Die Briten wollen Vorreiter im Onlinekinderschutz sein
Starmer kündigt Internetbeschränkungen für Jugendliche unter 16 Jahren nach australischem Vorbild an. Einige Dienste sollen erst ab 18 zugänglich sein.
325.000 Zuschauer hat das Kinder- und Jugendprogramm der Alten Oper seit 2012 erreicht. Und das Angebot namens Pegasus wird weiter ausgebaut: Neu dazu kommen Konzerte für Babys – und ein Live-Game mit Orchester.
Starmer kündigt Internetbeschränkungen für Jugendliche unter 16 Jahren nach australischem Vorbild an. Einige Dienste sollen erst ab 18 zugänglich sein.
In seinem unheimlichen Roman „Wieland“ erzählt Charles B. Brown gekonnt von der Last des europäischen Erbes für das junge Amerika – der fünfte Teil der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
Die Super-Mario-Filme knüpfen an die Neunziger an. Das löst ein ambivalentes Gefühl aus, zwischen Kindheitserinnerung und Kommerz.
Fernando Meirelles’ Drama „City of God“ erzählt von Armut, Kriminalität und dem Verlust von Kindheit – und entwickelt dabei eine Wucht, die auch mehr als zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von ihrer Wirkung verloren hat.
Seinen Geburtstag feiert Trump mit einem MMA-Kampf vor dem Weißen Haus. Der brutale Sport passt zu seiner Überzeugung, dass es nur Sieger oder Verlierer gibt.
Eine aktuelle Studie zeigt: Wer eine glückliche Kindheit hatte, ist auch als Erwachsener zufriedener. Das Einkommen spielt dagegen kaum eine Rolle.
Um historische Amateurfilme zu bewahren, feiert Frankfurt den internationalen Home Movie Day. Die aktuellen Home Movies prasseln dagegen täglich auf uns ein.
In „The Hack“ deckt der Journalist Nick Davies den Skandal einer Boulevardzeitung auf. Sie verschaffte sich Zugriff auf die Mailboxen von Prominenten und normalen Bürgern. Eine wahre Heldenstory.
Das Unternehmen Techne Kirow beliefert mit Eisenbahnkranen die halbe Welt. Sie bauen Brücken und helfen nach Unfällen.
Die Hände zittern, die Stimme verkrampft sich, ein Blackout droht: Auch Künstler, die ständig auf der Bühne stehen, sind vor Lampenfieber nicht gefeit. Was sie dagegen tun, kann auch in anderen Situationen helfen.
Viele Kinder erleben in den ersten Jahren keine sichere Bindung. Dabei prägt sie das ganze Leben. Das ist nicht nur eine Sache der Eltern – sondern geht uns alle etwas an.
Der französische Regisseur Mehdi Charef wurde mit seinem Film „Tee im Harem des Archimedes“ über zwei Jugendliche aus den Pariser Vorstädten über Nacht berühmt. Jetzt ist er mit 73 Jahren gestorben.
Blumen und Gräser des Nordends: Vroni Schweglers großes Thema ist das Geheimnis von Leben und Tod. Jetzt zeigt sie, was sie auf der Suche nach des Rätsels Lösung im Stadtteil gesammelt hat.
Von staubtrockener Wissensvermittlung hält Lisa Seline Albrecht nichts: Als „dinogirl.lisaseline“ spricht sie auf Instagram über Dinosaurier, Fossilien und Eiszeitfunde und beweist, dass Urzeit auch im Hochglanz-Feed funktioniert.
Kein Land hat mehr WM-Eröffnungsspiele bestritten als Mexiko. Deren Bilanz verheißt für heute Abend nichts Gutes: Auftakt zur WM-Kolumne „Freistoß“.
Viele in der CDU finden es gut, dass die Wirtschaftsministerin den Kurs vertritt, für den Merz früher kämpfte. Doch bisweilen stört „Kassandra“ den Koalitionsfrieden.
Joshua Groß verweigert die klassische Poetikrede und liest ein Prosastück, das sich durch Pop, Komik und Erhabenheit verwandelt. Zwischen Daphne, „Ersatz-Senseis“ und KI-Sumpf entsteht eine Poetik der Störung.
