Ende der Überlegenheit
Die Ausbreitung des Coronavirus untergräbt die Glaubwürdigkeit der chinesischen Führung. Aktivisten, die in den Krankenhäusern die Lage dokumentieren, werden in die Nähe „feindlicher Kräfte“ gerückt.
Die Ausbreitung des Coronavirus untergräbt die Glaubwürdigkeit der chinesischen Führung. Aktivisten, die in den Krankenhäusern die Lage dokumentieren, werden in die Nähe „feindlicher Kräfte“ gerückt.
Klaus Mühlhahn lässt die Geschichte des modernen Chinas bereits im siebzehnten Jahrhundert beginnen. In seinem neuen Buch „Making China Modern“ eröffnet er so neue Perspektiven auf die heutige Großmacht.
In Bayern bleiben 150 bis 200 Kontaktpersonen isoliert. Die Hypothesen deutscher Wissenschaftler über die Infektion haben sich inzwischen als falsch erwiesen. Und London empfiehlt Briten, die noch in China sind, die Ausreise.
Chinas autoritäre Regierung kämpft nicht nur gegen das Virus, sondern auch um ihre Legitimation. Die Nerven der Kader liegen blank, weil ihr Ruf auf dem Spiel steht.
Die chinesische Führung zeigt sich angesichts des Coronavirus ungewöhnlich offen und dialogbereit. Doch viele Chinesen trauen den offiziellen Opferzahlen nicht.
Wiederholt hat sich die Anzahl an Infektionen in China deutlich erhöht. Trotz der Abschottung mehrerer Großstädte wollen Frankreich und Amerika ihre Bürger aus dem Gebiet holen.
Ärzte werden eingeschüchtert, Journalisten zensiert: Die Chinesen glauben den Behörden nichts mehr. Doch das führt zu neuen Problemen.
Seit Sonntag ist die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten in China um das Siebenfache gestiegen, die Behörden melden inzwischen 17 Todesfälle. Die jährliche Reisewelle zum Neujahrsfest wird deshalb zur Herausforderung.
Angesichts der raschen Ausbreitung des Coronavirus mahnt Chinas Führung zu Transparenz: Peking will beweisen, dass es mit der Krise verantwortungsvoll umgeht. Die Offenheit ist nicht allen geheuer.
Die Zahl der Corona-Fälle in Asien steigt weiter. Die offiziellen Zahlen der Erkrankungen nähren den Verdacht, von der chinesischen Regierung geschönt worden zu sein. Die weist alle Vorwürfe von sich.
Lange pflegte China enge Beziehungen zu Burma. Doch mit dem Ende der Militärdiktatur entfremdeten sich die Nachbarländer. Nun will Peking die alte Nähe wiederherstellen – und stärkt dem Land im Streit um den Umgang mit den Rohingya den Rücken.
Je stärker China wird, desto größer ist die Herausforderungen für die deutsche Kanzlerin. In Berlin sieht man den wachsenden Einfluss des Landes zunehmend kritisch.
Der Regierung in Peking zufolge soll das milliardenschwere Infrastrukturprojekt allen nützen. Doch europäische Unternehmen spielen dabei bisher keine Rolle – die Häfen, Brücken und Straßen bauen chinesische Staatskonzerne fast allein.
China ist kein Währungsmanipulator mehr und kauft in Amerika groß ein: Nach fast zwei Jahren voller Strafzollsalven im Streit der Supermächte gibt es nun Frieden – zumindest vorläufig.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen wurde mit einem Rekordergebnis im Amt bestätigt – ein starkes Mandat für ihren chinakritischen Kurs. Die Beziehungen zu Peking könnten sich weiter verschlechtern. Die Gesellschaft ist tief gespalten.
Die Frage des Verhältnisses zu Peking spaltet Taiwan: Ist China Teil ihrer Identität – oder eine Bedrohung ihrer Demokratie? Alt und Jung liegen in dieser Frage weit auseinander.
Chinas Macau ist die größte Spielerstadt der Welt. Doch der chinesische Staat dreht der Sonderverwaltungszone den Geldhahn auf und zu. Kein Wunder, dass die Bevölkerung anders pariert als in Hongkong.
