Kampf gegen die Chipknappheit
Taiwan und Südkorea versorgen die ganze Welt mit Halbleitern. Die Irankrise schneidet beide Staaten nun von wichtigen Rohstofflieferanten ab. Droht die nächste Halbleiterkrise?
Anleger setzen auf Unternehmen, die KI ermöglichen. Während Speicherchiphersteller und Rechenzentrumsbauer zweistellige Kursgewinne verzeichnen, erleben etablierte Softwarekonzerne den schlimmsten Ausverkauf seit der Pandemie.
Taiwan und Südkorea versorgen die ganze Welt mit Halbleitern. Die Irankrise schneidet beide Staaten nun von wichtigen Rohstofflieferanten ab. Droht die nächste Halbleiterkrise?
Der MSCI Emerging Markets, zu dem Länder wie China und Indien zählen, hat seit dem Jahresbeginn um zehn Prozent zugelegt, während der MSCI World auf der Stelle tritt. Was das für Anleger bedeutet.
Der Suchmaschinen-Konzern ist das zweitwertvollste Unternehmen der Welt. Eine Bestandsaufnahme.
Nach harten Verhandlungen haben sich Washington und Taipeh verständigt: Im Gegenzug für niedrigere Zölle sollen Taiwans Chip- und Technologiekonzerne neue Fabriken in Amerika bauen.
Der wichtigste Chip-Hersteller der Welt, TSMC, glaubt fest an den weiteren Aufschwung der KI und baut mehrere neue Fabriken in den USA. Laut Konzernchef Wei braucht es dafür nicht den Druck Donald Trumps.
China macht es vor: Keine Geopolitik mehr ohne Industriepolitik. Fünf konkrete Handlungsfelder zeigen, wie Deutschland strategischer, europäischer und schneller handeln kann – und muss.
Taiwans Chiphersteller plant eine Ausweitung seiner Investitionen in den USA. Das macht er offenbar nicht ganz freiwillig.
Die 100 nach Marktkapitalisierung teuersten Unternehmen haben 2025 ihren Wert weiter gesteigert. In der Liste tauchen nur noch drei deutsche Konzerne auf.
Während sich in Venezuela die Ereignisse überschlagen, spitzt sich auch im Fernen Osten ein Konflikt zu. Er könnte für die Weltwirtschaft gravierende Folgen haben – für Deutschland ganz besonders.
KI-Aktien haben das dritte Jahr mit spektakulären Zuwächsen erlebt. Aber nicht trotz, sondern wegen des Übergangs von blinder Begeisterung zu nüchternem Realismus. Wir haben die KI-Gewinner des Jahres identifiziert.
Der US-Chip-Hersteller ist fast fünf Billionen Dollar wert. Im europäischen Vergleich führt ASML die Rangliste an – und zwei Börsenstars stürzen ab.
Mit mehr als zehn Billionen Yen fördert Tokio die Branche, um mehr Produktion im Inland aufzubauen. Ein US-Konzern will nun für zehn Milliarden Dollar ein neues Werk bauen.
Jan Beckers ist einer der erfolgreichsten deutschen Tech-Investoren. Er erklärt, was ihm an Nvidia nicht mehr gefällt, warum er Perlen in der zweiten und dritten Reihe sucht – und welche Favoriten er in Deutschland hat.
Die Mikroelektronik-Strategie der Bundesregierung setzt auf Kooperation. Doch ohne Umsetzungsagenda droht sie Strategie ins Leere zu laufen.
Ist die Branche hierzulande wettbewerbsfähig? Daran zweifeln viele Unternehmen. Die Bundesregierung will mit einer Mikroelektronik-Strategie das Ruder herumreißen.
Sachsens Ministerpräsident drängt bei seinem ersten Taiwan-Besuch auf den Ausbau der Halbleiter-Kooperation. Für Taiwan ist die Investition in Deutschland Teil seiner strategischen Expansion in die Welt.
