Umzingelt von Inflations-Experten
Deutschland diskutiert über die Teuerung. Doch in der Debatte um höhere Preise geht einiges durcheinander.
Deutschland diskutiert über die Teuerung. Doch in der Debatte um höhere Preise geht einiges durcheinander.
Wird die Regierung mehr Fortschritt wagen? Bundesjustizminister Marco Buschmann geht seine Rolle mit wissenschaftlichem Ehrgeiz an.
Das Bundesverfassungsgericht hat deutlich gemacht: Weder das subjektive Abwehrrecht noch Gerichtsentscheidungen können solide Bildungsforschung und vernünftige Bildungspolitik ersetzen. Ein Gastbeitrag.
Die Lage an der ukrainische Grenze ist weiterhin brenzlig und Völkerrechtler warnen: Schon mit dem Truppenaufmarsch verstößt der russische Präsident Putin gegen das Völkerrecht.
Koen Lenaerts steht an der Spitze des Europäischen Gerichtshofs und muss manchen Strauß ausfechten.
Renate Künast +++ Komplementärmedizin +++ Homöopathie +++ Rente und Pension
Der tunesische Präsident Kais Saied möchte den Obersten Justizrat auflösen – und durch ein neues Gremium ersetzen, das er kontrolliert. Bereits im vergangenen Jahr hat der Präsident das Parlament entmachtet. Die Errungenschaften der tunesischen Verfassung sind in Gefahr.
Der 14. Ärztetag diskutiert im Frankfurter Haus am Dom über den assistierten Suizid. Manchem Teilnehmer fällt die Diskussion zu einseitig aus - zu sehr von katholischen Positionen bestimmt.
Dem Bundespräsidenten wurden im Grundgesetz wegen der Weimarer Erfahrungen bewusst nicht viele Vollmachten gegeben. Aber er hat die Möglichkeit, Themen zu setzen.
Beim nächsten Treffen der Ministerpräsidenten soll es um mögliche Lockerungen gehen. Das Bundesverfassungsgericht weist unterdessen Beschwerden gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht zurück.
Die Unions-Fraktion will vorerst keine allgemeine Impfpflicht, aber ein nationales Impfregister. Sie spricht von einer „Politik mit Augenmaß“ – und will die Ampel vorführen.
Die Richter haben die Ablehnung der Verfassungsbeschwerde von Jan Böhmermann nicht begründet. Damit hat das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts nicht nur im Ergebnis Bestand, sondern leider auch mit seiner banausischen Bestimmung des Verhältnisses von Kunst und Satire.
An Karlsruhe soll die einrichtungsbezogene Impfpflicht vorerst nicht scheitern. Für Gesundheitsminister Lauterbach ist das eine gute Nachricht - auch in seiner Auseinandersetzung mit den Ländern.
Das Verfassungsgericht hat entschieden, dass Alte und Kranke besonders gefährdet wären, wenn die partielle Impfpflicht außer Kraft gesetzt würde. Die Richter äußern aber auch Bedenken.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat einen Eilantrag gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht abgewiesen. Ab 15. März müssen Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen eine Impfung gegen das Coronavirus vorweisen.
Die russische Militärübung im Schwarzen Meer stößt auf Kritik. Das Bundesverfassungsgericht könnte die Pflege-Impfpflicht ausbremsen. Und die Bundesversammlung samt zahlreicher Promis wählt am Sonntag den Bundespräsidenten.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde Jan Böhmermanns gegen die Gerichtsurteile zu seinem Erdoğan-Gedicht nicht angenommen. Das dürfte für den ZDF-Unterhalter die Höchststrafe sein.
Vor bald zwei Jahren hat das Bundesverfassungsgericht das Recht auf selbstbestimmtes Sterben anerkannt und den Gesetzgeber zu einer Regelung der Sterbehilfe angehalten. Die Regelung drängt. Die geschäftsmäßige Sterbehilfe, die der Gesetzgeber verboten hatte, die er, so das Bundesverfassungsgericht, nicht verbieten durfte, deren Gefahren er aber durch eine Regelung vorbeugen soll, findet weiter statt; der Verein Sterbehilfe hat in einer Pressemitteilung für das letzte Jahr 139 Sterbehilfen gemeldet.
