Angst vorm bösen Golf
Bisher wollte es niemand hören, jetzt zeigt sich: Die Verlagerung großer Ströme des Weltluftverkehrs über Umsteigeflughäfen am Persischen Golf ist ein Risiko.
Iranischen Raketenangriffen zum Trotz zelebriert Dubais Scheich Mohammed sein prestigeträchtiges Event. Die Auswirkungen des Krieges sind auf der Rennbahn zu spüren. Dort triumphiert ein Außenseiter.
Bisher wollte es niemand hören, jetzt zeigt sich: Die Verlagerung großer Ströme des Weltluftverkehrs über Umsteigeflughäfen am Persischen Golf ist ein Risiko.
Offenbar glaubt man auch in Qatar nicht an ein baldiges Ende des Irankriegs. Die nationale Fluggesellschaft bringt ihre Flugzeuge jetzt in der spanischen Provinz in Sicherheit. Zuletzt war es dort während der Pandemie eng geworden.
Im Krieg am Golf sind mehr als 40 Energieanlagen getroffen worden. Die Folgen sind dramatisch, denn es geht nicht nur um Öl und Gas. Vier Grafiken zeigen die Bedeutsamkeit eines Elements.
Die SPD verliert in Rheinland-Pfalz das Duell mit der CDU, der AfD gelingt ein Rekordergebnis. US-Präsident Trump stellt Iran ein Ultimatum und Italien stimmt über seine Justiz ab. Der F.A.Z.-Newsletter.
Durch den Angriff auf die Erdgasanlage Ras Laffan in Qatar verschärft sich die Erdgaskrise. Die gute Nachricht ist: Private Haushalte können sich absichern.
Schäden am einzigen Flüssiggasterminal in Qatar nähren die Sorge vor dauerhaft hohen Energiepreisen. Die Folgen wären gravierend.
Israel greift Irans Energieversorgung an – und Teheran schlägt gegen die Öl- und Gaswirtschaft seiner arabischen Nachbarn zurück. Geht das jetzt so weiter?
Nachdem Iran die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten angegriffen hat, steigt der Preis für die Nordseesorte Brent am Donnerstag stark an. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sorgt sich um die Folgen.
Israel hat die wichtigsten iranischen Gasquellen angegriffen. Iran reagiert mit Angriffen auf benachbarte Anlagen in Qatar. Qatar meldet große Schäden an Flüssiggasanlagen.
Der Krieg in Iran, den die arabischen Golfstaaten versuchten zu verhindern, kommt sie teuer zu stehen. Über welche Reaktionen sie nun diskutieren.
Die EU-Staatschefs debattieren in Brüssel über Krieg und Wettbewerbsfähigkeit. Wo Busse und Bahnen heute still stehen. Und: Finnland hat das Glück gepachtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Europa und Asien bangen um ihre Energieversorgung. Der F.A.Z. vorliegende Daten zeigen erstmals, wie stark Öl- und Gaskonzerne ihre Produktion drosseln müssen.
Taiwan und Südkorea versorgen die ganze Welt mit Halbleitern. Die Irankrise schneidet beide Staaten nun von wichtigen Rohstofflieferanten ab. Droht die nächste Halbleiterkrise?
Durch den Irankrieg saßen zahlreiche Menschen auf der Mein Schiff 5 in Doha fest. Ein Passagier erzählt uns von Tagen der Ungewissheit, Explosionen am Himmel – und dem erlösenden Pochen an der Tür. Ein Protokoll.
Aus arabischen Brudervölkern wurden über Nacht Geiseln Teherans. Der waidwunde Iran habe eine perfide Strategie der Verteidigung gewählt, von der er sich nicht erholen werde, erklärt ein Wissenschaftler.
Iran attackiert amerikanische Radaranlagen am Golf. Satellitenbilder deuten auf schwere Schäden an Systemen hin, die teils mehrere Hundert Millionen Dollar kosten.
Notbetrieb in Dubai, nahezu Stillstand in Qatar, Engpässe im Oman: Der Reisekonzern TUI wählt für Rückholflüge einen kaum bekannten Airport an einer Wüstenoase. Aber das Ausharren ist nicht für alle Urlauber beendet.
