Die Stunde der Wahrheit
Das Gespann Merz-Söder hat eine erste Hürde genommen: Der CSU-Vorsitzende ruft den CDU-Chef als Kanzlerkandidaten aus. Jetzt sind zwölf Monate Disziplin gefordert. Und von Ferne winken Wüst und Günther.
Das Gespann Merz-Söder hat eine erste Hürde genommen: Der CSU-Vorsitzende ruft den CDU-Chef als Kanzlerkandidaten aus. Jetzt sind zwölf Monate Disziplin gefordert. Und von Ferne winken Wüst und Günther.
Der CSU-Vorsitzende Markus Söder erklärt seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur der Union: Er akzeptiere CDU-Chef Friedrich Merz als gemeinsamen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2025.
Friedrich Merz musste 2002 den CDU-Fraktionsvorsitz Angela Merkel überlassen. Nach seinem Wechsel in die Wirtschaft und seiner Rückkehr in die Politik hat er nun das Momentum auf seiner Seite.
CDU-Chef Merz will Kanzler werden, auch CSU-Chef Söder hatte Interesse bekundet. Nun ist die K-Frage entschieden. Friedrich Merz sei „Chef in Berlin und ich bleibe Chef in Bayern“, sagt Söder.
Ursula von der Leyen präsentiert ihre neue EU-Kommission. In Ostdeutschland wird sich für ein mögliches Hochwasser gerüstet. Und die Champions League startet mit neuem Modus. Der F.A.Z. Newsletter.
Angesichts der Aversionen unter den CDU-Granden gegen Söder wäre alles andere eine Überraschung gewesen: Wüst bereitet Merz den Weg zur Kanzlerkandidatur.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für eine Kanzlerkandidatur des Bundesvorsitzenden Friedrich Merz ausgesprochen. Wüst rief auch die Schwesterpartei CSU dazu auf, eine Kandidatur von Merz zu unterstützen.
In der Union denken viele, der bayerische Ministerpräsident sollte den Kampf um die Kanzlerkandidatur jetzt aufgeben. Selbst Wohlmeinende raten: Markus, lass los, lass es!
Ohne Not hält die CDU die Bürger im Ungewissen über den vermutlich nächsten Kanzler. Die Wähler verdienen Klarheit. Und auch im Warten steckt ein Risiko.
Auch in der heißen Phase der finalen Klärung der K-Frage findet Markus Söder Zeit, mit dem Cowboy Club München dessen 111-jähriges Bestehen zu begehen. Macht er das aus Spaß oder aus Kalkül?
Nach der Insolvenz des Reiseanbieters FTI Touristik droht der Bayerischen Staatsregierung ein weitgehender Verlust von knapp 193 Millionen Euro. Der Freistaat hatte Bürgschaften gegeben. Bayerns Grünen sehen eine „sehr teure, sehr kurze lebensverlängernde Maßnahme“.
Horst Seehofer zeigt sich enttäuscht von Angela Merkel. Sie setzte 2015 für viele Flüchtlinge die Dublin-Regeln aus und ließ sie ins Land kommen. Das wirkt bis heute nach.
Die Kommunen sitzen bei den Gesprächen nicht mit am Tisch, verlangen aber Mitsprache und eine „Task Force“ zu Abschiebungen. Friedrich Merz stellt Vorbedingungen, und die AfD schmiedet Wahlkampf-Pläne.
Das Sicherheitspaket kommt. Mehr Zurückweisungen gibt es bereits.
In Sachsen und Thüringen will die CDU die neuen Landesregierungen anführen. Unterdessen meldet sich CSU-Chef Söder abermals bereit für eine Kanzlerkandidatur.
Beim Gillamoos bekräftigt CSU-Chef Söder seine Bereitschaft, Kanzlerkandidat zu werden. CDU-Chef Merz sieht in diesem Angebot „keinen Neuigkeitswert“. Im Spätsommer soll entschieden werden.
In den kommenden Wochen entscheidet sich, wer der Kanzlerkandidat der Union werden wird. Bayern Ministerpräsident Markus Söder (CSU) positioniert sich schon mal.
Die Parteien beraten über die Folgen der Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen. In Israel droht ein Generalstreik. Und Bundestrainer Nagelsmann benennt einen neuen Kapitän. Der F.A.Z. Newsletter.
Die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung in der Migrationspolitik gehen den Vorsitzenden der Unionsparteien nicht weit genug. CSU-Chef Söder stellt sogar das individuelle Asylrecht in Frage.
Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) könnte sich auf Landesebene auch eine Kooperation mit der Linken vorstellen. Doch in der CDU liegt ein Unvereinbarkeitsbeschluss vor.
Grenzen für Syrer zu und alle Probleme gelöst? Caren Miosga versucht, Herbert Reul gegen Friedrich Merz auszuspielen, doch der alte Fuchs lässt sich nicht überlisten. Derweil übt sich der Bundespräsident in Allgemeinplätzen.
Markus Söder spricht sich im ARD-Sommerinterview für anlasslose Kontrollen auch in Fußgängerzonen aus. Im Hinblick auf die Landtagswahlen im Osten schließt er eine Koalition mit der AfD klar aus.
In Frankreich starten Gespräche zur Bildung einer Regierung, viel Rückenwind für Kamala Harris, die Union streitet über Schwarz-Grün und die neue Bundesligasaison beginnt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In Schliersee verhindert ein Bürgerbegehren den Neubau eines Hotels. Das Haus stellt bald den Betrieb ein. Solche Blockaden will Bayern aber erschweren.
In einer Studie belegt der Freistaat den zweiten Rang als Industriestandort unter 45 Wettbewerbsländern. Deutschland kommt auf den fünften Rang.
Im Herbst will die Union über die Kanzlerkandidatur entscheiden. Eigentlich gilt Friedrich Merz als klarer Favorit – Umfrageergebnisse sprechen aber für einen anderen Kandidaten.
Der Freistaat will mehr als 80 Wasserkraftwerke von Uniper wieder verstaatlichen. Eine Debatte ist dringend erforderlich, ob der Staat der bessere Unternehmer ist.
Die CSU ist froh, dass Karlsruhe ihren Verbleib im Bundestag gesichert hat. Trotzdem ist sie nicht ganz glücklich mit dem Urteil zum Wahlrecht.
Das neue Wahlrecht ist teils verfassungswidrig – eine Reform der Reform kann aus Sicht der SPD aber noch warten. Parteichefin Esken warnt vor Forderungen der CSU.
Die Verfassungsrichter fordern den Gesetzgeber auf, die Fünf-Prozent-Hürde zu überarbeiten. Sie hat dabei die CSU im Blick.
Die Verfassungsrichter fordern den Gesetzgeber auf, die Fünfprozenthürde zu überarbeiten. Sie haben dabei die CSU im Blick.
Der Freistaat setzt den Versorger Uniper unter Druck: Ministerpräsident Söder will mehr als 80 Wasserkraftwerke zurückkaufen.
Das Geschäftsmodell der CSU ist es, in Bayern Volkspartei zu sein und in Berlin mit am Tisch zu sitzen. Über das Urteil der Verfassungsrichter kann sich die Partei freuen. Auch andere profitieren.
Der CSU-Vorsitzende Markus Söder will die AfD nicht „dämonisieren“. Die „Brandmauer“ zur AfD stehe aber.