Techwerte haben auch im September weiter kräftig zugelegt. Neben der Künstlichen Intelligenz als Dauerbrenner scheint sich mit dem Quanten-Computing ein zweites Wachstumsthema zu etablieren.
Aktien aus Schwellenländern haben die Investoren über viele Jahre enttäuscht. Inzwischen hängen China und Co. die Industrieländer ab. So können Anleger profitieren.
Der Kurs der Aktie steigt nach Bekanntwerden der Rekord-Quartalszahlen deutlich an. Die Wechselkurse bereiten dem Vorstand aber zunehmend Sorgen.
Wie sehr schadet Künstliche Intelligenz dem Klima? Die Industrie schweigt, aber zwei neue Studien geben Aufschluss. Eine zeigt: Es kommt darauf an, was man den Chatbot fragt.
Inmitten von Japans Gemüsegarten hat der taiwanische Chipkonzern TSMC seine erste große Auslandsfabrik gebaut. Die Region wandelt sich rasant. Nicht alle finden das gut, andere ackern für noch mehr Erfolg.
Der taiwanische Chiphersteller hebt seine Prognose für die Industrie deutlich an. Für Innovationen soll auch ein neues Designzentrum in München sorgen.
Was sonst noch wichtig ist
Huawei, SMIC und andere chinesische Unternehmen machen trotz US-Sanktionen bemerkenswerte Fortschritte in der Chipentwicklung. Die Fortschritte stellen westliche Annahmen über Chinas technologische Isolation infrage.
Der amerikanische Präsident Donald Trump versucht, die Chipindustrie in die USA ziehen. Taiwan wehrt sich dagegen. Für das Land geht es um viel.
Donald Trumps Handelspolitik könnte für Taiwan hochgefährlich werden. Taipeh wehrt sich – und bekommt nun Unterstützung aus Kalifornien.
Ohne moderne Halbleiter ist Hochtechnologie undenkbar. Was Amerika und China unternehmen – und wieso Europa handeln muss.
Die EU will ihre Chipproduktion bis 2030 vervierfachen. Doch während China und Amerika Hunderte Milliarden investieren, wirkt Europas Chips Act wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Im April 2025 erlebten Technologieaktien eine eindrucksvolle Erholung. Von den größten Digitalkonzernen über spekulative Wachstumswerte bis zu Halbleiterherstellern erreichten viele Werte zweistellige Kursgewinne.
Der erfolgreichste Chiphersteller der Welt darf seine neuesten Technologien zur Herstellung von Spitzenchips nicht nach Amerika bringen. Dafür gibt es einen guten Grund.
Der weltgrößte KI-Chiphersteller will seine Produktion in Amerika in zwölf bis 15 Monaten hochfahren. Zusammen mit Partnern will Nvidia 500 Milliarden Dollar in die Hand nehmen.
20 Billionen Dollar Börsenwert, 2,6 Billionen Dollar Umsatz und 600 Milliarden Dollar Gewinn – die ökonomische Dimension der großen Digitalkonzerne legt trotz Gegenwind aus der Politik immer schneller zu. Wie das gelingen konnte.
Die Chipindustrie ist eine riesige Baustelle. Während Asien den Ton angibt, holt Amerika rasch auf. Auch in Deutschland drehen sich viele Kräne, nur langsamer – und anderswo herrscht Stillstand.
Der amerikanische Präsident setzt auch Taiwan unter Druck. Und doch gibt es in Taipeh Hoffnung, dass Donald Trump das Land nicht so fallen lässt wie die Ukraine.
Der US-Präsident hat sich dafür ausgesprochen, den fast 53 Milliarden Dollar schweren „Chips-Act“ abzuschaffen. Das Geld soll stattdessen für den Schuldenabbau genutzt werden.
Der größte Chiphersteller der Welt baut sein Engagement in den USA deutlich aus. Präsident Trump zeigt sich zufrieden.