Parlament besiegelt Austritt aus Weltstrafgerichtshof
Ungarn verlässt als erstes europäisches Land den Internationalen Strafgerichtshof. Budapest nennt den Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Netanjahu „politisch motiviert“.
Ungarn verlässt als erstes europäisches Land den Internationalen Strafgerichtshof. Budapest nennt den Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Netanjahu „politisch motiviert“.
Die Ukraine hat schwere Vorwürfe gegen Ungarn erhoben: Spione hätten das Land ausgekundschaftet. Viktor Orbáns Regierung dreht den Spieß um und beschuldigt Oppositionschef Péter Magyar.
Der älteste Sohn des amerikanischen Präsidenten reist durch Südosteuropa. Offiziell geht es nur ums Geschäft. Aber besonders der Besuch in Rumänien hat kurz vor der Präsidentenwahl eine pikante Note.
Otto von Habsburg war der letzte Thronfolger der Donaumonarchie und saß für die CSU im EU-Paparlament. Warum liegt sein Nachlass in Budapest und nicht in Österreich, wo jahrhundertelang die Erblande der Habsburger waren? Oder in Pöcking, München, Straßburg?
In der EU eckt Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ständig an. Aber es wäre falsch, ihn mit Strafen von außen in die Knie zwingen zu wollen.
Tausende haben abermals in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegen das Verbot der jährlichen Pride-Parade demonstriert. Am Montag will das Parlament über einen Verfassungszusatz abstimmen, der die rechtliche Grundlage für ein Verbot weiter stärken soll.
Ungarn plant eine Volksbefragung zum EU-Beitritt der Ukraine. Die Regierung warnt vor den Folgen – die Erweiterungskommissarin ist machtlos.
Der ungarische Ministerpräsident will hart gegen seine Gegner vorgehen. Ein Abgeordneter der Opposition sagt: Mit dem Verbot der „Pride-Parade“ teste Orbán, was möglich sei.
Erstmals seit Verhängung des Haager Haftbefehls wird Israels Regierungschef in Europa empfangen. Mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán versteht er sich blendend.
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Ungarn hat einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanjahu ignoriert und will sich aus dem Gericht zurückziehen. Der israelische Ministerpräsident lobt den Beschluss als „mutig“.
Ein vor Kurzem verabschiedetes Gesetz verbietet Pride-Paraden in Ungarn, bei denen Menschen mit nicht heterosexueller Identität auf der Straße feiern. Das Verbot treibt viele auf die Straßen.
Israels Regierungschef reist zum ersten Mal nach Europa, seit der Internationale Strafgerichtshof gegen ihn einen Haftbefehl ausgestellt hat. Die Empörung darüber bleibt aus.
Der frühere stellvertretende Justizminister Polens hält sich seit Dezember 2024 in Budapest auf. Den europäischen Haftbefehl vollstreckt Ungarn nicht. Stattdessen wurde nun ein Gesetz geändert.
Mit einem Schrei ins Finale: Igor Levit spielt beim Heidelberger Frühling alle fünf Klavierkonzerte von Sergej Prokofjew. Es ist ein Kraftakt, bei dem ihm der Dirigent Iván Fischer mit Ironie Unterstützung leistet.
Menschen mit nicht heterosexueller Orientierung dürfen ihre Identität nicht mehr auf öffentlichen Versammlungen feiern. Gegner des Gesetzes haben während der Abstimmung im Parlament Rauchbomben gezündet.
In Ungarn soll am Dienstag ein Verbot von Pride-Paraden beschlossen werden. Hohe Geldstrafen und der Einsatz von Gesichtserkennungssoftware sind Teil des Gesetzesentwurfs. Budapests Bürgermeister kündigt Widerstand an.
Eigentlich sollte die Verlängerung der Sanktionen Routine sein, doch stellt sich Ungarn quer – weil es Geld freipressen will. Das gelang Budapest nicht, dafür werden nun vier Personen von den Sanktionen ausgenommen.
