Ungarns Illoyalität muss Folgen haben
Wenn sich Viktor Orbán nach der Parlamentswahl im April an der Macht halten kann, schlägt für die EU die Stunde der Wahrheit: Sie muss Budapest die Stimmrechte entziehen.
Der ungarische Regierungschef setzt auf die Stimmen der Auslandsungarn in Rumänien, Serbien und anderen Nachbarstaaten.
Wenn sich Viktor Orbán nach der Parlamentswahl im April an der Macht halten kann, schlägt für die EU die Stunde der Wahrheit: Sie muss Budapest die Stimmrechte entziehen.
Die EU-Kommission hat Zuwendungen an Ungarn in Höhe von 19 Milliarden Euro gesperrt. Mindestens die Hälfte dieser Summe ist wohl dauerhaft verloren.
Ungarn zählt keine zehn Millionen Einwohner. Trotzdem ist es Ministerpräsident Viktor Orbán gelungen, sein kleines Land zu einem internationalen Player zu machen. Wie hat er das geschafft?
Ein Team des russischen Militärgeheimdienstes GRU agiert offenbar von Budapest aus. Welche Möglichkeiten gibt das dem Regime von Wladimir Putin?
Viele Ungarn haben ihre Heimat verlassen. In Deutschland und anderen Ländern locken höhere Löhne und bessere Karrierechancen. Die meist jungen Menschen treibt aber noch etwas anderes an – hier sind ihre Geschichten.
In Ungarn ist ein ukrainischer Geldtransport festgesetzt worden. Nun verschärft sich der Ton zwischen Kiew und Budapest.
Ungarn und die Ukraine streiten über den Zustand der Druschba-Pipeline. Eine Erkundungsmission könnte Klarheit bringen. Doch Kiew hat bislang nicht zugestimmt.
Stefano Bottoni beschreibt das politische Wirken des ungarischen Ministerpräsidenten mit kritischem Blick, aber ohne Moralkeule.
Ungarns Regierungschef mildert seinen Ton. Und macht ein Angebot, mit dem der Streit über den 90 Milliarden Euro schweren Ukraine-Kredit beigelegt werden könnte. Kiew reagiert zurückhaltend.
Die Regierung von Viktor Orbán nutzt den teilstaatlichen Öl- und Energiekonzern in Verhandlungen mit der EU. Der Konflikt um russisches Pipeline-Öl offenbart aber wirtschaftliche und geopolitische Widersprüche.
Phänomenal: Der ungarische Komponist György Kurtág feiert seinen 100. Geburtstag mit der Uraufführung seiner neuen Oper „Die Stechardin“ in Budapest.
Ungarns Leitindex BUX legt trotz Unsicherheiten um 15 Prozent zu. Und Analysten sehen bei OTP, MOL und Richter Gedeon weiteres Potenzial für Kurssteigerungen, der bevorstehenenden Parlamentswahl zum Trotz.
Ungarn schießt wieder einmal quer. Es geht um neue Russland-Sanktionen und einen Milliardenkredit für Kiew. Die Begründung für das Veto ist fragwürdig.
Ungarns Regierungschef und sein Apparat schüren im Wahlkampf die Angst vor ausländischer Einflussnahme. Ist das nur ein Vorwand?
Während der ungarische Wahlkampf immer schmutziger wird, spricht sich US-Außenminister Marco Rubio in Budapest offen für Viktor Orbán aus. Dessen Beziehung zu Trump sei „außergewöhnlich“.
Die Partei ist ein großes Tier mit bösen Augen: Anna Seghers’ Liebesbriefe an László Radvanyi erscheinen aus dem Nachlass.
Er brachte seine politisch verfolgte Familie in die Freiheit und sich selbst mit der Musik Frédéric Chopins zum Weltruhm. Jetzt ist der ungarische Pianist Tamás Vásáry mit 93 Jahren gestorben.
