Deutschlands neue Energiekrise
Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten?
Die Wirtschaftsministerin fordert eine höhere Pendlerpauschale – und mehr langfristige Verträge für den Gasimport. Klimaschützer sehen die aktuelle Politik mit Sorge.
Katherina Reiche ist eine deutsche Politikerin und seit Mai 2025 Bundeswirtschaftsministerin im Kabinett Merz. Von 1998 bis 2015 war Reiche Mitglied des Deutschen Bundestages. Im September 2015 verzichtete sie auf ihr Bundestagsmandat und arbeitete als Managerin in der freien Wirtschaft.
Familie, Ausbildung und Beruf
Reiche wurde am 16. Juli 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Nach ihrem Abitur 1992 absolvierte sie ein Chemiestudium in Potsdam, das sie 1997 als Diplom-Chemikerin abschloss. Im Anschluss an ihre Zeit im Bundestag war Reiche von 2015 bis 2019 als Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) tätig. 2020 wechselte sie als Vorstandsvorsitzende zur Westenergie AG, einer Tochterfirma von innogy. Reiche hat drei Kinder aus einer Ehe mit dem CDU-Politiker Sven Petke, von dem sie getrennt lebt. Seit dem April 2025 ist die Beziehung zu dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg offiziell bekannt.
Politische Karriere
1992 Eintritt in die Junge Union, 1996 in die CDU. 1998 zieht sie mit 25 Jahren erstmals in den Deutschen Bundestag ein. Von 2001 bis 2015 gehörte sie dem Landesvorstand der CDU in Brandenburg an. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wählte sie 2005 zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, zuständig unter anderem für Bildungs- und Forschungspolitik. 2009 wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, von 2013 bis 2015 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium.
Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten?
Streit belebt die Klimapolitik der Bundesregierung. Die Minister Carsten Schneider und Katherina Reiche stehen für kontroverse Ansätze – zum Glück.
Wie Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert auch der EnBW-Chef, dass der Ökostrom-Ausbau an die Ausweitung der Netze gekoppelt werden muss. Damit die Energiewende gelingt, sind aber weitere Reformen notwendig.
CDU-Wirtschaftsministerin Reiche hat Recht: Steuerzahler und Verbraucher füttern den Wind- und Solarstrom durch. Die Förderung muss dringend reduziert werden.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will nur noch Anlagen für Wind- und Solarstrom fördern, „die wir wirklich brauchen“. Das sehen das neue EEG und das Netzanschlusspaket vor. Die Einzelheiten haben es in sich.
Der Bundestag debattiert über strengere Tankstellenvorgaben. Eine Übergewinnsteuer könnte folgen und für heftige Kontroversen sorgen.
Nachdem Iran die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten angegriffen hat, steigt der Preis für die Nordseesorte Brent am Donnerstag stark an. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sorgt sich um die Folgen.
In der angespannten geo- und wirtschaftspolitischen Situation dürfe man die Importe wichtiger Rohstoffe nicht verteuern, heißt es in einem Forderungskatalog an Ministerin Reiche. Ihr Rohstofffonds müsse wachsen.
Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) findet, dass die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zu kurz kommen. Die Branche widerspricht mit einer neuen Studie, aber Fachleute hegen weiterhin Zweifel.
Die Bundeswirtschaftsministerin von der CDU ist bisher wenig öffentlich in Erscheinung getreten. Das könnte sich angesichts der Folgen des Irankriegs jetzt ändern.
Der Benzinpreis soll in Deutschland nur noch einmal am Tag steigen. In asiatischen Ländern wird die Energie knapp – ein großes Risiko geht von Taiwan aus.
Die Eingriffe am Ölmarkt könnten ausreichen, um die Preise zu beruhigen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche macht in der Angelegenheit dennoch keine gute Figur.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge an den deutschen Tankstellen angekündigt. Die SPD unterstützt das Vorgehen.
Ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums für ein neues Ökostromgesetz sieht auch ein Ende der festen Einspeisevergütung vor. Die Branche und die SPD schäumen.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant offenbar Einschnitte bei der Solarförderung. Für neue, kleine Solaranlagen soll die Förderung eingestellt werden, wie aus einem noch unveröffentlichten Gesetzentwurf hervorgeht.
