Die Klimapatin empfängt
Mit dem Besuch von François Hollande beginnen in Berlin die Vorbereitungen für den Klimagipfel in Paris. Angela Merkel will zeigen, wie wichtig ihr das Thema weiterhin ist.
Mit dem Besuch von François Hollande beginnen in Berlin die Vorbereitungen für den Klimagipfel in Paris. Angela Merkel will zeigen, wie wichtig ihr das Thema weiterhin ist.
Heute vor 25 Jahren unterzeichneten die BRD und die DDR den Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, in Köln diskutiert der Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen über „Mobilität 4.0“ und in Genf lädt die Weltgesundheitsorganisation WHO zur Jahresversammlung.
Die Energiewende hat sich als unglaublich teuer und unwirksam erwiesen. Dennoch werden bei der Klimakonferenz in Paris viele auf eine ähnliche Politik wie die deutsche dringen. Dabei gibt es eine viel wirksamere Antwort auf den Klimawandel.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update über einen historischen frackingbericht, über Psychokriege und andere Signale für Paris.
Vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris steigt allmählich das Politikfieber bei den Forschern. Wie gelingt der Durchbruch? Und darf sich die Wissenschaft prostituieren? Die eingeübten Strategien wackeln.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) über die Klimakonferenz in Paris, die Verantwortung der großen Industriestaaten und Elektrofahrräder.
Faustdicke Überraschung mitten in den Klimaverhandlungen: Die Internationale Energieagentur meldet stagnierende Kohlendioxid-Emissionen – und das, obwohl die Weltwirtschaft kräftig wächst.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zur Klimabilanz 2014 und der Offensive des Papstes, zur jüngsten IPCC-Lücke und dem rekordfreien Arktisjahr.
Die Sorgen sind groß: die bisherigen Bemühungen, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, reichen nicht aus. Die Beschlüsse von Lima im Überblick.
Nicht nur hierzulande will die Bundesregierung die Umweltbelastung durch Kohle reduzieren - sondern auch beim Export. Nur noch effiziente Anlagen sollen von Staatsbanken mitfinanziert werden. Dabei hilft neue Technik.
Die Ergebnislosigkeit des jüngsten Klimagipfels zeigt: Der Rahmenvertrag muss dringend angepasst werden. Länder wie China, Indien oder Saudi-Arabien dürfen sich nicht mehr verstecken. Ein Kommentar.
Die Delegierten der UN-Klimakonferenz haben sich auf erste Grundzüge für einen Weltklimavertrag verständigt. Im Streit um Treibhausgasemissionen wurde ein Kompromiss erreicht.
Auf der Klimakonferenz in Lima wird weiterhin um einen Kompromiss gerungen. Besonders die Frage, wie die finanziellen Lasten des Klimaschutzes verteilt werden sollen, ist noch immer umstritten. Die deutsche Umweltministerin ist bereits abgereist.
In Lima ringen die Staaten um den Schutz des Klimas. Amerikas Außenminister John Kerry mahnt und drängt, die deutsche Umweltministerin will Freitagabend pünktlich nach Hause fliegen.
Amerikas Außenminister Kerry hat seinem Land und anderen Industriestaaten die Verantwortung für den Klimawandel gegeben. Das dürfe aber für Schwellenländer nicht als Ausrede dienen.
Die weltberühmten Wüstenrinnen in Peru gehören zum Weltkulturerbe. Der Zugang ist strengstens verboten. Dennoch hat Greenpeace dort eine Aktion gemacht. Die Regierung will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.
An der peruanischen Küste fällt kaum Regen. Das ist seit Jahrhunderten so. Doch für Aktivisten steht außer Frage, dass die Erderwärmung die Wasserknappheit verschärft. Denn in den Anden schmelzen die Gletscher.
Der Klimagipfel in Lima geht in die entscheidende Woche. Dort soll sich das Schicksal der Weltklimagemeinschaft entscheiden - ein wenig zumindest. Die EU geht dabei mit gutem Beispiel voran, aber wer folgt?
