Die Entmachtung der Kultur durch den Markt
Die geplante Reform der GEMA ist ein Einschnitt im Verhältnis von Musik als Kunst zu einer rein ökonomisch begriffenen Demokratie.
Nach mehr als elf Jahren voller Leidenschaft und Brutalität geht die Zeitreise-Fantasy-Serie „Outlander“ in ihre letzte Staffel – und bietet noch einmal auf, was Fans an Diana Gabaldons Schöpfung am meisten lieben.
Die geplante Reform der GEMA ist ein Einschnitt im Verhältnis von Musik als Kunst zu einer rein ökonomisch begriffenen Demokratie.
Das klassische Fernsehen verliert an Reichweite. Der Bertelsmann-Chef Thomas Rabe sieht sich mit seinen Streaming-Aktivitäten gut gewappnet. Eine andere Sparte holt aber mächtig auf.
Mit „Jo Nesbø’s Harry Hole“ hat Netflix einen Klassiker des skandinavischen Krimis verfilmt. Die Serie kommt Jahre zu spät – aber sie ist vom Feinsten, optisch, musikalisch und mit einem phänomenalen Tobias Santelmann in der Hauptrolle.
Der italienische Medienkonzern „Gedi“ verkauft „La Repubblica“ an die griechische Antenna Group. Damit endet eine große Zeitungsära. Die hatte sogar Papst Leo XIV. gewürdigt.
Die Rennserie F1 Academy begleitet die „richtige“ Formel 1 auf allen Rennen. Hier warten 18 junge Frauen auf ihre Chance, es in die Königsklasse des Motorsports zu schaffen. Der Weg ist weit – und teuer!
Nach drei Jahren, fünf Monaten und sechs Tagen haben BTS ihr erstes Konzert gegeben – das von Netflix live übertragen wurde. Die sieben Männer versprühen in Seoul Lebensfreude, die wir alle brauchen können.
Open AI holt abgewanderte ChatGPT-Nutzer zurück – ein Muster, das es so in der Geschichte der Verbrauchersoftware noch nie gab. Dahinter steckt eine Produktstrategie, die über das KI-Modell hinausgeht.
Erst kamen die Künstler, dann die Labels, jetzt die Streamingdienste ins Kanzleramt. Will Wolfram Weimer vermitteln oder von eigenen Problemen ablenken? Und worum geht es beim staatlich geförderten „Polyton“, der nächste Woche vergeben wird?
Was bezwecken die vielen Musik-Biopics, die in letzter Zeit Netflix und andere Streaming-Dienste fluten? Die einförmige Erzählstruktur, die vor allem auf klingelnde Kassen abzielt, führt zu einer gewissen Verdrossenheit.
Netflix präsentiert den wuchtigen Abschluss der ersten Phase der „Peaky Blinders“-Saga. Dabei wird der Bandenboss Thomas Shelby gewissermaßen heilig gesprochen. Und das nimmt der Heldenfigur den Schneid.
Oper als Netflix-Ersatz? In Amsterdam zeigt das Opera Forward Festival politisch korrekte, KI-glatte Produktionen unter Sparzwang – die sich dem ökonomischen Druck unterwerfen.
Die Schauspielgewerkschaft BFFS und der Verband deutscher Sprecher VDS sind über den KI-Deal, den der BFFS mit Netflix schloss, heillos zerstritten. Die Sprecher fürchten um ihre berufliche Existenz.
Paramount-Chef David Ellison inszeniert sich als Bewahrer des alten Hollywoods. Aber es ist fraglich, ob er seine rosaroten Versprechungen halten kann.
Auf Netflix erscheint ein als Dokumentation bezeichneter PR-Zusammenschnitt über das Leben des deutschen Popstars Shirin David. Man lernt trotzdem etwas, über die Künstlerin und die andere Person: Barbara.
Eine Serie über den Cum-Ex-Skandal, „Maithink X“ und eine RTL2-Doku gewinnen Grimme-Preise. Auch der Frankfurter Tatort und Frank Elstner werden geehrt. Die Direktorin bemängelt fehlende Kriegs- und Klimathemen.
Nach dem 6:1 des FC Bayern in der Champions League ließe sich viel über das schöne Spiel schreiben. Doch die Gelben Karten für Kimmich und Olise führen zu der Frage: War das Trickserei?
