Der Gründer sagt: „Italien den Italienern“
Italien hat mit Futuro Nazionale eine neue rechtsextreme Kraft. Der Parteigründer und einstige General Roberto Vannacci ist stolz darauf, „der Abschaum und niemandes Kind“ zu sein.
Ein Berliner Testfall: Was kann parteipolitische Neutralität im Bildungswesen bedeuten? In der Universität verbietet es die Wissenschaftsfreiheit, AfD-Forschern den Faschismusbegriff zu verbieten.
Italien hat mit Futuro Nazionale eine neue rechtsextreme Kraft. Der Parteigründer und einstige General Roberto Vannacci ist stolz darauf, „der Abschaum und niemandes Kind“ zu sein.
Beim Film muss das Wohlsein derjenigen, die sich vor der Kamera zeigen, wichtiger sein als die Kunst. Stattdessen gibt es Ausbeutung und oft diesen männlichen Blick. Warum? Gedanken zu Nastassja Kinski und Wim Wenders.
Erst bat Wim Wenders um eine Debatte über das Filmerbe, nun entscheidet er selbst: Nach dem Streit um eine Nacktszene mit der damals dreizehnjährigen Nastassja Kinski wird „Falsche Bewegung“ von 1975 nicht mehr gezeigt.
Wim Wenders hat zu der Frage, ob er eine Szene mit der damals 13 Jahre alten Nastassja Kinski aus dem Film „Falsche Bewegung“ streichen soll, die Filmakademie angerufen. Die hat noch keine Antwort. Kinskis Anwalt schon.
Sie träumten als Achtundsechziger, Linke und Grüne von der sozialistischen Revolution. Dann veränderten sich ihre Gedanken. In einem Sammelband beschreiben Broder, Martenstein, Nuhr und andere, wie es dazu kam.
Jetzt muss sich die ganze FDP um Wolfgang Kubicki scharen. Der hat einen langen Weg hinter sich: vom Filou zum Volkstribun mit Gravitas. Und viel Sarkasmus.
Péter Magyar hat gewonnen, indem er sich gar nicht erst auf Orbáns Kulturkampf eingelassen hat. Daraus lässt sich auch etwas für Deutschland lernen.
Die Liberalen müssen sich entscheiden: Wollen sie eine liberalkonservative Protestpartei in der Daueropposition sein oder eine antipopulistische, ganzheitlich liberale Reformpartei?
Die Drohungen des US-Präsidenten, die NATO zu verlassen, weil er so enttäuscht von den westlichen Verbündeten ist, werden immer unverhohlener. Wir sprechen mit dem F.A.Z.-Außenpolitikchef Nikolas Busse.
Nicht erst seit Bari Weiss im Herbst 2025 zur Chefredakteurin von „CBS News“ wurde, steht der Sender unter Verdacht, mit journalistischen Standards zu brechen, um sich mit Präsident Trump gut zu stellen.
Der Medizin-Influencer Peter Attia hatte gerade erst bei CBS News angeheuert, da tritt er zurück. In den Epstein-Akten finden sich E-Mails von ihm, die mehr als peinlich sind. Er bot sich dem verurteilten Sexualverbrecher als Leibarzt an.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther spricht im F.A.Z.-Interview über die Gefahren sozialer Medien für Kinder, die Grenzen der Pressefreiheit und Angela Merkel.
Die Experten Susanne Schröter und Leonhard Horowski diskutieren mit den Hosts die Fragen der Hörer.
Der Sender CBS weist Zensurvorwürfe von Late-Night-Host Stephen Colbert zurück. Gleichzeitig verliert er mit Anderson Cooper eines seiner prominentesten Gesichter.
„Gelbe Briefe“: İlker Çatak hat einen Film über türkische Zustände gedreht, mit dem er auch auf deutsche Missstände hinweisen will. In einem Interview beklagt er Beschränkungen der Meinungsfreiheit, sagt aber nicht, zu welchem Thema seine Meinung unerwünscht sein soll.
Wer nur Romane liest, wird mit Alexander Estis einen der originellsten deutschen Prosaisten der Gegenwart übersehen. Ein Porträt des 1986 in Moskau geborenen Autors und seines Schreibens in kleiner Form.
