So viele Wohnungen fehlen gar nicht
Ist der Bau von einer Million Wohnungen nötig? Überbelegung, Obdachlosigkeit und Umzüge zeigen: Der Nachholbedarf besteht, wird aber oft übertrieben.
Bis zu 3500 Menschen sollen einmal im Neubaugebiet „Eselswiese“ in Rüsselsheim-Bauschheim leben. Doch noch ist das nicht ausgemacht. Anwohner und BUND protestieren gegen die Bebauung.
Ist der Bau von einer Million Wohnungen nötig? Überbelegung, Obdachlosigkeit und Umzüge zeigen: Der Nachholbedarf besteht, wird aber oft übertrieben.
Die Psychologin Melanie Fritze berät Menschen in Wohnfragen. Hier spricht sie über die psychischen Folgen des Wohnungsmangels, warum zu wenig Stauraum Konflikte schürt, und wie kleine Veränderungen die Zufriedenheit steigern können.
Zur Bekämpfung der Wohnungsnot nimmt der zuständige Kommissar Kurzzeitvermietungen in den Blick. Außerdem will er die Rechte von Mietern stärken, kündigt er im Gespräch mit der F.A.Z. an.
Von der Wohnungsnot bis zur Energiewende: Genoverband-Vorständin Katja Lewalter-Düssel im Interview über Genossenschaften als Stabilitätsanker in Krisenzeiten und die Digitalisierung des Genossenschaftswesens.
Die Regierung wirft zum vierten Mal den Bauturbo an. Nützen wird es nichts. Denn Investoren fehlen die Anreize für Neubauten. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in den Großstädten wird für lange Zeit prekär bleiben.
Knapper Wohnraum und hohe Preise gestalten Mieten und Kaufen von Immobilien zum Ärgernis. Makler verraten, worauf sie achten – und geben Tipps, wie Sie eine Zusage für Ihre Traumwohnung bekommen.
Potsdam boomt und braucht dringend Wohnraum. Vor den Toren Berlins entsteht eines der größten Neubauquartiere Deutschlands. Jetzt werden die ersten Häuser fertig.
Die neue Bauministerin plant einen Befreiungsschlag: Mit dem Bau-Turbo haben Gemeinden keine Ausreden mehr, wenn durch zu wenig Wohnraum die Mieten steigen.
Die G-7-Teilnehmer einigen sich auf eine Erklärung zum Iran-Krieg. Welche Restaurants steigen auf in den Sterne-Olymp? Und: Das Taschenbuch wird 75. Der F.A.Z. Frühdenker.
In den Urlaubsorten in Südeuropa wird für viele Einwohner das Leben unbezahlbar. Mit den Touristen, die immer mehr werden, konkurrieren sie um die wenigen Wohnungen.
Gestiegene Zinsen und teures Bauen: Der Neubau in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Das hat Folgen für die Mieten und Immobilienpreise.
Die Urlaubssaison naht, der Unmut wächst: Auf den Kanaren haben am Sonntag mehr als 20.000 Menschen gegen den Massentourismus protestiert. Am 15. Juni ist ein Aktionstag in Spanien, Italien und Portugal geplant.
Wer sich die Mieten in Hessens Universitätsstädten nicht leisten kann, muss nebenbei arbeiten, lange Anfahrten in Kauf nehmen oder an einem anderen Ort studieren. Das hat Folgen.
Es gibt viel zu wenige neue Wohnungen – und neue Siedlungen sind meist hässlich und nicht nachhaltig. CDU und SPD scheinen den Ernst der Lage nicht zu begreifen. Dabei könnte die Wohnungsnot mit einer radikalen Wende der Baupolitik bekämpft werden.
Wohnungen in Brüssel galten lange als Schnäppchen. Aber nun steigen die Mieten. Verbände sprechen von Missbrauch und Spekulanten.
Tepito ist berüchtigt für Gewalt und Drogenhandel. Nun locken Führungen Besucher in das wilde Viertel mit seinem farbenfrohen Markt. Ist das dunkler Tourismus oder ein positiver Beitrag für die Nachbarschaft?