Nomen est omen, und das gilt auch für Buchtitel: Valérie Perrins Roman „Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette“ liefert den geeigneten Strandschmöker mit Krimi-Appeal und Herzschmerz.
Die europäische Chemikalienbehörde Echa hat die Risiken, die von der Substanz ausgehen, bewertet. Nun hat sie der EU-Kommission ihre Einschätzung mitgeteilt.
Wie viele Männer saß unser Kolumnist noch nie auf einem Pferd. Was hat er beim ersten Ausritt seines Lebens über sich und die Natur gelernt?
Vermicelle ist ein Schweizer Dessert aus Marronipüree. Im Supermarkt gibt es das ganzjährig. In einer Vermicelleria nur einmal im Jahr. Dort tischen Designstudenten die Köstlichkeit auf.
Die Entwicklungsstörung ADHS wird bei Erwachsenen mittlerweile häufiger diagnostiziert. Eine Psychiaterin erklärt, warum eine Psychotherapie allein dann aber meistens nicht hilft.
Was kann man aus dem bisherigen Verlauf des nuklearen Zeitalters lernen? In der Analyse von Serhii Plokhy spiegelt sich eine Geschichte voller Missverständnisse.
Sie kämpft erfolgreich gegen Rassismus. Nun schildert Tupoka Ogette ihre deutsch-deutsche Lebensgeschichte.
„Kylie“ zeichnet den Weg der Popsängerin Kylie Minogue vom Teenie-Star zur selbst bestimmten Künstlerin nach. Sie musste sich in der männerdominierten Musikwelt emanzipieren. Dabei hat sie einen erstaunlichen Verbündeten.
Die mit den harten Kanten nannten sich Konsonanten: Für diese Dichterin gehörte es zur Freiheit ihrer Kunst, auch Worte wählen zu können, die treffen und schmerzen.
Alle Jahre wieder erhitzen die Kosten für die kalten Kugeln die Gemüter. Über die Jahre hat sich Eis deutlich stärker verteuert als etwa Bratwurst – es war früher aber auch außergewöhnlich billig.
Ein heißer Sommer, eine Clique träumt von Abenteuern – dann verschwindet ihre Anführerin spurlos: Der irische Autor Colin Walsh erzählt in „Kala“ von den Gefahren hinter der Kleinstadtfassade.
Unsere Kolumnistin ist in Palermo. Und muss, in dieser Stadt mit ihrem Totenkult, an den Krieg in der Ukraine denken.
Seit Jahrzehnten kämpft Hannes Heiler in Frankfurt für einen Nahverkehr ohne Hürden. Er will sich nicht damit abfinden, dass Busse und Bahnen noch immer nicht flächendeckend für Behinderte frei zugänglich sind.
Rom ist bevölkert von Urlauberhorden und überteuerten Souvenirgeschäften? Keineswegs. Selbst an der Spanischen Treppe gibt es noch Traditionsbetriebe, die sich gegen den Massentourismus behaupten. Man muss sie nur kennen.
Mit einer Abstraktion von Joan Miró möchte das Auktionshaus Karl & Faber in München bis zu 2,5 Millionen Euro einspielen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem früheren Spitzenlos von Max Beckmann.
Mikel Hogan ist gelernter Tischler und Trauerbegleiter. In seinen Sarg- und Urnenbau-Workshops geht es um mehr als Handwerk. Die Teilnehmer sollen sich mit Abschied und Tod auseinandersetzen.
Vor seinem Heimrennen verlängert Charles Leclerc seinen Vertrag bei Ferrari. Seit sieben Jahren fährt der Franzose für die Scuderia. Das größte Ziel seines Rennstalls hat er aber noch nicht erreicht.
Diese literarische Form erzählt von den Wunden der Erinnerung: Gharbi M. Mustafas „Wenn Berge weinen“ über ein kurdisches Schicksal im Irak zeigt die Stärken der Gattung Memoir.
Im Aquarienlicht der Pariser Passagen: Der amerikanische Philosophiehistoriker Peter E. Gordon legt eine knapp gehaltene Biographie Walter Benjamins vor.