Die Aufregung war groß, als Jan Böhmermann 2016 sein „Schmähgedicht“ gegen Erdogan veröffentlichte. Ein jahrelanger Rechtsstreit folgte. Nun ist der Satiriker in Karlsruhe gescheitert.
Wer nur auf seinem Lehrstuhl sitzt und sich dem Recht als Forschungsgegenstand widmet, gilt heute nicht mehr als Inkarnation des Wissenschaftsethos, sondern als armer Tropf. Die Zeit gehört den Umtriebigen, die ihr Institut zu einem multifunktionellen Unternehmen irgendwo zwischen parteinaher Rechtsberatung, strategischer Prozessführung, zivilgesellschaftlichem Politaktivismus und entgeltlicher Gutachterei gemacht haben. Es ist nicht nur, aber vor allem an den Universitäten ein neuer Juristentypus entstanden. Er begreift die Rechtswissenschaft als politischen Beruf.
Das Coronavirus ist für Überraschungen gut. Niemand kann sagen, was nach Omikron kommt. Wie können die Abgeordneten jetzt trotzdem über eine Impfpflicht entscheiden? Alle wesentlichen Fragen im Überblick.
In Tübingen zahlen Unternehmen eine Steuer, wenn sie Einwegverpackungen verkaufen. Dagegen klagt ein Fast-Food-Restaurant – Oberbürgermeister Boris Palmer hält dagegen.
Das Bundesverfassungsgericht fordert, dass Mindeststandards für Bildungsangebote an Schulen eingelöst werden. Im Interview spricht Bildungsforscher Heinz-Elmar Tenorth über die schwierige Frage, was unabdingbar ist.
Der sogenannte Sachbezug des Wortes „Pädophilen-Trulla“ bedeutet nicht, dass Renate Künast diese Beleidigung hinnehmen muss. Das Bundesverfassungsgericht korrigiert die Auslegung seiner Rechtsprechung zum „Meinungskampf“.
Frühere Entscheidungen des Berliner Kammergerichts verletzten sie in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und würden aufgehoben, erklärte Karlsruhe am Mittwoch.
Die Politik ist dabei, die Suizidbeihilfe neu zu regeln, doch darauf können die Gerichte nicht warten. In Münster hat nun das Oberverwaltungsgericht drei Klägern einen Anspruch auf das tödliche Natrium-Pentobarbital verweigert.
Indem der Europäische Gerichtshof den Begriff der „Rechtsstaatlichkeit“ in den europäischen Verträgen auslegt, greift er mehr und mehr in die Rechtsprechung nationaler Verfassungsgerichte ein. Die Folgen für die Mitgliedstaaten sind gravierend – selbst Übergriffe ins nationale Wahlrecht sind denkbar.
Renate Künast will die Daten mehrerer Facebook-Nutzer bekommen, damit sie gerichtlich wegen Hasskommentaren gegen sie vorgehen kann. In Karlsruhe erringt sie einen Erfolg.
Will der Staat neue Steuern einführen, braucht er dafür tragfähige Gründe.
Mehrere junge Kläger sind mit dem Versuch gescheitert, die Bundesländer zu strengeren Klimaschutzmaßnahmen zu verpflichten.
Mehrere junge Kläger sind mit dem Versuch gescheitert, die Bundesländer zu strengeren Klimaschutzmaßnahmen zu verpflichten.
Die Unabhängigkeit der Justiz garantiert nicht nur demokratische Rechtsstaatlichkeit, sondern Staatlichkeit. Das gilt auch mit Blick auf ganz Europa. Aber das Glashaus ist groß.
Hessens Justiz hat ein Problem: Es fehlt so viel Personal, dass die Gerichte an Grenzen stoßen. Roman Poseck, Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt, spricht im Interview auch über Corona- und Diesel-Verfahren.
Nur mit Tricks kann der Bundesfinanzminister vom nächsten Jahr an die Schuldenregel einhalten. Wenn das Bundesverfassungsgericht dazwischenfunkt, wird es nichts mit den Klima-Krediten, die eigentlich Corona-Defizite sind.
Die maßgeblichen Innen- und Rechtspolitikern aller demokratischen Parteien wollen den Paragraphen 217 StGB zur Sterbehilfe retten. Sie kämpfen dabei nicht nur gegen Sterbehilfevereine, sondern womöglich auch gegen das Bundesverfassungsgericht.