Der neue EU-Klimakommissar Cañete warnt vor negativen Folgen der deutschen Klimapolitik: Durch diese würden die Preise für Emissionsrechte weiter fallen. Und der Anreiz für Unternehmen, in CO2-arme Technologien zu investieren, sinken.
Die Kanzlerin will ihre Umweltministerin nicht mit leeren Händen zum Klimagipfel nach Peru fliegen lassen. Deshalb hat sich das Bundeskabinett auf schärfere Vorgaben für den Klimaschutz geeinigt. Doch vieles passt nicht zusammen.
Die Inseln Kiribatis versinken allmählich im Meer. Ioane Teitiota ist darum nach Neuseeland geflohen. Er will dort als erster Klimaflüchtling der Welt anerkannt werden.
Hitzewellen und ein Anstieg des Meeresspiegels: Einige Folgen des Klimawandels sind nach einem Bericht der Weltbank umumkehrbar – selbst wenn die Regierungen jetzt noch schnell handeln. Das trifft vor allem die ärmeren Länder.
Der Grüne Klimafonds steht: Die Geberländer stellen 9,4 Milliarden Dollar bereit, mit denen der Klimawandel verlangsamt werden soll. Einige Staaten wollen sich daran jedoch bisher nicht beteiligen.
Zumindest da sind sie sich einig: Die Präsidenten der beiden größten Volkswirtschaften und Klimasünder setzen ihren Ländern Ziele, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu begrenzen.
Die heiße Phase beginnt: Für das Klimaabkommen von Paris macht die Wissenschaft in Kopenhagen mobil. Am Ort der größten klimapolitischen Schande wurde das neue Handbuch des Weltklimarates vorgelegt. Der politische Druck steigt, Zweifel spielen keine Rolle mehr für die Forscher.
Auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs die Grundzüge eines neuen Klimapakets beschließen. Es zeichnet sich ein Kompromiss darüber ab, wie stark die EU ihre Treibhausgasemissionen mindern will.
Welch eine ungewöhnliche Allianz: Vor dem Klimagipfel der EU erhöhen 57 Konzerne den Druck auf die Staats- und Regierungschefs, sich auf schärfere Klimaziele zu einigen. Darunter sind auch Coca Cola, Shell und Eon.
Obama probiert es mit einem klimapolitischen Marschbefehl, der Gastgeber mit Lob. Am Ende aber bleibt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit seinem Klimagipfel auf einem Haufen Hoffnungen und einer Wunschliste für Paris sitzen.
Amerika kann auf ein breites Bündnis verweisen, das die Luftangriffe in Syrien gegen Stellungen des IS unterstützt. Doch im UN-Sicherheitsrat droht Ärger mit Moskau.
Die Kanzlerin sagt ihren Besuch beim Klimagipfel ab und geht stattdessen zum „Tag der Industrie“. Die Grünen sind empört. Doch Angela Merkel muss dringend auf die Industrie zugehen, dort hat sich Ärger angestaut.
Zum ersten Mal haben Staaten und Firmen einen gemeinsamen Zeitplan für die Eindämmung der Regenwaldzerstörung vorgelegt. Die „New York Declaration“ hilft vielleicht den Wäldern, aber bringt sie auch den erhofften Klimavertrag voran?
Beim UN-Klimagipfel in New York soll ein neuer Versuch gestartet werden, die globale Erwärmung zu bremsen. Ein neuer Vertrag wird aber erst 2015 erwartet. Umweltministerin Hendricks glaubt dennoch an einen Erfolg des Treffens.
Nach fünf Jahren findet wieder eine Weltklimagipfel statt. Die meisten Staats- und Regierungschefs lassen sich jedoch vertreten. Auf der ganzen Welt wurde derweil gegen den Klimawandel demonstriert.
Hunderte Menschen demonstrierten vor Beginn der UN-Klimakonferenz in New York gegen den Klimawandel.