Chinas propagandistische Kraftmeierei
Chinas Führer lässt allerhand Militärgerät auffahren, um seine Macht zu zeigen. Dass die Demonstranten in Hongkong ihm die Schau stehlen, kann er aber nicht verhindern.
Chinas Führer lässt allerhand Militärgerät auffahren, um seine Macht zu zeigen. Dass die Demonstranten in Hongkong ihm die Schau stehlen, kann er aber nicht verhindern.
In Hongkong wollen die Demonstranten der Pekinger Führung die Jubelfeiern zum 70. Jahrestag vermiesen. Manche Teilnehmer stilisieren den Protest zu einer Art „letztem Kampf“. Auch die Moderaten zeigen sich trotzig.
Keine Kraft könne die Grundfesten der chinesischen Nation erschüttern, sagte Präsident Xi Jinping bei der großen Parade zum 70. Jubiläum der Volksrepublik. Höhepunkt war die Präsentation neuer Waffen.
Trotz Verbots wollen in Hongkong auch am 70. Gründungstag der Volksrepublik China wieder viele Menschen demonstrieren: Sie sehen ihre letzte Chance, für Demokratie und Freiheit zu kämpfen. Die Polizei warnt, dass es „sehr, sehr gefährlich“ werde könne.
70 Jahre nach Gründung der Volksrepublik sind die Erfolge Chinas groß – und die Herrscher nervös. Das Unbehagen, mit dem viele im Westen den gegenwärtigen Kurs des Landes verfolgen, ist berechtigt.
Am Dienstag feiert China den 70. Jahrestag des Beginns der kommunistischen Herrschaft. Mit einer großen Militärparade will die Pekinger Führung Stärke zeigen. Doch sie lässt vor dem Jubiläum auch Nervosität erkennen.
70 Jahre nach Gründung der Volksrepublik ist Pekings neues Flughafenterminal fertig. Es ist das größte der Welt und soll das Land an die Spitze der globalen Luftfahrt führen.
Die europäische Wirtschaft beklagt Wettbewerbsnachteile gegenüber chinesischen Staatsunternehmen – und fordert die EU auf, sich mit Schutzmaßnahmen zu wappnen.
China hat angekündigt, eine Unabhängigkeit Taiwans notfalls militärisch zu verhindern – und damit das völkerrechtliche Gewaltverbot verletzt. Folgt Xi Jinping dem machtpolitischen Beispiel Putins?
Jack Ma hat Alibaba gegründet und war Chinas Gesicht in der Welt. Nun nimmt er Abschied. Hat er zu hell gestrahlt? Heller womöglich als die Partei?
Angela Merkel weilt in China und pocht darauf, Hongkongs Freiheiten zu achten. Und doch stellt sie die chinesische Führung nicht bloß – wegen der wirtschaftlichen Beziehungen.
Die Schweinepest wütet in China, die Preise für Fleisch steigen. Die Regierung hat das Ausmaß bisher verschwiegen – dabei sorgt gerade der Mangel an Transparenz für große Probleme.
Der wirtschaftliche Aufschwung in den Vereinigten Staaten schwächt sich ab. Bis zur Wahl dauert es noch über ein Jahr, trotzdem diskutieren die Amerikaner über Folgen einer möglichen Rezession für Donald Trump.
Der Handelskrieg zwischen Donald Trump und Xi Jinping wird emotional und damit zu einer echten Gefahr. Ist das chinesische Volk bereit, sich für das Vaterland zu opfern?
Verhandeln die beiden größten Volkswirtschaften der Welt demnächst wieder miteinander? Donald Trump zumindest zeigt sich sehr versöhnlich – ganz anders als noch vor wenigen Tagen.
Der Handelskrieg eskaliert weiter. Keine Seite scheint einlenken zu wollen. Die jüngsten von China angekündigten Strafzölle wurden jetzt schon Stunden später aus Washington gekontert.
Jerome Powell sieht zwar Risiken für die Wirtschaft, tritt aber Erwartungen entgegen, wonach die Fed ihre Leitzinsen deutlich senken könnte. Donald Trumps Reaktion fällt heftig aus – auch mit Blick auf Chinas neue Zölle.
