Klimagipfel streicht Natur aus Abschlusstext
Ohne den Schutz von Arten und Ökosystemen ist der Kampf gegen den Klimawandel nicht zu gewinnen. Doch der Hinweis auf nötige Synergien findet sich im Gipfel-Dokument nicht.
Ohne den Schutz von Arten und Ökosystemen ist der Kampf gegen den Klimawandel nicht zu gewinnen. Doch der Hinweis auf nötige Synergien findet sich im Gipfel-Dokument nicht.
Nach zähem Ringen hat die UN-Klimakonferenz in der Nacht zum Sonntag einen neuen Rahmen für die internationale Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen beschlossen. Demnach soll der jährliche Beitrag in erster Linie der Industriestaaten bis 2035 auf mindestens 300 Milliarden Dollar erhöht werden. Entwicklungsländer kritisierten dies allerdings als unzureichend.
Nach mehr als einem Tag Verlängerung haben sich die Teilnehmer doch noch auf Zahlungen für die Entwicklungsländer geeinigt. Es geht um 300 Milliarden Dollar im Jahr. Indien übt scharfe Kritik an dem Kompromiss.
Scheitert die Weltklimakonferenz? Die deutsche Außenministerin greift die Bremser ungewöhnlich deutlich an. Zwei Gruppen kleiner Staaten haben die Gespräche schon abgebrochen.
Noch wird auf der Weltklimakonferenz verhandelt. Doch die Ausgaben von Ländern wie Deutschland könnten von 100 auf 300 Milliarden Dollar im Jahr steigen. Wenn man fair rechnet, wäre die Belastung damit gar nicht viel höher als bislang.
Auch die Verlängerung ins Wochenende hinein hat bisher keinen Durchbruch auf der Weltklimakonferenz gebracht. Sowohl Entwicklungs- als auch Industriestaaten fühlen sich übervorteilt.
Die Klimakonferenz geht zu Ende. Ob viele Länder ihre Emissionen senken, bleibt fraglich.
In Baku bewegen sich Industrie- und Entwicklungsländer langsam aufeinander zu. Allerdings ist für eine Einigung noch viel zu tun.
Die SPD hat eine Antwort auf die K-Frage. In München beginnt der Musterprozess um Schadensersatzansprüche von Wirecard-Anlegern. Und in Baku ringen die Verhandler auf der COP29 um eine Einigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Airlines steigern ihre CO2-Effizienz, allerdings viel zu langsam, um Branchenziele zu erfüllen. Das beklagt die Organisation Atmosfair. In einer Rangliste sieht sie eine deutsche Gesellschaft weit vorn, eine andere abrutschen.
Die Klimakonferenz geht in die Verlängerung. Sie ändert nichts an einer Polarisierung, die Fortschritte hemmt.
Endlich liegen die ersten Beschlussentwürfe vor. Doch die Vorschläge zur neuen Klimafinanzierung variieren um Abermilliarden, und niemand weiß, wie ein Kompromiss aussehen könnte. Vermutlich gehen die Verhandlungen in die Verlängerung.
Niklas Höhne, Klimaforscher und Gründer des New-Climate-Institutes, fordert von der Bundesregierung eine Billion Euro, um die Erderwärmung aufzuhalten. Er setzt Hoffnungen in die Photovoltaik – und in China.
Auf dem globalen Klimagipfel COP29 setzt der Bundeswirtschaftsminister auf die Bauindustrie. Gastgeber Aserbaidschan will bei der Produktion von grünem Wasserstoff helfen – und spielt ansonsten eine ambivalente Rolle.
Im schwelenden Streit um harte Sparpläne bei VW steht die dritte Tarifrunde an. Cum-ex-Kronzeuge Kai-Uwe Steck muss sich vor Gericht verantworten. Und: Ein Film über Macht und Intrigen im Vatikan kommt ins Kino. Der F.A.Z. Newsletter.
Umweltschützer fordern in Baku eine Vervielfachung der Hilfen für Entwicklungsländer. Eine Studie von Klimaschutz-Organisationen zeigt, wie Deutschland und Europa diese Riesensummen lockermachen könnten.