Die 92 Jahre alte Zeitzeugin des Holocaust hat das Ehrensiegel in Silber, die höchste Auszeichnung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt erhalten. Am Ende einer bewegenden Feierstunde singt Eva Szepesi ein Lied aus ihrer Kindheit.
Am Holocaust-Gedenktag haben wir unseren Film „Die Ermittlung“, der sich fiktionalisiert mit den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess auseinandersetzt, in Tel Aviv gezeigt. Bericht über eine Reise in ein aufgewühltes Land.
Waffen im Wert von mindestens sechs Milliarden Euro sollen die EU-Staaten nach dem Willen der Außenbeauftragten Kallas aufbringen. Doch Budapest sieht das ganz anders.
Hanna S. ist wegen schwerer linksextremistischer Straftaten angeklagt. Zum Prozessauftakt kommen zahlreiche Unterstützer.
Die Vatikan-Bank investierte einst in eine exquisite Immobilie in Budapest. Viele Millionen sind wahrscheinlich weg. Ein Lehrstück über Missmanagement und die umstrittene Beziehung zu Fondsmanagern, in die auch Viktor Orbáns Schwiegersohn verstrickt ist.
Nach dem TV-Duell von Olaf Scholz und Friedrich Merz ringen die Parteien um die Deutungshoheit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt Unternehmer und Staatschefs zum KI-Gipfel. Und die Gewerkschaft Verdi bestreikt die Berliner Verkehrsbetriebe. Der F.A.Z. Newsletter.
Maja T. soll in Ungarn an Angriffen auf Rechtsextreme beteiligt gewesen sein. Das Verfassungsgericht hat nun klar gestellt, dass die Auslieferung dorthin unzulässig war.
Im vergangenen Juni hat Deutschland die linksextreme Maja T., die sich selbst als nonbinär bezeichnet, an Ungarn ausgeliefert. Nun hat Karlsruhe über ihre Verfassungsbeschwerde entschieden.
Kevin Trapp unterlaufen momentan keine Patzer. Trotzdem sind die Chancen des Eintracht-Torhüters auf eine Rückkehr ins deutsche Nationalteam gering. Denn dafür ist seine Passqualität nicht gut genug.
Der Rechtsakt für die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland muss Ende des Monats verlängert werden. Doch Ungarns Regierungschef pokert wieder.
Nach dem Weggang von Omar Marmoush verkündet Eintracht Frankfurt die Verpflichtung des Angreifers Elye Wahi. Der Franzose soll der nächste große Stürmer werden. Warum das gut funktionieren könnte.
Ein Tor wie aus einer anderen Zeit: Sehenswert leitet Eintracht-Jungspund Can Uzun den Sieg über Budapest ein. Nun braucht es nur noch einen kleinen Schritt, dann steht die Eintracht im Achtelfinale.
Der beste Stürmer wechselt zu Manchester City, doch sowohl in der Bundesliga als auch im Europapokal gewinnt Frankfurt. Im Duell mit Ferencváros Budapest ebnet ein Traumtor den Weg der Eintracht.
Die Eintracht muss in der Europa League auf ihren erstmals gesperrten Trainer Dino Toppmöller verzichten. Gelingt es dem Team wieder, Omar Marmoush vergessen zu machen?
Linksextremisten sollen 2023 in Budapest Neonazis brutal angegriffen haben. Sieben Beschuldigte haben sich nun in Deutschland gestellt. Sie versuchen eine Auslieferung nach Ungarn zu verhindern.
Die bislang untergetauchten Linksextremisten sollen 2023 an Angriffen gegen Neonazis beteiligt gewesen sein. Nun haben sie sich offenbar den deutschen Behörden gestellt.
Krise des Regietheaters: Das Bühnengeschehen hat sich immer weiter von der Musik entfernt. Der Dirigent Iván Fischer macht da nicht mehr mit. Er entwirft sein eigenes Theater.