Die Münchner überrennen Atalanta Bergamo im Achtelfinal-Hinspiel. Obwohl Toptorjäger Harry Kane nur auf der Bank sitzt, gelingen sechs Treffer. Drei Verletzungen überschatten jedoch den Sieg.
Bridgerton ist längst mehr als nur eine Streamingsendung: Es ist ein Verkaufsargument. Was Sondereditionen mit Staffelsplitting zu tun haben und was die Serie über die Streamingbranche verrät.
Von Montag an wird vor dem Landgericht München wieder über das Urheberrecht gestritten. Was Musiker, Texter und Verlage vor dem Prozess der GEMA gegen das KI-Start-up Suno umtreibt.
Was ist echt und was bloß Drehbuch? In der neuen Staffel der Netflix-Soap „Drive to survive“ gibt es nur wenige Einblicke in die Rennfahrerseele. Nach dem Aus von Red-Bull-Teamchef Horner fehlt sogar ein „Oarsch“. Ist die Show auserzählt?
Die vereinbarte Übernahme von Warner bringt Paramount im Streaminggeschäft in eine deutlich bessere Position – und wird auch im deutschen Markt Spuren hinterlassen.
Hinter tausend Scheiben eine Welt: Ein Schweizer Musikliebhaber trotzt mit seinem Vinyl-Universum dem digitalen Wandel.
In der Datingshow „Love is Blind: Germany“ von Netflix wird Yasmin in die Rolle der zickigen Blondine gesteckt. Doch hinter der Frau aus Frankfurt steckt weitaus mehr als das.
Die Trump-Kumpels der Familie Ellison übernehmen Warner Bros. Discovery und damit auch den Nachrichtensender, den der US-Präsident hasst. Was könnte daraus folgen? Bei CNN fühlen sie sich dem Untergang geweiht.
Der Druck von Tiktok auf die klassische Musik wächst – ebenso wie jener der Digitalkonzerne. Die Berliner Musikfilmmesse Avant Première diskutiert, was die neue Technik für die Zukunft der Musik bedeutet.
Der Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Der Deal soll 111 Milliarden Dollar kosten.
Das Oberlandesgericht Köln bestätigt: Das Portal Joyn durfte die ARD-Mediathek nicht ohne Erlaubnis übernehmen, auch nicht durch bloße Verlinkung.
Gewalt, Pornographie, Extremismus: Dass soziale Netzwerke jungen Menschen schaden können, bezweifelt niemand mehr. Nun soll ein Social-Media-Verbot das Allheilmittel sein. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter.
Der Streamingdienst zieht sich abrupt aus dem Bieterkampf um den Unterhaltungskonzern zurück – und macht damit die Bahn frei für den Rivalen Paramount.
Der Regisseur Wong Kar-wai ist ein Meister des zeitgenössischen Kinos. Mit „Blossoms Shanghai“ hat er einen chinesischen Bestseller-Roman in eine Streaming-Serie verpackt.
Im Jahr 2025 konnte die Schallplatte die CD noch nicht überholen. Doch für Wachstum sorgt auf dem Markt für Musikaufnahmen ohnehin vor allem das Streaming – und vielleicht auch bald neue KI-Tools.
Der Komponist York Höller ist trotz seiner Erblindung weiter kreativ. Er glaubt an die Notwendigkeit musikalischen Erzählens jenseits politischer Agitation. Jetzt erhält er den „Deutschen Musikautor*innenpreis“.
Offene Rechnungen in Taka-Tuka-Land: Für Prime Video haben die Russo-Brüder ein spektakuläres Piratinnen-Epos produziert. Viel Blut, aber wenig Seele.
Der 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel reicht den Leverkusenern für den Achtelfinaleinzug: Der Bundesliga-Klub kontrolliert die torlose Play-off-Partie gegen Olympiakos Piräus. Nun droht ein deutsches Duell.
Spotify und Co. werden mit KI-Songs überflutet, die Musikindustrie kämpft gegen Urheberrechtsverletzungen und arbeitet gleichzeitig an KI-Angeboten. Aber was sagen eigentlich Musiker dazu?
Konzernen, die vor dem Präsidenten kuschen, werde es schlecht ergehen, warnt die Netflix-Vorständin Susan Rice. Kaum sagt sie das, fordert Trump ihren Rauswurf. Das ist sein Fingerzeig zur geplanten Fusion von Netflix und Warner Bros.