Wenn aus Spott Mitleid wird
Seit Jahren geht es bei der bayerischen SPD abwärts. Sogar aus der CSU heißt es inzwischen, dass dem Land selbstbewusste Sozialdemokraten guttäten. Ein neuer Fraktionschef soll bei der Trendumkehr helfen.
Seit Jahren geht es bei der bayerischen SPD abwärts. Sogar aus der CSU heißt es inzwischen, dass dem Land selbstbewusste Sozialdemokraten guttäten. Ein neuer Fraktionschef soll bei der Trendumkehr helfen.
Angela Merkel wird an diesem Mittwoch 70. Markus Söder nimmt das zum Anlass, um in den höchsten Tönen von ihr zu sprechen – anders als Jens Spahn.
Rettet die Bienen: Vor fünf Jahren wurde aus dem erfolgreichsten Volksbegehren der bayerischen Geschichte Gesetz. Wie weit ist der Freistaat seither gekommen?
In München legen Wissenschaft und Wirtschaft ein hohes Tempo vor. Die Stadt kommt nicht mit.
Ein Gespräch mit Bayerns Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume über die Neuplanung des Konzerthauses, die digitale Zukunft der Museen und sein Ringen mit dem Bund und Claudia Roth.
Die CSU ist normalerweise nicht für leise Töne bekannt. In der Debatte über Kriegshilfen für die Ukraine agiert sie jedoch auffallend vorsichtig.
Nach der Europawahl fühlt sich die Union stark wie lange nicht. Mancher fragt trotzdem: Müssten wir nicht besser sein? Andere befürchten schon den nächsten Showdown.
Der Ministerpräsident will nicht auf wirtschaftspolitische Impulse der Ampel warten und legt eigene Vorschläge für den Freistaat vor. Sie sehen unter anderem weniger Bürokratie und mehr Windkraft vor.
Das Programm „Meet a Jew“ ist nach dem 7. Oktober gefragter denn je. Welche Aussagen sich über seine Wirkung treffen lassen, erklären Marat Schlafstein und Sabena Donath im Interview.
CSU-Chef Söder ist darauf bedacht, dass im Jubel über den Unionserfolg bei der Europawahl sein Anteil nicht untergeht. Auch die K-Frage liegt mal wieder in der Luft – und Hendrik Wüst erweitert den Kreis der Kandidaten.
Die Union geht als Gewinnerin aus der Europawahl hervor. Damit ist der erste bundespolitische Test für Merz gut gelaufen. Doch von jetzt an werden die Herausforderungen größer.
Bei der Abschlusskundgebung von CDU und CSU zur Europawahl zieht Söder einige Fußballvergleiche. Merz beginnt mit einem Downer. Und von der Leyen schlägt sich allenfalls wacker.
Noch immer kann von Entwarnung in den Hochwassergebieten keine Rede sein. Für den Donnerstagnachmittag und die nächsten Tage sagt der Wetterdienst teilweise wieder Starkregen voraus.
Abschiebungen nach Afghanistan sind kein Tabu mehr, die Zahl der Millionäre steigt, die FDP blockiert wieder in Brüssel und Zverev will ins Halbfinale der French Open einziehen. Der F.A.Z. Newsletter.
Die bayerische Staatsregierung will den Flutopfern mit einem Sofortprogramm von 100 Millionen plus X helfen. Auch sonst scheint sie mit sich im Reinen. Zu Recht?
In Bayern verlagert sich das Hochwasser weiter Richtung Osten. In Großbritannien treffen Sunak und Starmer einen Monat vor der Wahl im TV-Duell aufeinander. Und in Indien wird das Ergebnis der Parlamentswahl bekanntgegeben.
Zumindest im Südwesten gehen die Pegelstände leicht zurück. In Bayern aber wird man vor allem an der Donau noch tagelang mit den Fluten zu kämpfen haben.
