Welches Museum zeigt was im April?
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Wegsehen aus Angst vor den Tätern? Eine Berliner Ausstellung fragt, was die Deutschen vor 1945 über den Holocaust wussten. Sie zeigt: Es war mehr, als sie später gewusst haben wollten.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Avi Shefatja hat bei der Kommunalwahl in Frankfurt so viele persönliche Stimmen gesammelt, dass er trotz schlechtem Listenplatz ins Stadtparlament einzieht. Dort will er sich für die jüdische Gemeinschaft einsetzen.
Die Knesset will über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen. Kritiker nennen den Gesetzentwurf rassistisch – weil er faktisch fast nur Palästinenser betrifft.
Eine Frau jüdischen Glaubens fordert nach dem Antisemitismus-Eklat auf der Documenta fifteen Schmerzensgeld. Vor Gericht kam es zu keiner Einigung. Die Entscheidung soll am 15. April fallen.
Ab wann ist wirklich Ostern? Ist Weihnachten nicht viel wichtiger? Und wie wird der Termin berechnet? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Für viele bis heute im Verborgenen: ein SA-Gefängnis in Berlin-Tempelhof und der Schwerbelastungskörper. Die Geschichtswerkstatt Papestraße erinnert an diese Gedenkstätte.
Über die Welt der Superreichen, unser narzisstisches Zeitalter und die brutale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge: Welche Neuerscheinungen aus dem Frühjahr sollte man nicht verpassen? Zehn Empfehlungen.
Ein kleiner Spitzahorn hat seit Freitag einen besonderen Platz im Frankfurter Grüneburgpark. Der „Tree of Terezín“ soll als lebendiges Zeichen der Erinnerung an den Holocaust dienen.
Was weiß man im Westen über den Umgang mit dem Holocaust im Osten und umgekehrt? Ines Geipels Buch „Landschaft ohne Zeugen“ sucht nach Antworten.
Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben.
Wie hält man ständigen Raketenalarm aus? Im Interview spricht die israelische Traumaforscherin Talma Hendler darüber, wie Resilienz entsteht – und wie sie helfen kann, stressige Situationen zu überstehen.
Es war die brutale Tat eines Islamisten: Jetzt verurteilt ein Gericht in Berlin den Attentäter vom Berliner Holocaust-Mahnmal zu einer langen Haftstrafe.
Vor drei Jahren hat ein Erdbeben das türkische Antakya fast vollständig zerstört. Die Stadtplanerin Tuğçe Tezer führt trotzdem Menschen durch die Stadt – um daran zu erinnern, was einmal war. Und um zu zeigen, was kommt.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Martha Wüthrich hat in einem Tiktok-Video zu Gaza den Holocaust relativiert – „im Affekt“, sagt sie. Die Partei sieht sich dadurch „erheblich“ beschädigt.
Nach Rücktrittsforderungen behauptet die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas jetzt, sie habe alles nicht so gemeint. Aber was sie verbreitet, ist das älteste antijüdische Klischee überhaupt.
Staatlich verordnete Rituale und Schweigen: Die Erinnerungskultur der DDR bildete einen Nährboden für Antisemitismus.
Omer Bartov hat bei Pierre Vidal-Naquet nachgeschlagen, Dirk Moses bei Theodor W. Adorno: Die „Berlin Review“ publiziert zwei Versuche von Historikern, Lehren aus dem Gazakrieg auf Begriffe zu bringen.
Freiheiten und Toleranz, Vertreibung und Schoa: Im Mainzer Landesmuseum wird mit der Ausstellung „Shalom am Rhein“ die wechselvolle Geschichte der Juden auf dem Gebiet des heutigen Bundeslands Rheinland-Pfalz erzählt.
Sie waren Menschen, die es nach der NS-Logik eigentlich nicht hätte geben dürfen: Die zum Judentum Konvertierten. Ihr Schicksal liegt noch weitgehend im Dunkeln.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.
In einem Livestream auf Tiktok hatte Arafat Abou-Chaker 2023 gesagt: „Für mich ist Adolf Hitler besser als Netanjahu.“ Die Staatsanwaltschaft Cottbus ordnet das als Volksverhetzung ein. Unter anderem deswegen muss die Clangröße abermals vor Gericht.
Die Zahl von KI-generierten Holocaust-Bildern auf Facebook und Tiktok steigt rasant. Während Gedenkstätten warnen, reagieren die Plattformbetreiber nur zögerlich. Was bedeutet das für die Erinnerungskultur?
Beim Purimfest pflegen die verschiedenen jüdischen Strömungen in Zürich ihre gemeinsame Tradition unterschiedlich.
Wenn eine Sportmarke öffentlich Haltung zeigt, ist stets die Frage: Kommt diese Haltung von innen oder von außen? Beim FC Bayern und seinem Holocaust-Gedenken scheint der Fall klar.
Juden und Nichtjuden, Künstler und Arbeiter, Widerstandskämpfer und Unpolitische flohen ab 1933 nach Südosteuropa. Die Historikerin Marie-Janine Calic macht mit detektivischem Spürsinn vergessene Schicksale sichtbar.
Jüdisch-israelische Restaurants werden angefeindet. In Frankfurt haben Zoe Rosenfeld und Bruno Albrecht mit Hass und Boykottaufrufen zu kämpfen. Ihre Gegner werfen ihnen vor, sie bereicherten sich an der arabischen Küche.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Derek Penslar leitete in Harvard die Taskforce gegen Antisemitismus auf dem Campus. Wie er die Lage der amerikanischen Juden sieht, erklärte er in einem Vortrag in Köln und im Gespräch mit Dan Diner.
Tova Friedman hat den Holocaust überlebt. Am Mittag spricht sie bei der Gedenkstunde im Bundestag – und will sich dabei besonders an die AfD wenden.
Um 1900 war die jüdische Gemeinschaft die viertgrößte Bevölkerungsgruppe in Timișoara. Heute zählt sie 600 Mitglieder.
Auf einer Antisemitismuskonferenz in Jerusalem warnen Politiker vor der doppelten Gefahr von Linken und Islamisten. Auch Rechtspopulisten aus Europa sind mit dabei.
In Polen gilt diese Erzählung von Józef Mackiewicz als einer der wichtigsten literarischen Texte über die Schoa. Auf Deutsch erschien sie nur einmal – und ist schon lange nicht mehr auffindbar. Wir veröffentlichen sie abermals.
Am Holocaust-Gedenktag soll den Überlebenden zugehört werden. Die EU und Indien wollen ihr Freihandelsabkommen besiegeln. Und: Haseloff macht Platz. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Psychologe Leon Windscheid ist als Podcaster und Fernsehmoderator bekannt. In Offenbach probiert er nun etwas Neues: Vor Schülern spricht er mit der Holocaustüberlebenden Eva Szepesi über ihr Schicksal.