Die unersetzliche Insel
Mit Milliardensubventionen wollte Deutschland sich unabhängiger von der Chipversorgung aus Taiwan machen. Spätestens die Künstliche Intelligenz macht diesen Plan obsolet.
Während die Welt über KI diskutiert, liefert Taiwan die Chips dafür. An der Spitze der Entwicklung steht der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC.
Mit Milliardensubventionen wollte Deutschland sich unabhängiger von der Chipversorgung aus Taiwan machen. Spätestens die Künstliche Intelligenz macht diesen Plan obsolet.
Amerika sieht in Taiwan „Verhandlungsmasse“ mit China. Wie groß ist die Sorge darüber in der Inselrepublik? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten war gerade dort.
Auf der Computex-Messe in Taiwan feiert die Branche den Siegeszug der KI und preist immer mehr neue Einsatzmöglichkeiten an. Zwei wichtige Faktoren lässt sie dabei aber außer Acht.
Die Billionenbewertungen am Finanzmarkt nehmen inflationär zu. Das Land der größten Träume auf dem Börsenparkett ist derzeit Südkorea.
Die US-Regierung reagiert auf die Ausweisung der Korrespondentin der „New York Times“ in China und streicht ihrerseits einem chinesischen Journalisten sein Visum. Was China der Journalistin vorwirft, erscheint haltlos.
Trump stoppt das bislang größte Rüstungspaket nach Taiwan. Das untergräbt die Abschreckung gegenüber Peking. Und Taipeh verliert wertvolle Zeit.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Donald Trump sorgt immer wieder für Überraschungen. Was hat er vergangene Woche getan? Ein Überblick.
Thomas Heberer erforscht die Volksrepublik seit mehr als 50 Jahren. Er spricht über den enormen wirtschaftlichen Aufstieg, wieso China nun an einem Wendepunkt steht – und warum er Xi Jinping als „Löwenführer“ einordnet.
Was trieb Trump – Jetlag oder die Belehrungen von Xi Jinping? Nach seinem Besuch in Peking erschüttert der US-Präsident die langjährige Taiwanpolitik der USA. Chinas Präsident kann sich die Hände reiben.
Der renommierte britische Literaturpreis geht an die taiwanische Schriftstellerin Yang Shuang-zi. Dass auf der Shortlist auch zwei Deutsche standen, gilt als großer Erfolg für die Wahrnehmung deutscher Literatur.
Nach Trump trifft auch Putin auf Xi Jinping. Ukrainische Drohnen treffen derweil auf Moskau. Und droht in Kuba vielleicht schon der nächste Konflikt? Der Militärexperte Nico Lange schätzt die Lage ein.
Mit Xi Jinping hält es Trump nicht anders als mit Putin: Die Sicherheit von amerikanischen Partnern ist Verhandlungsmasse.
Trump wird in Peking hofiert: Militärzeremonie, roter Teppich, Staatsbankett. Während die USA auf Handelsdeals setzen und Chinas Unterstützung im Irankrieg suchen, wirkt Xi Jinping wie der stärkere Spieler.
Trump erhält in China mehr Pomp als Merz oder Macron. Aber die konkreten Vereinbarungen ähneln sich. Beim Irankrieg beißt er sich an Peking die Zähne aus.
China will eine neue Phase „konstruktiver strategischer Stabilität“ mit den USA. Dadurch gewinnt Xi Zeit und bindet Trump an sich.
Kevin Warsh übernimmt an der Fed-Spitze, Trump trifft Xi zum zweiten Mal, und in der Fußballbundesliga steigt das Endspiel im Abstiegskampf. Der F.A.Z. Frühdenker.
Chinas Staatschef empfängt Trump mit Pomp. Aber beim Thema Taiwan fordert Xi den Präsidenten sofort heraus – und sagt: Wir sind auf Augenhöhe.
Der US-Präsident dürfte mit dem Verlauf seiner Chinareise zufrieden sein. Er verkennt, dass Xi Jinping den größeren Nutzen zieht.
Im Himmel ist für beide Platz: Trump besucht das erste Mal seit knapp einem Jahrzehnt Peking. Xi empfängt ihn mit allen Ehren – und spricht eine Warnung in Sachen Taiwan aus.
Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast neun Jahren. Wieder zelebriert Donald Trump einen großen Auftritt. Xi Jinping agiert aus einer Position der Stärke – und zeigt Geduld.
Bei Donald Trumps Besuch in Peking warnte Xi Jinping vor Spannungen zwischen den USA und China wegen der Taiwan-Frage. Dabei ist ein anderer Konflikt womöglich der drohendere Kriegsherd.
Der Irankrieg wird den US-Präsidenten auch in China verfolgen. Trump erwartet Unterstützung bei der Beendigung – falls Peking sich darauf einlässt, dann nur gegen Zugeständnisse.
Internationale Verbrecherbanden machen Jagd auf das Geld von Sparern und Anlegern. Sie sitzen in technisch hochgerüsteten Bürokomplexen und scheinen übermächtig. Wie kann man sich davor schützen?
Das Parlament in Taipeh beschließt einen Rekord-Rüstungshaushalt. Das Budget wird an den Kauf von US-Waffen gekoppelt – ein Signal vor Trumps Reise nach China.
Chinas Wiederaufstieg zur globalen Wirtschaftsmacht umfasst wenig mehr als ein halbes Jahrhundert. Das Land arbeitete sich durch enormen Einsatz und hohe Investitionen zur „Werkbank der Welt“ vor. Heute ist die zweitgrößte Volkswirtschaft ein Technologieführer und sitzt am Hebel der Rohstoffversorgung.
Treffen sie sich wie nun geplant, werden Donald Trump und Xi Jinping in Peking einen Erfolg verkünden – sich zugleich aber darauf vorbereiten, ohne den anderen auszukommen. Für Europa schrumpft der Korridor, in dem eine eigene Strategie noch möglich ist.
Donald Trump reist am Mittwoch zu Xi Jinping nach Peking. Er will China die Stirn bieten, den Handel ordnen und Amerikas Technologievorsprung sichern. Doch Peking kennt die Schwächen des amerikanischen Präsidenten – und schlug schon in der Vergangenheit hart zurück.
Sechs Jahre könnte es dauern, bis die in Iran verschossene Munition wieder aufgefüllt ist. Das könnte die USA bei einem möglichen Konflikt um Taiwan vor Probleme stellen.
Mit viel Pomp feiert Mswati III. sein vierzigjähriges Thronjubiläum. Er ist der einzige absolute Herrscher Afrikas – hart gegen die Opposition und sagenhaft reich.
Taiwans Präsident muss seine Reise nach Eswatini zum Thronjubiläum des Königs absagen. Auf Druck Chinas geben afrikanische Länder nach.
Der immense Rechenbedarf von KI trifft auf eine konservativ prognostizierende globale Chipindustrie. Die Folge ist knappe, teurer werdende Hardware. Ein Zustand, der uns auf Jahre begleiten wird.
Trotz des Irankriegs proben die USA mit ihren Partnern in Asien den Ernstfall. Ein möglicher Konflikt um Taiwan steht im Zentrum der Militärübung.
Mitten in Taiwan liegt der Sonne-Mond-See, wo man nicht nur viel über den Gemeinsinn der Menschen hier auf der Insel lernt, sondern auch, wie man Teebeutel bindet.
Nach sechs Tagen Reise und einem Treffen mit Xi Jinping kehrt die Vorsitzende von Taiwans größter Oppositionspartei zurück. Peking zieht mehr als symbolischen Nutzen daraus.