In Hongkong leben Hunderttausende in winzigen, überteuerten Wohnungen – oft nicht größer als ein Parkplatz oder gar ein Einzelbett. Trotz geplanter Reformen bleibt die Wohnungsnot eine drängende soziale Krise. Für viele ist die Hoffnung auf eine bessere Bleibe ein jahrzehntelanger Kampf.
Auf der Baleareninsel fehlen mehr als 90.000 Wohnungen. Einheimische bauen in ihrer Not illegale Hütten auf dem Land oder ziehen in verlassene Gebäude. Die Touristen machen ihnen das Leben immer schwerer.
Herausfordernde Zeiten am Berliner Wohnungsmarkt: Die Bevölkerung wächst, die Mieten steigen, und es wird zu wenig gebaut. Altberliner wandern in die Randbezirke ab.
Um den demokratischen Anfängen in der Frankfurter Paulskirche mehr Gewicht zu verleihen, soll Frankfurt ein Haus der Demokratie bekommen. Mit der Ausschreibung für einen städtenbaulichen Wettbewerb zeichnen sich zwei Optionen ab, wo es stehen könnte.
Die Schweizer haben ein schwieriges Verhältnis zum Weltwirtschaftsforum. Der Ärger über die Steuermillionen ist zwar verraucht. Aber es wächst der Unmut über Geschäftemacher.
Zwischen Gentrifizierung, Partikularisierung und Banalisierung: Das Genre des Berlin-Romans hat seit der Wendezeit viele verschiedene Richtungen eingeschlagen. Die letzte lautet: raus aus der Stadt!
Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr sind wichtig für Italien. Doch viele Städte ächzen unter dem Massentourismus. Nun hat der Städtetag über das Thema gesprochen – dessen Tagung auch von Airbnb gesponsert wurde.
Ein Konzept für den Bau von Werkswohnungen in Frankfurt wünscht sich die CDU von der Stadtregierung. Diese hat jetzt erst einmal eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Hier lassen sich Baukosten sparen: Wie eine Fertigung in Serie bis zu 50 Prozent schneller gelingt.
Die Zukunft des Platzes am Demokratiedenkmal Paulskirche bewegt die Frankfurter. Wie sehr, das zeigt sich in der Diskussion über eine mögliche Bebauung.
Nach einer Trennung heißt es meist: Einer geht. Einer bleibt. Denn für den Neuanfang braucht es Abstand. Was aber, wenn der Wohnungsmarkt das nicht erlaubt?
Über eine Bebauung des Paulsplatzes in Frankfurt wird wieder neu diskutiert. Ein Architekt schlägt ein „Haus des Dialogs“ vor, das die Paulskirche eng umschließt.
Dieser Vorstoß wird Widerspruch hervorrufen, nicht nur wegen der Platanen: Die Stadtplaner Christoph Mäckler und Till Schneider fordern, zwischen Paulsplatz und Neuer Kräme eine Zeile mit Wohn- und Geschäftshäusern zu errichten.
In Portugal wächst die Verzweiflung über die Wohnungsnot. In Lissabon soll nun ein Referendum Ferienvermietungen verbieten. Der Widerstand gegen die Wohnungsbaupolitik der neuen konservativen Regierung nimmt zu.
Individuell wohnen, mit Weitblick und in bester Lage: Ein unausgebautes Dachgeschoss scheint verlockend günstig. Wären da nicht ein paar Hürden auf dem Weg zum Penthouse-Traum.
Wenn Touristen in Arizona den Wohnraum knapp werden lassen, kippt die Stimmung unter den Einheimischen.
Ministerin Geywitz bringt die Novelle des Baugesetzbuchs auf den Weg.
In den USA fehlen Millionen Wohnungen. Die Politik findet vielerorts keine Antworten. Das könnte besonders für den Wahlkampf der Demokraten zum Problem werden.
Die Eröffnung des milliardenschweren Projekts hat die Bahn verschoben. Jetzt könnte sich auch die Bebauung der alten Gleisflächen länger hinziehen.
Raus aufs Land statt Wohnungskampf: Ministerin Geywitz will die Deutschen zum Wegzug aus den Großstädten bewegen. Eine neue Strategie soll bald dabei helfen.