Werkeln an den Symptomen der Wohnungsnot
Mieter mit geringerem Einkommen sollten Sanierungsumlagen nicht zahlen, lautet ein Vorschlag. Das ist verdreht.
Zweimal gelang es, Mangel erfolgreich zu bekämpfen. Heute führt das Bemühen, ärmeren Bürgern zu bezahlbaren Wohnungen zu verhelfen, nur in die Subventionsfalle. Gemeinnützigkeit ist keine Lösung.
Mieter mit geringerem Einkommen sollten Sanierungsumlagen nicht zahlen, lautet ein Vorschlag. Das ist verdreht.
Ist der Bau von einer Million Wohnungen nötig? Überbelegung, Obdachlosigkeit und Umzüge zeigen: Der Nachholbedarf besteht, wird aber oft übertrieben.
Die Psychologin Melanie Fritze berät Menschen in Wohnfragen. Hier spricht sie über die psychischen Folgen des Wohnungsmangels, warum zu wenig Stauraum Konflikte schürt, und wie kleine Veränderungen die Zufriedenheit steigern können.
Zur Bekämpfung der Wohnungsnot nimmt der zuständige Kommissar Kurzzeitvermietungen in den Blick. Außerdem will er die Rechte von Mietern stärken, kündigt er im Gespräch mit der F.A.Z. an.
Knapper Wohnraum und hohe Preise gestalten Mieten und Kaufen von Immobilien zum Ärgernis. Makler verraten, worauf sie achten – und geben Tipps, wie Sie eine Zusage für Ihre Traumwohnung bekommen.
Potsdam boomt und braucht dringend Wohnraum. Vor den Toren Berlins entsteht eines der größten Neubauquartiere Deutschlands. Jetzt werden die ersten Häuser fertig.
Die neue Bauministerin plant einen Befreiungsschlag: Mit dem Bau-Turbo haben Gemeinden keine Ausreden mehr, wenn durch zu wenig Wohnraum die Mieten steigen.
In den Urlaubsorten in Südeuropa wird für viele Einwohner das Leben unbezahlbar. Mit den Touristen, die immer mehr werden, konkurrieren sie um die wenigen Wohnungen.
Gestiegene Zinsen und teures Bauen: Der Neubau in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Das hat Folgen für die Mieten und Immobilienpreise.
Die Urlaubssaison naht, der Unmut wächst: Auf den Kanaren haben am Sonntag mehr als 20.000 Menschen gegen den Massentourismus protestiert. Am 15. Juni ist ein Aktionstag in Spanien, Italien und Portugal geplant.
Wohnungen in Brüssel galten lange als Schnäppchen. Aber nun steigen die Mieten. Verbände sprechen von Missbrauch und Spekulanten.
Auf der Baleareninsel fehlen mehr als 90.000 Wohnungen. Einheimische bauen in ihrer Not illegale Hütten auf dem Land oder ziehen in verlassene Gebäude. Die Touristen machen ihnen das Leben immer schwerer.
Die Schweizer haben ein schwieriges Verhältnis zum Weltwirtschaftsforum. Der Ärger über die Steuermillionen ist zwar verraucht. Aber es wächst der Unmut über Geschäftemacher.
Hier lassen sich Baukosten sparen: Wie eine Fertigung in Serie bis zu 50 Prozent schneller gelingt.
In Portugal wächst die Verzweiflung über die Wohnungsnot. In Lissabon soll nun ein Referendum Ferienvermietungen verbieten. Der Widerstand gegen die Wohnungsbaupolitik der neuen konservativen Regierung nimmt zu.
Individuell wohnen, mit Weitblick und in bester Lage: Ein unausgebautes Dachgeschoss scheint verlockend günstig. Wären da nicht ein paar Hürden auf dem Weg zum Penthouse-Traum.
Raus aufs Land statt Wohnungskampf: Ministerin Geywitz will die Deutschen zum Wegzug aus den Großstädten bewegen. Eine neue Strategie soll bald dabei helfen.
