Polizisten sollen Daten von Prominenten verkauft haben
Informationen über Fußballer, Unternehmer, Sänger und Schauspieler baten sie offenbar für bis zu 25 Euro an. Nun wird gegen die beiden Polizeibeamten in Neapel ermittelt.
In der Stadt am Fuße des Vesuvs lässt sich nicht nur die Antike, sondern auch Graffitikunst von Weltrang entdecken. Ein etwas anderer Stadtrundgang durch die Gassen von Neapel.
Informationen über Fußballer, Unternehmer, Sänger und Schauspieler baten sie offenbar für bis zu 25 Euro an. Nun wird gegen die beiden Polizeibeamten in Neapel ermittelt.
Bei einem spektakulären Überfall auf eine Bankfiliale werden in Neapel zwei Dutzend Geiseln genommen. Die Räuber brechen zahlreiche Schließfächer auf und fliehen schließlich unerkannt.
Seit 1986 treibt Gisela Capitain als Galeristin den deutschen Kunstmarkt voran, statt im Fluss der Moden mitzuschwimmen. Ihrem wichtigsten Künstler Martin Kippenberger widmet sie die erste Ausstellung des Jubiläumsjahrs. Eine Begegnung in Köln.
Der zwei Jahre alte Domenico war mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen. Im Dezember erhielt er ein Spenderherz, das ihm helfen sollte. Doch bei dessen Transport wurden Fehler gemacht.
Lange wartet „Tomassino“ in Neapel auf ein Spenderherz, dann wird ihm ein Organ transplantiert – doch das ist beschädigt. Der Zweijährige schwebt in Lebensgefahr. In ganz Europa wird nach einem neuen Herzen gesucht.
Der Schweizer Künstler David Diehl hat mit seinem Gemälde des Ausnahmefußballers Diego Maradona ganz Neapel bewegt.
Der verkannte Klassiker wird als erloschener Vulkan wiederentdeckt: Luca De Fusco inszeniert „Samstag, Sonntag, Montag” von Eudardo De Filippo am Teatro Argentina in Rom und vergibt eine entscheidende Chance.
Er zeichnete bedächtig und komponierte dabei wilde Landschaften: Zum 200. Todestag entdeckt die Casa di Goethe in einer glänzend kuratierten Ausstellung den Künstler Christoph Heinrich Kniep.
Die Basilikata liegt fernab vom Massentourismus, dabei bietet sie vieles, was Italienreisende suchen: Alte Kultur, ursprüngliche Landschaft und lokale Köstlichkeiten. Warum ist sie so vergessen?
Ein Messebesucher hat dem prominenten Priester Don Maurizio Patriciello eine Pistolenpatrone übergeben – offenbar im Auftrag der Mafia. Ministerpräsidentin Meloni nennt den Vorfall „inakzeptabel“.
In Pozzuoli bespielen Galerien den Stadtraum mit zeitgenössischen Werken, und im nahe gelegenen Neapel eröffnen neue Ausstellungen. Was unter der Überschrift „Panorama“ stattfindet, ist auch ein Augenöffner für den kulturellen Reichtum der italienischen Regionen.
Ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 8500 Menschen an Bord ist vor der italienischen Küste in Not geraten. Nun ist die Lage vorerst stabil. Die Ursache der technischen Probleme bleibt abzuwarten.
Man kann Neapel, diese lärmende, chaotische, und gleichzeitig herzzerreißend schöne Stadt, nur hassen oder lieben – oder ungläubig staunend daran verzweifeln, dass nun etwas mit ihr geschieht, womit niemals zu rechnen war.
Am Institut für Neurowissenschaft im italienischen Parma erfinden Gelehrte eine neue Disziplin: die Neuroarchitektur. Ein Besuch bei den Planern unserer Zukunft.
Bianca Menna spielt in ihrer Kunst mit Geschlechterrollen und Klischees. Um ihre Werke besser zu verkaufen, gab sie sich einen Männernamen: Tomaso Binga. In Neapel gibt es eine Retrospektive der Vierundneunzigjährigen.
Die Lebensmittel „Made in Italy“ und die darunter versteckten Drogen hätten nach Los Angeles verschifft werden sollen. Ermittlern kamen die Kartons allerdings verdächtig vor.
