Dresdens Joker
C. C. Wei steht an der Spitze des taiwanischen Chipherstellers TSMC – und hat in Dresden nun große Pläne.
C. C. Wei steht an der Spitze des taiwanischen Chipherstellers TSMC – und hat in Dresden nun große Pläne.
Die Staaten verteilen mit beiden Händen milliardenschwere Subventionen an die Halbleiterindustrie – und jetzt steht in Dresden der taiwanische Branchenprimus TSMC in der Tür.
Ärzte sollen vom 1. Januar 2024 an verpflichtet werden können, elektronische Rezepte auszustellen. Der Bundesregierung droht der nächste Heizungsstreit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Angst vor Deindustrialisierung allein mit Subventionen zu dämpfen, ist keine Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen. Langfristig hilft nur die Verbesserung der Standortbedingungen.
Dresden ist heute der weltweit fünftgrößte Standort für Mikroelektronik. Die Grundlagen dafür wurden bereits in den Fünfzigerjahren gelegt.
Der Mikroelektronik-Branchenprimus TSMC expandiert nach Europa. Das Werk wird ab 2024 als Kooperationsprojekt in Dresden entstehen.
Vier Halbleiterkonzerne bauen unter Führung von Branchenprimus TSMC eine neue Chipfabrik in Sachsen – für 10 Milliarden Euro. Die Hälfte zahlt der Staat.
Dresden gehört zu den wichtigsten Halbleiter-Zentren. Nun siedelt sich mit TSMC aus Taiwan ein Schwergewicht der systemrelevanten Branche dort an – und will zusammen mit anderen Größen wie Bosch und Infineon eine gigantische Summe investieren.
Die Investitionen in neue Chip-Fabriken, wie in Magdeburg, lässt sich der US-Konzern gut bezahlen. Ob damit der Sprung zurück in vergangene Marktkonstellationen gelingt, muss sich noch zeigen.
Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Amerika
China braucht für seine Ambitionen den Zugriff auf Chips der neuesten Generation. Amerika will das verhindern. Der Wirtschaftshistoriker Chris Miller hat über den Konflikt ein preisgekröntes Buch geschrieben.
Der Aufstieg des Chipherstellers Nvidia zum Billionenkonzern zeigt: Künstliche Intelligenz hat eine Goldgräberstimmung ausgelöst – von der viele Unternehmen schon profitieren.
Der Boom nach Systemen der Künstlichen Intelligenz feuert die Nachfrage nach speziellen Halbleitern an – und der kalifornische Konzern Nvidia kann liefern. Analysten sehen dessen Entwicklung noch längst nicht am Ende.
Taiwans Branchenprimus TSMC hat den Bau eines neuen Halbleiterwerks in Europa fest im Blick. Im Wettbewerb der Standorte hat Dresden offenbar gute Chancen.
Der größte der Auftragshersteller für Halbleiter sendet bedenkliche Signale. Taiwans TSMC erwartet für das zweite Quartal ein Umsatzminus von bis zu 16 Prozent.
Ohne Halbleiter aus Amerika und Asien ist die EU aufgeworfen. Der Chips Act soll das nun ändern. Nicht nur modernste Chips kleinster Größten sollen dabei in den Genuss von Milliardeninvestitionen kommen.
Die Zukunft der Mikrochip-Fertigung ist „Made in America“. Sagt zumindest Präsident Joe Biden – und spendiert Milliarden. Wenn das mal gut geht.
Südkorea will in der Nähe von Seoul die größte Ballung von Fabriken und Unternehmen für Mikrochips forcieren. Damit will sich das Land auch gegen Taiwan positionieren.
Japan baut im Süden und nun auch im Norden des Landes neue Fabriken für Mikrochips. Die staatliche Förderpolitik wirkt.
Die Amerikaner machen Druck, die Japaner erhöhen das Tempo, und die EU diskutiert über den Chips Act – seit einem Jahr. Ist es schon zu spät?
Europa und Amerika blasen zur Aufholjagd in der Chipindustrie. Während Brüssel an Details zum Chips Act feilt, werden in den USA Fabriken gebaut. Kurt Sievers, Chef der NXP Semiconductors, fordert mehr Tempo von Brüssel.
Fortschritt in der Informatik hängt immer auch von schnelleren Rechnern ab. Das ist wirtschaftlich und militärisch wichtig. Hier kommt eine Übersicht über diese Schlüsseltechnologie. Ein Gastbeitrag.
Der Marktführer für Speicherchips und Smartphones erwartet wirtschaftliche Besserung erst im zweiten Halbjahr. Investitionen kürzen will Samsung aber nicht.
Die USA wollen westliche Hightech-Exporte nach China unterbinden. Der niederländische Chipmaschinenhersteller ASML darf daher seine modernsten Geräte nicht dorthin liefern. Auch die älteren Geräte geraten ins Visier.
Die Vereinigten Staaten wollen China von Hightech abschneiden. Was darf der niederländische Hersteller von Chipmaschinen dorthin künftig noch ausführen? Die Antwort aus der Politik lässt auf sich warten.
Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Doch den taiwanischen Chiphersteller zieht es mit einer Spezialfabrik für die Autobranche nach Sachsen.
Die Chipbranche in Europa steht vor einem wichtigen Jahr. Was die wichtigsten Unternehmen planen – und wieso alle auf Brüssel blicken.
Der taiwanische Auftragshersteller will mehr in den USA produzieren – und Apple soll der wichtigste Kunde für seine neuen Werke werden.
Der amerikanische Starinvestor beteiligt sich an TSMC, einem Zulieferer des iPhone-Konzerns. Dabei hat Buffett solche Technologiewerte bisher eher gemieden. Ein Widerspruch ist das aber nicht.
Vor wenigen Wochen stieg der Großinvestor beim Chipfertiger TSMC ein. Auch andere Techunternehmen stehen auf seiner Liste – es wären Ausnahmen von seiner eigenen Regel.
Japans Topunternehmen und die Regierung versuchen, einen nationalen Champion für Mikrochips zu kreieren. Das kann gründlich schiefgehen.
Wenn Europa im Rennen um Halbleiterproduktionsstandorte neben Amerika und Asien mitmischen will, kommt es nicht umhin, die Fördertöpfe zu öffnen. Sonst wird anderswo gebaut.
Japan will wieder zurück an die Spitze der Halbleiterbranche. Frühere Versuche waren nicht erfolgreich. Doch dieses Mal wird alles anders, sagt Tokio.
Apple will seine Lieferkette offenbar weiter auf eine breitere Basis stellen. Chips für Geräte wie das iPhone sollen künftig nicht mehr nur in Asien gefertigt werden.
Berkshire Hathaway setzt auf Taiwans Technologie-Führerschaft. Der Investmentriese des Anleger-Gurus Buffett kauft sich beim weltgrößten Halbleiter-Hersteller ein.
Ob Intel oder TSMC: Halbleiterkonzerne brauchen die Maschinen von ASML, um Chips herzustellen. Das Unternehmen gerät jedoch immer tiefer in die Auseinandersetzung zwischen China und den USA.