„Fürchtet euch nicht!“
Am Sonntag wird das künftige ungarische Parlament gewählt. Vier bekannte Schriftsteller des Landes denken über die Bedeutung des Wahlgangs für Ungarn nach – und darüber hinaus.
Lange können die Menschen in Budapest kaum glauben, dass die übermächtige Regierung von Viktor Orbán ihre Niederlage eingesteht. Am Ende erringt die Tisza-Opposition zwei Drittel der Mandate – und die Stadt wird zu einer einzigen Party.
Am Sonntag wird das künftige ungarische Parlament gewählt. Vier bekannte Schriftsteller des Landes denken über die Bedeutung des Wahlgangs für Ungarn nach – und darüber hinaus.
So reagieren Politiker weltweit auf das Wahlergebnis +++ Opposition erringt Zweidrittelmehrheit +++ Wichtige Reformen so möglich +++ Orbán gesteht Niederlage ein und gratuliert Magyar +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Umfragen sehen die Opposition in Ungarn vorn. Sollte Viktor Orbán am Sonntag tatsächlich abgewählt werden, bedeutete das aber noch lange nicht das Ende seiner Macht.
Péter Magyar gibt sich als überzeugter Konservativer, der den Bruch mit dem System Orbán wagte. Alte Weggefährten sagen, er sei schwierig – und ein Frauenheld.
Die Ungarn wählen ein neues Parlament – und könnten Viktor Orbán in die Opposition schicken. Worum geht es? Und wann gibt es Ergebnisse? Die wichtigsten Fragen zur Wahl.
In Ungarn suchen viele Menschen vor der Wahl am Sonntag Stabilität. Die Wirtschafts- und Klientelpolitik von Ministerpräsident Viktor Orbán schwächt das Land, wie auch sein angespanntes Verhältnis zur EU. Viele Bürger spüren das.
Mit „Partizán“ hat Márton Gulyás in Ungarns verengtem Mediensystem eine Gegenöffentlichkeit aufgebaut, die Millionen erreicht. Wie gelang ihm das? Und wieso hallt sein Interview mit Angela Merkel immer noch nach?
Am Sonntag wird in Ungarn gewählt. Nach 16 Jahren Regierungszeit muss sich Orbán einem gefährlichen Herausforderer stellen. Gelingt es diesmal, den „Bad Boy“ der EU abzusetzen?
Unter den repressiven Bedingungen des Orbán-Regimes arbeitet eine jüngere Generation daran, in Ungarn eine aufrichtige Öffentlichkeit zu etablieren. Sie alle hoffen auf den Machtwechsel. Aber was passiert danach?
Ungarns Profisport ist in der Hand von Fußballfan Viktor Orbán und seiner Partei. Vor der Wahl wächst die Nervosität: Erschüttert ein Machtwechsel das System aus Geld, Loyalitäten und Abhängigkeiten?
Die USA und Iran treffen sich in Pakistan zu direkten Gesprächen. Die „Artemis 2“-Crew kehrt zurück auf die Erde. Und bei der Lufthansa streikt das Kabinenpersonal. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im ungarischen Wahlkampf setzt die Fidesz-Partei auf Kriegsangst. Die Methode ist bekannt: die Brutalität anderer betonen und damit von der eigenen ablenken.
Kurz vor der Wahl in Ungarn zeigen immer neue Enthüllungen die Nähe der ungarischen Regierung zu Moskau – und nun auch zu Teheran. Doch ob die Veröffentlichungen Orbán schaden können, ist fraglich.
Ungarn wählt zwischen Orbáns Staatslenkung und Magyars EU-Anbindung. Die Entscheidung prägt Wirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und internationale Investitionen.
Ungarn war der wirtschaftliche Vorreiter unter den einstigen Ostblockstaaten. Durch die Wirtschaftspolitik von Viktor Orbán ist das EU-Mitglied jedoch weit zurückgefallen. Eine Schlüsselbranche ist die Autoindustrie.
Mit seinem Besuch in Budapest versucht US-Vizepräsident J.D. Vance, Ministerpräsident Viktor Orbán in letzter Minute beizuspringen. Die ungarische Parlamentswahl wird so zur Entscheidungsschlacht gegen die Bürokraten der EU.