Italien ringt mit der Bestürzung über den Femizid an der vierzehnjährigen Martina Carbonaro. Ein Lehrer wünscht Melonis Tochter öffentlich dasselbe Schicksal – und verleiht dem Fall eine neue politische Dimension.
Seismische Linien entlang: Paolo Rumiz fängt die unruhige Topographie Italiens in einer dicht gefügten kulturgeschichtlichen Erzählung ein.
Neapel – die drittgrößte Stadt Italiens: Heiß geliebt, wild diskutiert. Ist die Stadt wirklich so schön wie auf Instagram? Zwischen Pizza, Chaos und Küstenblicken – wir schauen, ob sich der Hype lohnt und Neapel mehr ist als nur ein fotogenes Reiseziel.
Bei einem Seilbahnunglück am Monte Faito kommen vier Menschen ums Leben. Deutsche Passagiere haben großes Glück. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Ursache für den Riss des Zugseils.
Das Kabel einer Seilbahn bei Neapel reißt – die Gondel stürzt in die Tiefe. Vier Insassen verunglücken tödlich. Es ist nicht der erste Vorfall an der Seilbahn.
Schönheit kann auch ein Fluch sein: Mit seinem neuen Film „Parthenope“ setzt der italienische Regisseur Paolo Sorrentino seiner Heimatstadt Neapel ein bildgewaltiges Denkmal.
Ukrainische Lebensmittel in Neapel und Ferien vom Krieg in der toten Stadt: Das Bild dieser Woche.
Sein letztes dichterisches Wort war ein erotisches: Vor vierhundert Jahren starb der ehedem hochberühmte italienische Dichter Giambattista Marino.
In Neapel gibt es Proteste gegen die Fortsetzung der Mafiaserie „Gomorrha“. Im Stadtteil Quartieri Spagnoli wurde ein Drehteam von Demonstranten vertrieben. Man sei die Stigmatisierung als Hort der Camorra leid, lautet der Protest.
Die italienische Influencerin Rita De Crescenzo hat für einen Massenansturm auf ein Skiresort in den Abruzzen gesorgt – und ist sich keiner Schuld bewusst. Am Wochenende droht abermals der Ausnahmezustand.
Den heißen Atem des Epos im Nacken: Johan Simons inszeniert „Meine geniale Freundin“ nach Elena Ferrante am Schauspiel Bochum als kurzweilige Langveranstaltung
Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odessa versammelt Spitzenstücke europäischer Malerei. Zu Beginn des russischen Angriffskriegs wurden sie gerettet. Jetzt sind die Bilder in Berlin zu sehen.
Diese beiden Bücher gehören zu den meistdebattierten italienischen Nachkriegsromanen. Jetzt gibt es Curzio Malapartes „Die Haut“ und Elsa Morantes „La Storia“ in deutschen Neuübersetzungen. Hat es sich gelohnt?
Mehr als zwei Millionen Touristen strömen Jahr für Jahr nach Capri, jenen berühmten Sehnsuchtsort, den jeder einmal im Leben gesehen haben muss. Oder doch nicht?
Asmik Grigorian beeindruckt als Titelheldin in „Rusalka“ von Antonín Dvořák, aber der Regisseur Dmitri Tcherniakov bringt keine Liebe zu dieser Oper auf.
Der deutsch-italienische Museumsdirektor Eike Schmidt will mehr Besucher ins Nationalmuseum Capodimonte locken. Er plant die Aufwertung der Porzellansammlung und einen Shuttle-Bus zum Museum.
Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr sind wichtig für Italien. Doch viele Städte ächzen unter dem Massentourismus. Nun hat der Städtetag über das Thema gesprochen – dessen Tagung auch von Airbnb gesponsert wurde.
Italiens Regierung will Wachstum, doch die Bürger haben genug vom Massentourismus. In Florenz versehen sie die historische Innenstadt mit Warnzeichen, in Pompeji führen sie eine Obergrenze ein.
Pietro Donzelli war der große Meister der neorealistischen Fotografie in Italien. Jetzt ist seine großartige Bilderserie „Aria di Napoli“zum ersten Mal vollständig zu sehen.
Vor bald zweitausend Jahren versank die römische Stadt Pompeji nach einem Vulkanausbruch in Lava und Asche. Warum wirken ihre Reste immer wieder neu? Ein Besuch.