Mehr Eigenverantwortung sei nötig, um Hochwasserfolgen zu mildern, sagt ein CSU-Politiker. Die Ministerpräsidenten Markus Söder und Boris Rhein fordern eine Pflicht zur Elementarschadensversicherung, um die Allgemeinheit zu entlasten.
In der Region Pfaffenhofen bricht ein Damm, bei einem Einsatz kommt ein Feuerwehrmann ums Leben.
Der Bundeskanzler will sich am Montag ein Bild von der Lage in Süddeutschland machen. Bayerns Ministerpräsident Söder äußerte indes die Erwartung, dass der Bund den betroffenen Regionen hilft.
Der Künstler Fabian Zolar soll den bayerischen Ministerpräsidenten in einem Graffito in einer Art SS-Uniform dargestellt haben. Zolar sagt, er habe nicht Markus Söder gezeichnet. Das Oberste Landesgericht gibt ihm Recht.
Der CSU-Chef spricht sich zudem für eine deutliche weitere Anhebung des Verteidigungshaushalts in Deutschland aus.
Die christliche Botschaft sei „die unglaublichste Idee“ des Planeten. Es lohne sich, sie zu verbreiten, sagt Bayerns Regierungschef. Gegenüber dem Papst habe er sich gegen eine Trennung von Staat und Kirche ausgesprochen.
Abstand halten zur rechtskonservativen Regierungschefin Italiens: So lautete bisher die Devise Markus Söders. Bei einem Besuch in Rom hebt er nun die Übereinstimmungen hervor.
Die CDU startet in die heiße Phase des Europawahlkampfs, Xi Jinping reist nach Serbien und Ungarn, und der FC Bayern will im Bernabéu bestehen. Der F.A.Z. Newsletter.
Der letzte Tag der Freiheit für Kiffer in Münchens grüner Oase ist angebrochen. Ab Christi Himmelfahrt ist Cannabiskonsum hier verboten. Weitere restriktive Schritte in Bayern sollen folgen.
Markus Söder sagt auf dem Parteitag der CDU, dass der Sieg bei der nächsten Wahl an ihm nicht scheitern werde. Bei der Kanzlerkandidatur sei ein CDU-Vorsitzender „natürlich“ immer der Favorit.
Die Delegierten wählen ihren Vorsitzenden abermals an die Spitze der Partei. In seiner Rede zeigt sich Friedrich Merz entschlossen. Die Union sei „wieder bereit“, Verantwortung zu übernehmen.
Es ist das Selbstverständnis des CSU-Chefs, die heißeste Aktie in der Union zu sein. In der CDU jedoch fragt man sich, wie einer die AfD oder Russland besiegen will, der sich so leicht aus der Balance bringen lässt.
Die Rentenreformen seit der Jahrtausendwende sollten die deutsche Alterssicherung stabil machen – jetzt werden sie abgewickelt. Und kaum jemand schreit auf – leider.
Kurz vor dem Bundesparteitag der CDU fordert Hendrik Wüst die Union auf, in der Koalitionsfrage offen zu bleiben. Eine große Koalition sei von „überschaubarer“ Verführungskraft.
Es spricht manches dafür, dass zur nächsten Bundestagswahl Friedrich Merz gegen Olaf Scholz antritt. Doch der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hält die Sache noch nicht für entschieden.
Das Flugtaxi-Unternehmen Volocopter braucht dringend Kapital. Doch weder Bayern noch Baden-Württemberg können sich zu einer Bürgschaft durchringen.
Bayerns Ministerpräsident Söder und Baden-Württembergs CDU-Chef Hagel werfen der AfD Landesverrat vor. Zugleich rechnen sie mit dem Verhalten der Grünen im EU-Parlament ab.
Auf dem CSU-Europaparteitag gibt Markus Söder ein klares Ziel für die Europawahl aus. Und zur AfD finden er und CSU-Spitzenkandidat Manfred Weber deutliche Worte.
Beiden Parteien könnte das neue Wahlrecht den Einzug in den Bundestag erschweren. Manche Vertreter begegnen den Richtern in Karlsruhe mit Wut, manche mit Humor.