Warum Trump Chinas Präsidenten auffordert, mit Hongkonger Demonstranten zu sprechen.
Eine chinesische Zeitung bezeichnet die Übungen paramilitärischer Polizisten als eine deutliche Warnung. Amerikas Präsident würde eine Wette abschließen, wie sich der Konflikt beilegen ließe.
Donald Trump vermischt die Krise in Hongkong mit dem Handelskonflikt und befördert damit Chinas Legende von der amerikanisch gesteuerten Revolte.
Hongkong ist nicht die Krim. Die Millionenstadt ist kein fremdes Territorium, das sich das autoritäre China einverleiben will. Um so mehr muss es dabei bleiben: Ein Land, zwei Systeme.
Der amerikanische Präsident hat in der Hongkong-Krise zur Mäßigung aufgerufen. Auf Twitter bot er ein Treffen mit dem chinesischen Staatschef an. Die Regierung der Vereinigten Staaten zeigte sich nach Berichten über die Mobilmachung paramilitärischer chinesischer Einheiten an der Grenze zur Sonderverwaltungszone Hongkong besorgt.
Um so etwas wie Gesellschaft überhaupt möglich zu machen, müssen die Menschen einander zuhören. Das ist dieser Tage wichtig in Hongkong, bei der SPD und – wie wir mit einer Aktion zeigen wollen – unter allen Menschen in Deutschland. Mehr dazu steht im Sprinter.
Wer Parteifreunde wie Carsten Linnemann hat, braucht keine Feinde mehr. Doch nicht jeder kann sich seine Kumpel so frei aussuchen wie Donald Trump.
Während der Handelsstreit zwischen der Trump-Regierung und China mit der Ankündigung neuer Zölle in die nächste Runde geht, zeigt sich der amerikanische Präsident der EU gegenüber versöhnlich.
Trotz anderslautender Versprechen hat Amerika den Bann gegen Huawei nicht aufgehoben. Der Konzern wird mit seinen Quartalszahlen am Dienstag einen Hinweis darauf geben, ob er trotz des Banns überlebt.
Der britische Autor und Journalist Paul Mason im Gespräch über die Allianz von Elite und Mob, über Donald Trump als Rollenmodell – und darüber, warum es heute nicht genügt, Hannah Arendt zu lesen.
Unter dem Druck des Handelskonfliktes mit den Vereinigten Staaten bewegt sich die chinesische Regierung. Alte Forderungen Amerikas und der Europäischen Union scheinen Gehör zu finden.
Die Chinesen sollen jetzt vollgeweinte Taschentücher in den Trockenmüll schmeißen, Sonnenblumenkerne in den Feuchtmüll. Wer nicht mitmacht, kriegt Probleme.
Das Pentagon genehmigt den Verkauf von mehr als hundert Panzern und Luftabwehrraketen an Taiwan. Peking kritisiert das Geschäft scharf – doch Taipeh darf sich sogar Hoffnung auf mehr machen.
Die Regierung in Peking geht gegen ausländische Medien vor. Die Proteste in Hongkong machen das Regime nervös. Jetzt wurde im Internet der Zugang zu F.A.Z. und FAZ.NET gesperrt.
Die französische Regierung hat ein Video veröffentlicht, das Ivanka Trump aussehen lässt wie ein überfordertes Schulmädchen. Der Spott reißt auch Tage später nicht ab – entschuldigen will sich Paris aber nicht.
Mit Erleichterung reagieren Anleger auf die Entspannung im Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China. Auch der Aktienkurs der Deutschen Bank steigt, weil Anleger auf die strategische Neuausrichtung hoffen.
Amerika und China haben sich auf dem G-20-Gipfel in Japan im Handelsstreit angenähert. Auf Twitter findet Präsident Trump viele warme Worte – schließt aber mit einer klaren Botschaft.
Die EU-Länder haben sich mit Südamerika gerade auf die größte Freihandelszone der Welt geeinigt. Während die Bauern warnen, sind andere Branchen sehr zufrieden.
Beim G-20-Gipfel in Japan einigen sich Donald Trump und Xi Jinping auf neue Verhandlungen im Handelskonflikt. Auf neue Zölle gegen China verzichten die Amerikaner – und machen zudem eine bedeutende Zusage im Fall Huawei.