Wehe, man taucht gar nicht auf
Politiker behaupten, dass sie Beliebtheitsrankings nicht so wichtig finden. Und dann schauen sie doch alle hin. Welchen Einfluss haben solche Umfragen?
Friedrich Merz wurde von Gewerkschaftern ausgebuht. Jetzt sollen ausgerechnet sie ihn retten.
Olaf Scholz (SPD) war von Dezember 2021 bis Mai 2025 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde 1958 in Osnabrück geboren, wuchs in Hamburg auf und lebt heute in Potsdam. Er hat in Hamburg Rechtswissenschaften studiert und als Anwalt für Arbeitsrecht gearbeitet.
Politische Karriere
Scholz trat mit 17 Jahren in die SPD ein. Von 1982 bis 1988 war Scholz stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos. 1998 wurde Scholz erstmals in den Bundestag gewählt, für seinen Wahlkreis Hamburg-Altona. Von 2007 bis 2009 war Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales, 2011-2018 Erster Bürgermeister von Hamburg. 2017 wurde er Vizekanzler Bundesfinanzminister.
Von 8. Dezember 2021 bis 6. Mai 2025 war er Bundeskanzler von Deutschland. Sein Nachfolger in diesem Amt ist Friedrich Merz.
Politiker behaupten, dass sie Beliebtheitsrankings nicht so wichtig finden. Und dann schauen sie doch alle hin. Welchen Einfluss haben solche Umfragen?
Der frühere Bundeskanzler sagt in Hamburg, wie er jetzt mit der Trump-Administration umgehen würde. Ein Hinweis an Merz von der Seitenlinie aus?
Verdient Merkels Friseur zu viel – und Scholz' Visagist zu wenig? Sind Harry und William wirklich versöhnt? Und werden Spielplätze von Senioren gekapert? Die Herzblatt-Geschichten.
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sollte auch die sozialdemokratische Außenpolitik eine Zeitenwende erleben. Was ist daraus geworden?
Esad Şahin ist Geschäftsführer der Türkischen Gemeinde in Hessen. Nach Deutschland ist er wegen der Frankfurter Schule gekommen. Geblieben ist er wegen der Menschen und der Entfremdung zu seinem Heimatland.
Schwarz-Rot-Bashing ist zum Volkssport geworden. Doch auch in vielen anderen Ländern sind die Regierungen so unbeliebt wie nie zuvor. Das zeigt: Die wahren Ursachen der Misere liegen tiefer.
Nach dem Regierungswechsel war von Olaf Scholz lange kaum etwas zu hören. Nun hat er seiner Fraktion und dem Bundeskanzler ins Gewissen geredet.
Heidi Reichinnek und Jens Spahn treffen bei „Maischberger“ aufeinander. Beide drücken sich vor kritischen Fragen. Andere Gäste stellen Kanzler und Koalition ein schlechtes Zeugnis aus.
Der Bundeskanzler a. D. erinnert die Union daran, dass sie mit der AfD nicht zusammengehen dürfe. Warum tut er das?
Schwarz-Rot wollte sich in vielem von der Vorgängerkoalition unterscheiden. Wo das nach einem Jahr geglückt ist – und wo nicht.
Gut ein Jahr nach unserem Podcast-Feature „Schaut auf diese Stadt" hat Simon Strauss nun ein Buch über seine Erfahrungen in der brandenburgischen Kleinstadt Prenzlau vorgelegt.
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Tankrabatt, Benzinprämie, Haushalt: Merz und Klingbeil freuen sich, wenn niemand etwas erfährt. Womöglich liegt genau darin das Problem.
Nach neuesten Umfragen kommt die SPD bundesweit auf nur noch 12 bis 14 Prozent. Wer Ursachen für den Abstieg sehen wollte, konnte diese seit langem beobachten.
Bei Markus Lanz geht es um die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline. Ein ukrainisches Kommando sei dafür verantwortlich. Ein „Krimi“, ruft Lanz aus. Dabei ist das nicht neu. Und wichtige Fragen bleiben.
