeit steigern? Weil sich fast jede Wirtschaftspolitik damit rechtfertigen lässt.
Neunzig Minuten haben die Staats- und Regierungschefs dem ungarischen Regierungschef schwere Vorhaltungen gemacht. Genutzt hat es nichts.
Belgien war dagegen, das eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Es wurde von Moskau unter Druck gesetzt. Aber es gäbe eine Lösung.
Vor dem Europäischen Rat in Brüssel hält Merz eine Regierungserklärung. Er betont die Rolle der EU – und bekommt Lob für seine Selbstbehauptung gegenüber Amerika.
Nach seinem „Nein zum Krieg“ stoppen Pedro Sánchez' Sozialisten in Kastilien-León den Abwärtstrend. Vor dem EU-Rat sucht er jetzt Verbündete gegen Berlin.
Südafrika steckt in der Zwickmühle: Zu Iran pflegte es gute Kontakte, aber ein weiteres Zerwürfnis mit Trump will es nicht riskieren. Wie lange geht das gut?
Die EU-Kommission will den Beitrittsprozess fundamental überholen. Deutschland und viele andere Staaten sehen das kritisch. Jetzt wirbt die zuständige Kommissarin in Berlin um Zustimmung.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigen globalen Schifffahrtrouten und gerade für den Ölexport zentral. Nun erklären die Revolutionsgarden die Meerenge für geschlossen.
Die Ölpreise waren aus Furcht vor einem Konflikt schon vor dem Angriff auf Iran gestiegen. Nun wollen die großen Förderländer ihre ursprünglichen Pläne wohl umwerfen.
Ungarns Regierungschef mildert seinen Ton. Und macht ein Angebot, mit dem der Streit über den 90 Milliarden Euro schweren Ukraine-Kredit beigelegt werden könnte. Kiew reagiert zurückhaltend.
Zwei Tage lang haben die Spitzen der Europäischen Volkspartei über Reformen beraten. Parteichef Weber hatte weitreichende Pläne – doch Merz bremste ihn aus.
Noch läuft das Weltwirtschaftsforum 2026, doch der Auftritt von Kanadas Premierminister Mark Carney sticht schon jetzt heraus. Mit klaren Worten ordnete Carney die aktuellen Veränderungen der Welt ein. Lesen Sie hier seine Rede im Wortlaut.
Ein halbes Jahr lang führt Zypern den Ministerrat. Es geht um mehr als das Thema Türkei. Bessere Beziehungen nach Nahost und zu den Partnern am Mittelmeer haben Priorität.
Stabile Währung, Weltmacht oder Binnenmarkt – in Bonn, Paris und London gab es verschiedene EU-Konzepte und Ängste, wie Viktor Jaeschke zeigt.
Der Kanzler hat das Ringen um das Reparationsdarlehen verloren. Die EU macht neue Schulden für Kiew, statt russisches Geld dafür einzusetzen. Ausgespielt wurde er von Belgien und Ungarn.
Schulden machen oder russische Vermögen einsetzen? Der belgische Regierungschef klagt zwar über den deutschen Kanzler, bewegt sich aber.
Bis zu 210 Milliarden Euro soll die Ukraine bekommen, abgesichert mit russischem Vermögen. Noch ist ungewiss, ob die notwendige Mehrheit dafür zusammenkommt.
Erstmals können sich die EU-Staaten nicht mehr auf eine gemeinsame politische Einschätzung zu allen neun Beitrittskandidaten einigen. Ungarn schert aus – vor allem wegen der Ukraine.
Unterstützung für eine mächtige ukrainische Armee, eine Beistandsverpflichtung mit Hintertür und ein amerikanisches Frühwarnsystem: Was in Berlin beschlossen wurde – und was nicht.
Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik lehnen den Plan zur Unterstützung Kiews ab. Vorbehalte äußert aber auch Italien – ein Alarmsignal.
Bevor der Europäische Rat über die weitere Finanzierung der Ukraine entscheidet, erhöht Russland seinen Druck: mit einer Klage und Drohungen Putins. Hat der Kreml gar einen Spion bei Euroclear?
Vor zehn Jahren einigten sich die Staaten auf das Pariser Abkommen. Der Klimaschutz ist seither ein riesiges Stück vorangekommen.
Jetzt oder nie: Europa muss endlich selbst für seine Verteidigungsfähigkeit sorgen. Dafür braucht es vor allem zwei Maßnahmen.
Wer verstehen will, warum gerade wieder eine Klimakonferenz enttäuschend endete, muss Dipesh Chakrabarty lesen. In seinem neuen Buch wendet er seine Theorie von der Verstrickung von Mensch und Planet ins Politische.
Die Europäer haben hart daran gearbeitet, den amerikanischen „Friedensplan“ zu entschärfen. Aber wie lange wird ihr Erfolg halten?
Sind wir bereit für eine Welt, die auch der Klimagipfel in Belém nicht zu verhindern vermochte? Besser ist, jetzt schon zu überlegen, wie sich Stabilität wiederherstellen lässt.
Greta Thunberg und weitere Klimaaktivisten haben den Canal Grande in Venedig grün eingefärbt – als Reaktion auf die Ergebnisse des Weltklimagipfels. Sie mussten die Stadt verlassen und erhalten eine Geldstrafe.
Der G-20-Gipfel dreht sich um die Ukraine. Dabei gehören auch die Probleme Afrikas auf die Bühne der Weltöffentlichkeit.
Die Ukraine und ihre Unterstützer ringen in Johannesburg und Genf um eine Antwort auf Trumps 28-Punkte-Plan. Sie wollen das Schlimmste verhindern.