Der Multilateralismus ist nicht am Ende – die Spielregeln verändern sich allerdings. Die aufstrebenden Länder des sogenannten globalen Südens treten zunehmend selbstbewusst auf und wollen nicht dem bisherigen Weg des Westens folgen.
Ohne den größten CO₂-Emittenten muss globaler Klimaschutz scheitern. Was hat China auf den kohlenstoffintensiven Weg gebracht? Und wie ernst meint es Peking mit der Energiewende?
Die Nachfrage nach klimaschonend hergestellten Metallen könnte um mehr als das Vierfache steigen, heißt es von Analysten – auch weil Unternehmen mit verschärfter Regulierung rechnen.
Fast 1800 Fossillobbyisten nehmen an der Klimakonferenz teil. Eine Studentin von der Naturschutzjugend ist auch da. Auch sie versucht, die Verhandler in Aserbaidschan zu mehr Klimaschutz zu bewegen.
Die erkrankte Annalena Baerbock lässt in Baku eine Rede vorlesen. Darin kritisiert sie die Bremser der Konferenz. Vor allem Saudi-Arabien wehrt sich gegen strengere Auflagen.
Auf der Weltklimakonferenz stellen Umweltorganisationen ein Ranking vor, wer wie weit beim Klimaschutz ist. Deutschland fällt zurück, eine andere große europäische Industrienation kommt voran.
In dieser Woche müssen Ergebnisse zu Finanzen und Kohlendioxid-Minderung her. Vielleicht bringen die Vorschläge der G-20-Staaten einen Schub.
Christoph Bals ist Chef der Umweltorganisation Germanwatch. Im Interview erwartet er, dass Peking das amerikanische Vakuum ausfüllt – aber damit auch seinen zweifelhaften Einfluss in Entwicklungsländern ausdehnt.
In Baku sieht es nicht nach einem Durchbruch für die Klimafinanzen in Entwicklungsländern aus. Immerhin gibt es aber ein neues deutsch-britisches Instrument zur Unterstützung grüner Industrien. Der eigenen Wirtschaft wirft der Vizekanzler „Bräsigkeit“ vor.
In Baku sieht es nicht nach einem Durchbruch für die Klimafinanzen in Entwicklungsländern aus. Immerhin gibt es aber ein neues deutsch-britisches Instrument zur Unterstützung grüner Industrien. Der eigenen Wirtschaft wirft der Vizekanzler „Bräsigkeit“ vor.
Deutschland als Beispiel, wie Klimaschutz funktionieren kann? Die Weltgemeinschaft kann von uns nur lernen, wie die Energiewende besser nicht aussehen sollte.
Im „Olympiastadion“ von Baku kommt die Klimakonferenz nicht voran. Eine Woche bleibt den Verhandlern. Dass China bei der COP29 förmlich zum Geberland wird, glaubt aber keiner mehr.
Die Weltbank meldet einen überraschenden Erfolg: Der Anteil der Menschheit, der existentiell von den Folgen des Klimawandels bedroht ist, hat sich halbiert – vor allem dank des Aufstiegs von Asien.
Internationale Pressestimmen zu Merkels Abwesenheit nach dem Wahlsieg von Trump und zur UN-Weltklimakonferenz in Baku.
Trump und Klimaschutz, das ist keine gute Kombination. Wir sprechen im Podcast über die Folgen einer neuen Präsidentschaft des Republikaners für das Weltklima, schauen auf die COP29 in Baku und verbreiten auch ein bisschen Hoffnung.
Brasilien holzt weniger Regenwald ab als vor ein paar Jahren, in den Nachbarländern machen kriminelle Banden Geschäfte im Amazonas. Brasiliens Präsident verhält sich ambivalent.
Auf der Klimakonferenz hoffen die Teilnehmer wenigstens auf eine abstrakte Einigung über Finanzhilfen. Der größte Emittent China lässt nicht erkennen, dass er zur Finanzierung etwas beitragen will.
In Baku hat die Weltklimakonferenz begonnen. Der Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Thomas Schmid, hat kaum Erwartungen an das Treffen.
FDP-Politiker warnen die Bundesregierung davor, auf der Weltklimakonferenz Zusagen zu machen, die den Haushalt belasten könnten. Die Verhandler in Baku entgegnen: Die FDP habe ihrem Mandat zugestimmt.