Die hohen Mieten in der größten Schweizer Stadt lassen Wohnungssuchende verzweifeln. Wer sich eine günstigere Bleibe angeln will, braucht Losglück.
In Spanien protestieren die Menschen gegen den Massentourismus, weil der zu Wohnungsmangel und steigenden Mieten führt. Die Regierung will daher nun die Lizenzen von Anbietern auf touristischen Mietplattformen prüfen.
Die Ampel will bezahlbaren Wohnraum schaffen, indem sie gemeinnützige Vermieter steuerlich entlastet. In Österreich hat diese „Wohngemeinnützigkeit“ funktioniert.
Simon Harris will „Berge versetzen“, damit junge Leute nicht länger „in einer Abstellkammer“ bei den Eltern leben müssen. Die Zuwanderung hat die Wohnungskrise verschärft.
Der irische Aufschwung bringt das Land an seine Grenzen. Aber wie kann die Mietmarktkrise entschärft werden?
Der Europarat stellt der Bundesrepublik bei der Sozialpolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Vor allem für drei bestimmte Gruppen muss demnach mehr getan werden.
Einige Bundesländer wollen den Paragraphen zum Mietwucher verschärfen, doch die Reform schießt über das Ziel hinaus. Die Kommunen sollten lieber anfangen, das bestehende Recht anzuwenden.
In Deutschland ist der Anteil der Familien mit Eigenheim so niedrig wie in keinem anderen Land der Eurozone. Zum Glück bietet die Zinswende etwas realistischere Chancen für Käufer – aber auch das Mieterdasein ist hier gar nicht so übel.
In Frankreich gibt es immer weniger Mietwohnungen. Dramatisch ist die Lage in Paris. Die Regierung will gegensteuern und unter anderem die Energieeffizienzklassen überarbeiten.
Immobilieninvestorin Isabella Chacón Troidl sagt, dass serielles Bauen eine Lösung für den Wohnungsmarkt ist, und spricht über die Angst der Deutschen vor Plattenbauten, geringere Nebenkosten und unnötige Tiefgaragen.
Wenn die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen, werden mehr seniorengerechte Wohnungen benötigt, mein der hessische Mieterbund.
Die Wohnungsnot ist groß, besonders in den Metropolen. Während die Mieten weiter steigen, zeigt sich auf dem Käufermarkt wieder Belebung, zeigen Zahlen der Immobilienplattform Immoscout24. Was Interessierte jetzt wissen müssen.
Muss Airbnb für die Wohnungseigentümer Steuern an den Fiskus abführen? Die italienische Regierung und die Justiz meinen ja. Daher hat die Mailänder Justiz bei Airbnb nun viel Geld festgesetzt.
Der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia kommt mit Verkäufen bei seinem Schuldenabbau voran. Schön für ihn – doch für die Wohnungsnot bringt das gar nichts.
In Deutschland ist in den letzten 30 Jahren etwa 1 Milliarde Quadratmeter neuer Wohnraum entstanden – das ist mehr als die Gesamtfläche von Berlin. Bei so viel Angebot hätten die Mieten eigentlich fallen müssen. Warum aber genau das Gegenteil eingetreten ist, erklären wir euch in diesem Video.
Wohnraum wird in italienischen Städten immer knapper. Die italienische Regierung will aus diesem Grund künftig Ferienwohnungen stärker besteuern.
Vor dem großen Wohngipfel am Montag gibt es Differenzen. Bundeskanzler Scholz verspricht nun Besserung und auch Bauministerin Geywitz kündigt den Abbau von Baubürokratie an.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht in der Wohnungskrise „Gift für die wirtschaftliche Entwicklung“. Die Auswirkungen bekommen demnach auch Arbeitgeber zunehmend zu spüren.
Die Baugewerkschaft schlägt den Staatseinstieg in den Wohnungskonzern Vonovia gegen die Wohnungsnot vor. Viele Unternehmen stoppen Bauprojekte.