Gut, dass Wirtschaftsministern Katherina Reiche jetzt Ideen für ein „Netzpaket“ vorlegt. Denn die Netzbetreiber brauchen mehr Flexibilität, um das System zu stabilisieren und die Stromkosten zu senken.
Die deutschen Gasspeicher sind derzeit zu weniger als 30 Prozent gefüllt. Die Grünen sehen Wirtschaftsministerin Reiche in der Pflicht – und haben nun eine Sondersitzung des Energieausschusses beantragt.
Die Finanzpolitik ist Lars Klingbeil nicht genug. Der Vizekanzler besetzt zunehmend Themen, für die eigentlich Katherina Reiche zuständig ist. Die macht sich rar – mancher wünscht sich schon Robert Habeck zurück.
Der Füllstand der Gasspeicher liegt bei 35 Prozent. Warum Wirtschaftsministerin Katherina Reiche dennoch überzeugt ist, dass Deutschland gut durch den Winter kommt.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche reist nach Saudi-Arabien, um Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und eine Energiepartnerschaft zu unterzeichnen. Diese umfasse auch das gezielte Investment in erneuerbare Energien.
Die Stimmung in der Wirtschaft ist schlecht, das Reformtempo der Regierung überschaubar. Das wird vor allem für die CDU zum Problem.
Union und SPD wollen eine Novelle des Heizungsgesetzes. Doch die Koalition liegt beim Thema weit auseinander. Wirtschaftsministerin Reiche glaubt dennoch an eine Einigung mit der SPD bis Ende der Woche. Eine Studie zeigt Kompromisse auf.
Die Nordsee soll nach dem Willen von Wirtschaftsministerin Reiche zum „größten Energiehub der Welt“ werden. Der Gipfel soll auch eine Antwort auf Donald Trumps Windkraft-Hass liefern.
Alles sollte anders werden in der Wirtschaftspolitik – so versprach es die Union im Wahlkampf. Heute führt sie in vielen Bereichen die Politik der Ampelkoalition fort.
Das Bundeswirtschaftsministerium erteilt Plänen zur Teilung eine endgültige Absage. Doch das Problem mit den Netzengpässen dürfte in Zukunft noch größer werden, fürchten viele Ökonomen.
45 Millionen mehr für Unternehmen in der Ukraine: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündet ein neues Finanzinstrument, das deutsche Investoren anlocken soll.
MSC Cruises sichert der kriselnden Meyer Werft durch einen Auftrag bis zu zehn Milliarden Euro zu. Wirtschaftsministerin Reiche spricht von einem „entscheidenden Durchbruch“.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche soll Habecks umstrittene Heizungsregeln abschaffen – und doch irgendwie den Klimaschutz beibehalten. Das kann noch Ärger geben für die Merz-Koalition.
Die SPD will Streamer und Sender per Gesetz zu Investitionen in den deutschen Film verpflichten. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plädiert für eine freiwillige Selbstverpflichtung. Wirtschaftsministerin Reiche springt ihm zur Seite.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche findet in der italienischen Hauptstadt Verbündete. Die Regierungen aus Rom und Berlin machen Druck auf Brüssel.
Medien legen eine Bevorzugung des Barons bei einer Unternehmensförderung durch das Ministerium nahe. Wie sehen die Fakten wirklich aus?
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die US-Regierung aufgefordert, ihre Zölle auf Stahl und Aluminium zu senken. Doch deren Vertreter stellen bei einem Besuch in Brüssel Bedingungen.
Ohne Strukturreformen kein Wachstum, sagt die Wirtschaftsministerin. In der SPD dürfte das nicht gut ankommen. Dabei beruft sie sich auch auf einen früheren SPD-Kanzler.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bekräftigt: Der Industriestrompreis soll Anfang nächsten Jahres kommen. Die dafür nötigen Haushaltsmittel sollten rückwirkend bereitgestellt werden.
Die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kritisiert zu Recht die einseitige Chip-Politik der Unternehmen. Jetzt muss die CDU-Politikerin aber auch selbst auf einem ihrer Gebiete aktiver werden.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert von Unternehmen mehr strategischen Weitblick. Sie kritisiert aber auch ihre Kollegen in der Politik: „Wir sind mit unseren Strukturen derzeit nicht wettbewerbsfähig“.