Der Krieg im Nahen Osten sendet Schockwellen um die Welt, explodierende Energiepreise sind nur eine Folge von vielen. Wir sprechen über Konsequenzen und mögliche Szenarien.
Wegen der iranischen Luftangriffe stecken die Passagiere der Mein Schiff 5 seit Tagen in Qatar fest. Einer von ihnen erzählt, was seit Samstag an Bord geschieht. Ein Protokoll.
Der Islamwissenschaftler Sebastian Sons erklärt, was der Irankrieg für den Sport im Nahen Osten bedeutet, warum die WM in den USA noch politischer sein wird als die in Qatar – und er sagt, was er dem DFB deshalb rät.
Max Koterba verbrachte einen Zwischenstopp in Qatar, als die iranischen Raketen kamen. Hier kann ich nicht bleiben, sagte der Leipziger sich. Und machte sich auf eigene Faust auf den Weg nach Hause.
Berechtigte Angst und kalkuliertes Interesse, unauslöschliche Erinnerung und geographische Nähe: Iran ist für seine Nachbarn schon immer eine Herausforderung gewesen – und ein vielschichtiger Spiegel.
Der Irankonflikt stoppt Qatars Gasproduktion und -lieferungen. Zum Glück gibt es noch die USA. Doch Deutschland muss dringend unabhängiger werden.
Eigentlich wollen die Golfstaaten Touristen und Geld anlocken – doch die Kriegsbilder sind Gift für das Geschäftsmodell. Nun verschärfen die Monarchien den Ton gegenüber Teheran.
Die Preise für Öl und Gas steigen deutlich. Der Hauptexporteur von Flüssiggas, Qatar, fällt vorerst aus. Je länger der Krieg dauert, desto härter könnte es Europa treffen.
Flugausfälle, festsitzende Urlauber, Feuer an Hotels und Reisewarnungen: Im Nahen Osten zwingen iranische Gegenschläge Urlaubsanbieter und Airlines in den Krisenmodus. An den Flughäfen in Doha und Dubai geht nichts mehr.
Lufthansa, Air France und SAS fordern, einen Pakt, der Qatar Airways viele EU-Flüge erlaubt, „unverzüglich“ zu stoppen. Ihr Brief an Kommissionspräsidentin von der Leyen enthält scharfe Worte.
Qatar, in dem gerade die erste Art-Basel-Messe am Golf stattgefunden hat, gibt Details seiner kommenden Quadriennale bekannt. Stattfinden soll sie parallel zur Frieze in Abu Dhabi – und will mit einem großen Namen locken.
Alle wollen am Golf ins Geschäft kommen, auch die Art Basel. In Qatar eröffnet das Unternehmen seine fünfte Kunstmesse – und folgt den neuen Spielregeln der Weltpolitik.
Bei seiner Reise in die Golfregion versucht der Kanzler, neue Bande zu knüpfen. Besonders wählerisch kann er angesichts der Weltlage nicht sein.
Die Speicher leeren sich, die Preise für Flüssiggas steigen. Die Reise des Kanzlers in die Golfregion soll verhindern, dass Deutschland zu abhängig von einem Lieferanten wird.
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist Geschichte. Merz sucht Energieallianzen in Qatar. Und: Bekommt ein Chefarzt im Streit um Abtreibungen in der zweiten Instanz recht? Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Golfreise des Bundeskanzlers startet mit einer Charme-Offensive. Dass der saudische Kronprinz wegen eines brutalen Mordes noch vor wenigen Jahren vom Westen geächtet wurde, scheint vergessen.
Der Deutsche Fußball-Bund will eine Debatte über die Weltmeisterschaft bei Donald Trump unbedingt vermeiden. Das Auftreten des Verbands verwundert Politiker – und lässt die Spieler allein.
Boykott der WM 2026? Beim Deutschen Fußball-Bund wird schon die Debatte verweigert. Der Verband schweigt zu dem, was alle täglich sehen können. So steuert er bei der WM auf den nächsten Fehlschlag zu.
„Diplomatie in Stollenschuhen“: Das nordafrikanische Land nutzt den Afrika-Cup und die Weltmeisterschaft 2030, um seinen politischen Einfluss auszubauen. Daran ändert auch das Drama im Finale nichts.