Vor drei Jahren hatten Linksextremisten in Budapest neun Personen niedergeschlagen. Sechs wurden schwer verletzt. Die Deutsche Maja T. soll dafür jetzt lange in Haft.
Vor dem Urteil gegen die deutsche Linksextremistin Maja T. stellt sich die Frage nach der Unabhängigkeit der Gerichte in Ungarn. Eine Richterin schildert der F.A.Z. die Lage.
Nach dem Angriff auf Rechtsextremisten in Budapest im Jahr 2023 ist Maja T. aus Deutschland zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Vater der nicht-binären Person hatte den Prozess zuletzt scharf kritisiert.
Russland überzieht die Ukraine mit heftigen Luftangriffen – dennoch werden die sogenannten Friedensgespräche heute in Abu Dhabi fortgesetzt. Mario Voigt muss sich einem Misstrauensantrag stellen. Und: In Budapest könnte das Urteil gegen Maja T. fallen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Dem ungarischen Ministerpräsidenten kommen verbale Attacken aus der Ukraine gelegen. So wird im Wahlkampf mehr über den Krieg gesprochen, und weniger über Machtmissbrauch und Korruption.
Die Deutschen halten immer mehr Haustiere – und bekommen immer weniger Kinder. Das führt zu Verwechslungen, Missverständnissen und handfesten Konkurrenzkämpfen zwischen Eltern und Tierhaltern.
Vor dem OLG Düsseldorf findet ein weiterer Prozess gegen die „Hammerbande“ statt. Die Bundesanwaltschaft wirft den mutmaßlichen Linksextremisten versuchten Mord vor.
In Berlin, London und Paris wagen sich Juden mit Kippa kaum noch auf die Straße. In Budapest ist das anders. Für Orbán ist es ein später Triumph: Er sieht sich in seiner extremen Migrationspolitik bestätigt.
Bei der Leichtathletik-WM in Tokio krönt sich Leo Neugebauer zum besten Zehnkämpfer der Welt, weil er in der vielleicht wichtigsten Disziplin herausragt: der mentalen Stärke. Wie hat er das geschafft?
Das Bekanntwerden von rund 3000 mutmaßlichen Missbrauchsfällen in staatlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen hat in Ungarns Hauptstadt Budapest große Proteste ausgelöst.
Lange pflegten Ungarn und Polen feste Bande in der Visegrád-Gruppe. Doch mit Ungarns Hinwendung zu Putin kann auch Polens Rechte nichts anfangen.
Sieben mutmaßliche Linksextremisten stehen von diesem Dienstag an in Dresden vor Gericht. Die Anklage: versuchter Mord und brutale Angriffe auf Rechtsextreme.
Viktor Orbán steht auch wegen Veröffentlichungen über die Reichtümer seiner Familie unter Druck. Doch die Korruption hat in Ungarn viele Profiteure.
Polens Staatsanwaltschaft geht härter gegen die ehemalige PiS-Regierung vor und klagt den früheren Justizminister an. Doch der befindet sich in Orbáns Ungarn.
Linksextreme Schläger müssen vor Gericht. Egal, ob Sympathisanten sie „Antifaschisten“ nennen. Und egal, ob die Opfer angeblich Neonazis waren.
Moskau beharrt auf Maximalforderungen, während der amerikanische Präsident eine sofortige Waffenruhe fordert. Russlands Angriffe auf ukrainische Zivilisten gehen unvermindert weiter.
Das geplante Gespräch zwischen Trump und Putin in Budapest findet erst einmal nicht statt. Der amerikanische Präsident droht der Hamas. Und bei Volkswagen ist Kurzarbeit absehbar. Der F.A.Z. Frühdenker.
Orbán muss auf seine Belohnung noch warten. Die Europäer müssen die Zeit nutzen – um mit Trump zu reden und Putins Propagandagift zu neutralisieren.
Zuletzt zeigte Donald Trump Verständnis für die angegriffene Ukraine. Nun scheint er den Krieg wieder aus der Kreml-Perspektive zu sehen. Der Überblick.