Macau war einst eine portugiesische Kolonie. Heute gehört es zu China. Und ist damit sehr zufrieden. Ändert der Protest in Hongkong daran gar nichts?
Chinas Präsident Xi lobt bei einem Treffen die Hongkonger Regierungschefin Lam. Spekuliert wird darüber, dass sie in Peking neue Anweisungen empfängt. Daheim kommt es wieder zu heftigen Ausschreitungen.
In Umerziehungslagern bringt die chinesische Regierung in der Provinz Xinjiang ethnische Minderheiten auf Parteilinie – und inszeniert sich als die besseren Eltern. Die Schilderungen von Augenzeugen sind erschreckend. Ein Gastbeitrag.
Frankreichs Präsident zeigt sich offen für den russischen Plan eines Moratoriums für nukleare Mittelstreckenraketen. Das geht aus einem Brief Macrons an Putin hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Wieder stößt der Franzose viele Nato-Partner vor den Kopf.
Trumps Botschafter Grenell beschwert sich, dass die Bundesregierung die Vereinigten Staaten mit der chinesischen Kommunisten-Diktatur gleichsetze. War es nicht sein Präsident, der Lobeshymnen auf den Autokraten Xi Jinping anstimmte?
Der „New York Times“ wurden interne Dokumente zur systematischen Unterdrückung von Muslimen in Xinjiang zugespielt. Der oder die Urheber wollen damit auch Chinas Staatschef Xi Jinping treffen.
Eine ganze Generation hat sich radikalisiert. Es gibt niemanden, der die Gewalt der vermeintlichen Freiheitskämpfer stoppen könnte. Für den chinesischen Präsidenten bedeutet das einen unverhofften Legitimitätsschub.
Weniger Protektionismus, ein Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen – und die Forderung nach einer Reform des IWF und der WTO. Bei Donald Trump dürfte die Erklärung der Brics-Staaten nicht gut ankommen.
Der französische Präsident tritt bei seinem zweiten Chinabesuch auch als Sprecher Europas auf und lobt Peking für seine Umweltpolitik. Belohnt wird er mit Vertragsabschlüssen im Wert von 15 Milliarden Euro.
Bisher hatte es Chinas Präsident so gut es ging vermieden, sich öffentlich zu den Protesten zu äußern. Jetzt stärkt er der Hongkonger Regierungschefin demonstrativ den Rücken. Offenbar will die Zentralregierung das Ruder nun ganz offen übernehmen.
Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, Chjina wolle Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam absetzen.Doch nun erklärt, Staatspräsident Xi, Lam strebe nach einer „Stabilisierung der Situation“ in Hongkong.
Der französische Präsident will in China ein geeintes Europa vorführen. Er reist mit einer deutschen Ministerin und einem irischen EU-Kommissar. Xi Jinping aber muss nicht zittern. Ihm tut Macron einen großen Gefallen.
Chinas Zentralregierung verfolgt eine härtere Gangart gegenüber Hongkong – wie genau die aussehen soll, deutet die Partei mit großer Brutalität an. Ein neues Gesetz soll das Vorgehen jetzt legitimieren.
Wird der Agrarstaat im Mittleren Westen als Ausweichquartier Ort einer wichtigen Vereinbarung? Donald Trump sagt, Xi Jinping wäre dabei. Beide Seiten melden Fortschritte in den Verhandlungen.
Die wichtigste politische Sitzung des Jahres in China hat begonnen. Noch ist aber völlig unklar, was das vierte Plenum beschließen wird.
Der Wert der digital verschlüsselte Währung steigt nach einem Einbruch kräftig. Experten rätseln über die Gründe.
Dass Chinas Kommunistische Partei die Bürger mit einer Smartphone-App erziehen will, ist schon länger bekannt. Nun kommt heraus: Die Software sammelt auch fleißig Daten.
Donald Trump verkündet eine Teileinigung im Handelskrieg mit China. Zweifel an deren Wert gibt es nicht nur in Deutschland.
China sperrt wegen Kritik am Einfluss der Zensur alle „South Park“-Folgen. Die Macher verspotten China und die Anbiederung in Hollywood und setzen sich für Meinungsfreiheit und Demokratie ein.