Selbstverfasste Todesurteile und Spenden als Kopfgeld: Ein Mann soll zu schweren Gewalttaten gegen Politiker aufgerufen haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben.
Jörg Kukies geht zur US-Investmentbank Morgan Stanley. Der Mainzer beendet damit einen sieben Jahre währenden Ausflug in die Bundespolitik. Dabei war er für alles Mögliche im Gespräch.
Ex-Verkehrsminister Wissing hat beim Ampel-Aus Ende 2024 mit der Partei gebrochen. Doch die Differenzen in der Partei reichen zurück bis zur Euro-Krise.
Die Klassiker der Popliteratur blicken cool auf ihre Debüts zurück, während Olaf Scholz noch einen Verlag für seine Memoiren sucht, aber durch die Blume schon einmal seine Vorgängerin kritisiert: So war die Lit.Cologne.
Deutsche Szene: Navid Kermani versucht ein literarisches Gespräch über seinen neuen Roman mit Olaf Scholz. Der kündigt lieber eigene Bücher an.
Ob Völkerrecht oder Wirtschaftsverträge: Regelmäßig werden Regeln missachtet. Das ist aber nicht der Grund, warum regelgeleitete Ordnungen an ihr Ende geraten.
Der Kanzler ist diese Woche zu seinem Antrittsbesuch nach China gereist. Mit großer Wirtschaftsdelegation und freundlicheren Tönen, als angenommen. Ist das kluge Realpolitik oder riskante Annäherung?
Als Außenkanzler äußerte sich Merz jüngst noch kritisch über das Großmachtstreben Pekings. Während seiner Reise in das Land ist davon kaum noch etwas zu hören. Stattdessen staunt er über Kungfu-Roboter und lobt sogar Chinas Industriepolitik.
Der Bundeskanzler hat oft kein Blatt vor den Mund genommen, wenn er China kritisierte. Im Land schlägt Friedrich Merz jetzt freundliche Töne an.
Neun Monate hat sich Merz Zeit gelassen, ehe er nun zum ersten Mal nach China fliegt. Das gegenseitige Misstrauen ist groß – die gegenseitige Abhängigkeit aber auch.
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni kommt nicht zur Sicherheitskonferenz. Aber ihr Land wird für Deutschland immer wichtiger. Anders als Frankreich.
Es steht nicht gut um die Welt: Die Shortlist-Autoren des Wortmeldungen-Literaturpreises sprechen in Frankfurt über Russland, Trump, Corona und Artensterben.
Es hat herzlich angefangen zwischen Merz und Macron. Doch von der Ukrainepolitik bis zu Mercosur gibt es Differenzen – und der französische Präsident legt immer wieder einen drauf.
Merz’ neue Regierung ist im Amt. Aber was machen die führenden Köpfe der Ampel jetzt? Ein Überblick von Windelwechseln bis Orgelspielen.
Der unansehnliche Rohbau in Hamburg könnte bald tatsächlich zum Hochhaus werden. Dafür engagiert sich ausgerechnet ein umweltbewusster Drogerieunternehmer.
Am Finanzminister liegt es, ob die Koalition das Jahr übersteht. Dazu muss er Reformen anschieben und zugleich die SPD bei Laune halten, ein neues Bündnis für Arbeit soll helfen. Kann das gut gehen?
Fast alle sind sich einig: Zu viele Regeln lähmen das Land. Der Politologe Markus Hinterleitner sagt hingegen: Die Verwaltung ist oft nur der Sündenbock. Ein Gespräch zur Ehrenrettung der Bürokratie.
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Höherer Mindestlohn, steigende Pendlerpauschale – und ein Lachgas-Verbot: Der Jahreswechsel bringt wieder zahlreiche Änderungen und Anpassungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
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Wir sahen 2025 nicht nur Katastrophen und Tragisches, sondern auch Komisches und Abseitiges. Hier stellen unsere Bildredakteure ihre „Bilder des Jahres“ vor.