Rom beruhigt die Märkte
Die zornigen Männer aus Rom wollen nun doch weniger Schulden machen. Die Finanzmärkte reagieren darauf mit Erleichterung.
Die zornigen Männer aus Rom wollen nun doch weniger Schulden machen. Die Finanzmärkte reagieren darauf mit Erleichterung.
Der Plan für den italienischen Haushalt lässt die Renditen stark steigen und sorgt für Verunsicherung. Panik gibt es aber nicht.
Italien will mehr Schulden machen. Und Innenminister Salvini macht sehr deutlich, was er von Einwänden aus Brüssel hält.
Deutschland habe sich mit Italien über ein Rücknahmeabkommen mit Italien geeinigt, verkündete Innenminister Seehofer am Donnerstag. In Rom hat man davon aber offenbar noch nichts gehört.
Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.
Die Warnungen vor einem „zweiten Fall Galilei“ waren ebenso vergebens wie der Kampf des Mainzer Weihbischofs Reuss. Ein Blick hinter die Kulissen von „Humanae vitae“.
Rom bündelt sein außenpolitisches Engagement und bietet Paketlösungen an, zusammen mit Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Davon kann Deutschland bislang nur träumen. Ein Gastbeitrag.
Mit einem waghalsigen Flug wurde Gabriele D’Annunzio zum berühmtesten Italiener seiner Zeit, später schossen seine Landsleute auf ihn. Schließlich verkroch er sich. Wie sieht es heute in seinem Refugium aus?
Papst Franziskus schweigt zu den schweren Vorwürfen des einstigen Nuntius Viganò. Diesen sehen manche in der Kurie als Whistleblower – andere als einen Putschisten.
Migration, Staatsfinanzen, neue Investitionen: Zwischen Brüssel und Rom gibt es Streit ums Geld. Und nicht jede Zahl stimmt, die dabei verwendet wird.
Tagelang sitzen 190 Migranten auf dem Rettungsschiff „Diciotti“ im Hafen von Catania fest. Ansteckende Krankheiten brechen aus. Doch Italiens Innenminister nutzt die Menschen als Druckmittel. Nun wird gegen ihn ermittelt.
Zwei Touristen sind nackt in einen römischen Brunnen gesprungen. Die Empörung der Italiener ist groß, selbst der Innenminister schaltet sich ein.
Dass der italienische Innenminister hart gegen Flüchtlinge vorgeht, ist bekannt. Neu ist, dass er nun sogar einem italienischen Küstenwachschiff das Anlegen verbietet – weil es 177 Bootsflüchtlinge an Bord hat. Ein Akt der Freiheitsberaubung?
In den Sechzigern aufgebaut, in den Neunzigern sich selbst überlassen und jetzt am Zusammenbrechen: Italien hat mehr als nur ein vereinzeltes Brückenproblem.
Die neue Koalition von Populisten ist nicht schuld am maroden Zustand von Italiens Infrastruktur. Dass sie den Brückeneinsturz aber ausgerechnet mit der EU in Zusammenhang bringt, ist ziemlich zynisch.
Noch kommen die Populisten der italienischen Koalition von links und rechts gut an. Nach dem Sommer wird es ernst, denn große Führungsqualität haben sie bisher noch nicht bewiesen.
Leere Puppenaugen starren die Kunden in einem kleinen Laden in Rom an. In dem Familienbetrieb wurde bereits allerlei wertvollen Gegenständen der alte Glanz zurückgegeben - vor allem werden hier aber alte Puppen restauriert.
Während Trump die italienische Migrationspolitik lobt, heizt sich die Stimmung im Land weiter auf. Es häufen sich rassistische Angriffe – und Salvini provoziert, wo er kann.
Jüngst hat Spanien Italien bei der Zahl der neu ankommenden Bootsflüchtlinge überholt. Madrid macht der Regierung in Rom deshalb schwere Vorwürfe. Nach Deutschland führt jetzt eine neue Route.
Einst galt die Roma-Siedlung „River Village“ am Ufer des Tibers als vorbildlich. Unter der neuen italienischen Regierung wurde sie nun geräumt. Mit welcher Begründung?
Was ist christliche Flüchtlingspolitik? Und wer darf darüber bestimmen, der Vatikan oder die Regierung? Italiens Katholiken tun sich schwer mit ihrem Innenminister – nicht nur beim Thema Migration.
Der neue Roman „Alle, außer mir“ von Francesca Melandri fragt nach Identität und Verdrängung, nach Familie und Kolonialismus. Ein grandioses Drama, das gänzlich auf Bewältigung verzichtet.
Mindestens bis August wird die Operation der EU im Mittelmeer fortgesetzt. Zuvor hatte der Kommandant die Schiffe des Einsatzes in die Häfen zurückbeordert, weil Italien keine geretteten Flüchtlinge mehr aufnehmen will.
Auf die korrupte Kirche ist kein Verlass: Die Oper „Beatrice Cenci“ des verfemten Komponisten Berthold Goldschmidt eröffnet die Bregenzer Festspiele.
Italien in der Staatskrise: „Kalter Sommer“, der neue Roman von Gianrico Carofiglio, erzählt von einem Mafia-Krieg in seiner Heimat Bari. Dort erklärt der Autor auch, warum am Ende der Staat gewinnen wird.
Ohne Unterstützung aus Rom: Wie die kleine Universitätsstadt in den Marken mit den Folgen des Erdbebens von 2016 kämpft.
Italiens Innenminister Salvini fordert: Künftig sollen auch Nato-Schiffe keine italienischen Häfen anlaufen dürfen, sofern sie Bootsflüchtlinge an Bord haben. Salvinis Koalitionspartner sehen das aber anders.
Die italienischen Grenzstädte Ventimiglia und Bardonecchia gelten als eine letzte Etappe für Migranten auf dem Weg nach Frankreich. Doch wie sieht die Realität für Migranten und Beamte aus?
Wer zum ersten Mal nach Rom fährt, will das Kolosseum oder den Trevi-Brunnen sehen. Doch Rom hat noch viele andere Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Coppedè-Viertel.
Jahrzehntelang gab die politische Linke den Ton in der Toskana an. Nun eilt das nationale Rechtsbündnis dort von Erfolg zu Erfolg. Was hat sich geändert?
Eine Einigung der Bundesregierung mit der italienischen Regierung über sogenannte „Sekundärmigration“ bleibt in weiter Ferne. Derweil könnte die Einrichtung von Transitzentren unangenehme Folgen für Italien-Urlauber haben.
Auf dem Gipfel in Brüssel hat der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte einen Sieg in der Asylpolitik errungen – und wird zu Hause dafür gefeiert.
Erst nach langen Verhandlungen hat Rom einem spanisch-französischen Vorschlag zugestimmt. Am Morgen war den Gipfelteilnehmern die lange Nacht anzusehen.
Bei der Privataudienz von Frankreichs Präsident Macron beim Papst ist die Migrationspolitik das dominierende Thema. Zwischen Italien und Frankreich bietet es Anlass zu heftigem Streit.
Viele halten den Kolonialismus für fair: Ein Gespräch mit der italienischen Schriftstellerin Francesca Melandri über die DNA der Italiener, rechte Populisten und ihren Roman „Alle, außer mir“.
An diesem Papst scheiden sich die Geister. Noch ein Buch über die Zeit der deutschen Besetzung Italiens.