Nach dem Tod eines Zugbegleiters ist die Diskussion um Sicherheit in der Bahn entbrannt. Wir berichten über den Sicherheitsgipfel und sprechen mit einer Zugbegleiterin.
Liegt die Wurzel der heutigen Cancel Culture in der Schreckensherrschaft der Jakobiner und vor allem im Denken der Aufklärung? Dieser Frage gehen wir in der dritten Folge unserer Kulturkampf-Serie im F.A.Z. Geschichtspodcast nach.
Namhafte Intellektuelle rechnen mit Deutschlands Bekenntnis zu Israel ab. Der „Hyper-Zionismus“, so ihre These, könnte in einen neuen Faschismus münden. Ist das stichhaltig?
Der neue Geschichtspodcast von F.A.Z. und KAS zeigt, dass auch aktuelle Debatten eine Vergangenheit haben.
Gemeinsames Wissen kann zur Waffe werden: Der berühmte Psychologe Steven Pinker erklärt Shitstorms und Cancel-Culture mit kognitiven Schlaufen. Doch sein Argument hat einige Schwächen.
Was verschenken Sie zu Weihnachten? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. empfehlen in sechs Kategorien nicht nur Bücher, Platten, Filme und Serien zu Weihnachten.
Kristina Lunz galt als aktivistische Vorreiterin. Ihre NGO für feministische Außenpolitik hat sie im Sommer nach vielen Jahren geschlossen – nach einem Shitstorm aus dem eigenen politischen Lager. Was ist passiert?
Nach einem Unfall ist der britische Schriftsteller Hanif Kureishi vom Hals abwärts gelähmt. Sein schonungsloses Memoir zeigt den Kampf eines Mannes, der das Leben liebt.
Kehren wir zurück zu Nationalismus, Hausfrauenrolle und Alpha-Typen? Im Frankfurter Streitclub diskutieren Michel Friedman und Nicole Deitelhoff mit Ijoma Mangold und Ferda Ataman über den Zeitgeistwandel.
Der Historiker Bernd Greiner zeichnet die Ursprünge der politischen Spaltung in den USA nach. Hauptschuld daran sind für ihn die Republikaner.
Der Psychologe Stephan Grünewald beriet die CDU auf ihrer Strategieklausur und tourt nun durch die Talkshows. Was sagt es über den Zustand der Partei aus, dass sie so jemanden für einen Ideengeber hält?
Mit ihrer eigenen Partei erreicht Sahra Wagenknecht nur wenige Monate nach der Gründung beachtliche Erfolge. Doch dann folgen Machtkämpfe und die denkbar knappe Niederlage bei der Bundestagswahl. Eine Chronik.
Wenn über Ungleichheit debattiert wird, geht es oft um Einkommen oder Vermögen. Dabei wird übersehen, dass fehlende Zugangsrechte womöglich eine größere Rolle spielen.
Markus Lanz setzt Maria Aljochina, eine der wichtigsten russischen Oppositionellen, in ein Studio mit Sahra Wagenknecht. Was dann passiert, ist vorhersehbar, aber trotzdem beeindruckend.
Auf Tiktok, X und Instagram wird laufend grober Unfug verbreitet. Dazu tragen vor allem Reaktionen bei. Man teilt, kommentiert und verteilt Likes. Welche Gefahren damit verbunden sind, erklärt Annekathrin Kohout.
Amerikanische Universitäten denken darüber nach, ob sie konservative Standpunkte stärker berücksichtigen sollten. Würde das der Trump-Regierung die Türen öffnen?
In den USA üben Politiker zunehmend Druck auf Professoren und Lehrer aus. Sarah McLaughlin kämpft mit ihrer Organisation gegen jegliche Formen von Zensur. Wie sie die Lage bewertet, hat sie der F.A.Z. erzählt.
Markus Söder meint, dass der NDR die Journalistin Tanit Koch für das Magazin „Klar“ engagiert, sei ein „Feigenblatt“. So falsch dürfte er nicht liegen. Ebenso wie mit seinen Ausführungen zum linken Bias des ÖRR.
Bei Sandra Maischberger geht es ziemlich harmonisch zu, bis die Autoren Eric T. Hansen und Sandra Navidi aufeinandertreffen. Beide leben in den USA, aber in völlig verschiedenen Welten.