Zwei Drittel der Staaten reisen ohne neuen Klimaplan nach Brasilien
Vor der Klimakonferenz in Brasilien sollten die Staaten neue Emissionsziele bekanntgeben. Doch viele Länder ließen die Frist dafür verstreichen. Auch Deutschland.
Vor der Klimakonferenz in Brasilien sollten die Staaten neue Emissionsziele bekanntgeben. Doch viele Länder ließen die Frist dafür verstreichen. Auch Deutschland.
In München beginnt die juristische Aufarbeitung eines der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre. In Spanien droht eine Regierungskrise. Und: Ist „Likör ohne Ei“ ein irreführender Name? Der F.A.Z. Frühdenker.
Seit 25 Jahren wird über das Freihandelsabkommen mit Südamerika verhandelt. Eine Einigung gibt es aber immer noch nicht – anders als vom Bundeskanzler zunächst behauptet.
Der klimapolitische Pessimismus in der Sozialwissenschaft übersieht die realen Fortschritte bei den erneuerbaren Energien, die immer rentabler werden.
Die EU-Umweltminister treffen sich in Luxemburg, Sarkozy tritt seine Haft an, und Bayer Leverkusen muss in der Champions League gegen Paris bestehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Eigentlich sollte es bei der Weltklimakonferenz in wenigen Wochen in Brasilien um die Umsetzung von Klimaplänen gehen. Doch viele Staaten haben einfach keine abgegeben.
Ein fallender Dollarkurs und Inflation vereinen Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing am Gartentisch. In Rambouillet entsteht die Keimzelle der G-7.
Prinz William macht sich bereit für den Thron: Bei einem Klimagipfel vertritt er König Charles III. Zudem spricht er in einem persönlichen Interview über seine Familie und seine künftige Rolle – und deutet Veränderung an.
Die Welt trifft sich in Serie: UN-Vollversammlung, Klimagipfel, Wirtschaftsforen. Noch nie gab es eine solche Gipfelflut – und noch nie so viele Zweifel an ihrer Wirkung, schreibt unser Kolumnist.
Der US-Präsident nennt den Klimawandel einen Witz. Da lässt sich der chinesische Staatschef zur UN-Generalversammlung schalten, nennt die Energiewende den „Trend unserer Zeit“ – und verspricht erstmals eine Reduzierung von Klimagasen.
Die EU-Umweltminister können sich nicht auf konkrete Klimaziele einigen, raufen sich aber zu einer Absichtserklärung zusammen. Das finden manche Kritiker „peinlich“.
Vor der Klimakonferenz COP30 präsentiert sich Brasiliens Präsident Lula als Hüter des Regenwalds. Gleichzeitig vergibt er Genehmigungen für Erdölbohrungen an der Amazonasmündung.
Brasilien will mithilfe eines neuen internationalen Investitionsfonds Abholzungen verhindern. Das könnte eine Wende bringen.
Angesichts logistischer Engpässe bei der COP30 in Belém hat Brasiliens Regierung eine ungewöhnliche Lösung entwickelt – zwei Kreuzfahrtschiffe sollen einen Teil der Gäste beherbergen.
Carsten Schneider kümmert sich in der neuen Regierung um den Klimaschutz. Als „Minister für Versöhnung“ will er das Thema ganz anders anpacken als sein Vorgänger.
Sozialdemokraten, Liberale und Grüne drücken aufs Tempo. Sie wollen das EU-Klimaziel 2040 rechtzeitig vor der internationalen Klimakonferenz in Belem verabschieden. Die Christdemokraten aber stimmen gegen ein Eilverfahren.
Die EU-Kommission will den CO₂-Ausstoß um 90 Prozent bis 2040 senken. Damit das Industrie und Verbraucher nicht zu stark belastet, greift sie auf ein umstrittenes Instrument zurück.
In Bonn haben tausende Verhandler zehn zähe Tage hinter sich. Der deutsche Umweltminister Schneider sagt: „Das wird der Lage nicht gerecht.“
Großer Rückstand schon zu Beginn der Bonner Klimakonferenz: Ist das globale 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar? Die neue Analyse der klimapolitischen Maßnahmen lässt zweifeln, doch einer der führenden Experten hält dagegen.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Erstmals fehlen die USA auf dem Petersberger Klimadialog. Dessen Teilnehmer sagen: Dann muss es eben ohne Amerika gehen.
Auf dem Petersberger Klimadialog will man politisch retten, was schwer zu retten ist, und von den Klimaprognosen wird man ein weiteres Mal überholt. Kein Spielraum mehr für falsche Hoffnungen und Aufschieberitis.
Die Gießener Landrätin Anita Schneider (SPD) ist sogar zur Weltklimakonferenz nach Baku gereist, um die ländlichen Regionen zu vertreten. Die würden bei der Klimawende zugunsten der Städte vernachlässigt.
Donald Trump streicht die Klimapolitik seines Vorgängers zusammen. Für die internationale Diplomatie ist das ein herber Schlag. Viel Geld steht auf dem Spiel. Doch es gibt auch positive Signale aus Amerika.
Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz COP29 haben enttäuscht. Doch ein Bündnis kleiner, williger Staaten will zeigen, dass sich Handel und Klimaschutz nicht widersprechen, erläutert die Professorin für Völkerrecht.
Es sollte die „Reise ihres Lebens“ werden, aber dann das: Wegen einer Panne ändert der Kapitän eines Kreuzfahrtsschiffs die Route durch die Antarktis. Einige Passagiere reagieren drastisch.
Der Handel mit CO2-Zertifikaten kommt nach der Klimakonferenz voran. Fachleute halten es für möglich, dass viel Geld in den Klimaschutz fließt.
Die COP 29 ist nicht, wie befürchtet, komplett gescheitert, endete aber mit einem Minimalkompromiss. Diese Themen gibt es im kommenden Jahr auf der Weltklimakonferenz anzupacken.
Hohe Erwartungen, tiefe Enttäuschungen. Die 29. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, die COP 29 in Baku ist schon wieder Geschichte. Was bleibt von diesem Groß-Event? Was bleibt für das Klima und wie tief waren die Taschen?
China und die Golfstaaten werden auch nach der COP nicht mehr Klimafinanzierung leisten. Wollten sie es, hätten sie es längst gekonnt.
Olaf Scholz wird von den Gremien der SPD als Kanzlerkandidat nominiert, die Weltklimakonferenz einigt sich auf mehr Geld für Entwicklungsländer, und Europa will bei der Rüstung besser zusammenarbeiten. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Weltklimakonferenz in Baku verdreifacht die Zusagen an Entwicklungsländer. Klimaschutzverbände sowie Entwicklungs- und Inselstaaten kritisierten die Zusagen als zu gering.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.