Kurz vor der Wahl kommt US-Vizepräsident J.D. Vance nach Ungarn. Er lobt Orbán als „einzigen europäischen Führer“, der in der Energiekrise das Richtige tue.
Ungarns Opposition führt in den Umfragen vor der Regierungspartei Fidesz. Doch Orbáns System könnte selbst eine Wahlniederlage überdauern.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist der dienstälteste Regierungschef in der EU, und der umstrittenste. Er profitiert von Brüssel, wettert zugleich dagegen und gilt als Putin-Verbündeter. Nun muss er sich der Wahl stellen.
In der Nacht auf Mittwoch läuft Trumps Ultimatum an Iran aus. J.D. Vance reist kurz vor der Parlamentswahl nach Ungarn. Und der FC Bayern trifft in der Champions League auf Real Madrid. Der F.A.Z. Frühdenker.
Serbien will einen Anschlag auf eine Gasleitung vereitelt haben, über die auch Ungarn mit russischem Gas versorgt wird. Doch es gibt Zweifel an der Darstellung.
Kurz vor der Wahl in Ungarn berichtet Serbien von Sprengstofffunden an der Balkan-Stream-Pipeline. Ungarns Ministerpräsident Orbán spricht von Sabotage – die Opposition hingegen von „wahlkampftaktischer Panikmache“.
Bei der Wahl am 12. April kommt es auf Ungarns Provinz an. Vieles ist dort in Bewegung. Doch wird das für einen Machtwechsel reichen? Von Alexander Haneke,
Der ungarische Regierungschef setzt auf die Stimmen der Auslandsungarn in Rumänien, Serbien und anderen Nachbarstaaten.
Die EU-Kommission hat Zuwendungen an Ungarn in Höhe von 19 Milliarden Euro gesperrt. Mindestens die Hälfte dieser Summe ist wohl dauerhaft verloren.
Ungarn zählt keine zehn Millionen Einwohner. Trotzdem ist es Ministerpräsident Viktor Orbán gelungen, sein kleines Land zu einem internationalen Player zu machen. Wie hat er das geschafft?
Die Partner in Brüssel zürnen Orbán, weil er Ukrainehilfe blockiert. Aber Drohungen und Einmischungen sollte man vermeiden – gerade jetzt im Wahlkampf.
Neunzig Minuten haben die Staats- und Regierungschefs dem ungarischen Regierungschef schwere Vorhaltungen gemacht. Genutzt hat es nichts.
In knapp einem Monat wählt Ungarn ein neues Parlament. Erstmals seit Jahren könnte Viktor Orbán seine Macht verlieren. Die Folgen für Europas Außenpolitik wären gravierend, erklärt unser Kolumnist.
Ein Team des russischen Militärgeheimdienstes GRU agiert offenbar von Budapest aus. Welche Möglichkeiten gibt das dem Regime von Wladimir Putin?
Vier Wochen vor der ungarischen Parlamentswahl haben sowohl das Lager um Regierungschef Viktor Orbán als auch das um Oppositionsführer Peter Magyar Großdemonstrationen abgehalten.
In Ungarn ist ein ukrainischer Geldtransport festgesetzt worden. Nun verschärft sich der Ton zwischen Kiew und Budapest.
Ungarn und die Ukraine streiten über den Zustand der Druschba-Pipeline. Eine Erkundungsmission könnte Klarheit bringen. Doch Kiew hat bislang nicht zugestimmt.
Am 12. April wird in Ungarn gewählt. Umfragen sehen die Opposition mit Péter Magyar klar vorn. Doch gibt es da noch ein paar Unwägbarkeiten.
Ungarns Leitindex BUX legt trotz Unsicherheiten um 15 Prozent zu. Und Analysten sehen bei OTP, MOL und Richter Gedeon weiteres Potenzial für Kurssteigerungen, der bevorstehenenden Parlamentswahl zum Trotz.
Ungarns Regierungschef und sein Apparat schüren im Wahlkampf die Angst vor ausländischer Einflussnahme. Ist das nur ein Vorwand?