Ricarda Lang und Christian Berkel: Welche Politiker und Künstler braucht das Land?
Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Schauspieler Christian Berkel diskutieren auf dem F.A.Z.-Kongress über das Verhältnis von Politik und Gesellschaft.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil stimmt das Land auf harte Zeiten ein. Manche seiner Vorschläge können etwas verändern. Andere sind eher Symbolik.
Angela Merkel schrieb 2005 mit der Ernennung zur Bundeskanzlerin Deutschlands als erste Frau im Amt Geschichte. Sie wurde 1954 in Hamburg geboren, siedelte jedoch noch im selben Jahr mit ihren Eltern in die ehemalige DDR über. Angela Merkel studierte Physik in Leipzig und arbeitete später am Zentralinstitut für Physikalische Chemie in Berlin.
Erste Erfolge als Politikerin
In der DDR war Angela Merkel politisch nicht organisiert. Erst nach der Wende engagierte sie sich ab Dezember 1989 in der Partei Demokratischer Aufbruch (DA) und trat 1990 der CDU bei. Noch im selben Jahr gewann sie bei den ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen im Dezember ihren Wahlkreis und wurde von Bundeskanzler Helmut Kohl zur Bundesministerin für Frauen und Jugend ernannt. Kohl galt als ihr großer Förderer und übergab ihr nach der Bundestagswahl 1994 das bedeutende Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Später folgte der Aufstieg zur Generalsekretärin und CDU-Vorsitzenden.
Angela Merkels Profil als Bundeskanzlerin
Als Bundeskanzlerin punktet die Politikerin seit 2005 vor allem international und genießt weltweit hohe Anerkennung. So steuerte sie Deutschland durch die 2007 einsetzende Wirtschaftskrise und die folgende Eurokrise. Mehrfach wich Angela Merkel überraschend vom bisherigen Kurs der CDU ab, u. a. 2011 mit der Kehrtwende zur Atompolitik in Folge des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima und im Jahr 2015 mit ihrer Politik zum Umgang mit Flüchtlingen.
Zur Bundestagswahl 2021 trat Merkel nicht an und war somit insgesamt 16 Jahre als Bundeskanzlerin im Amt.
Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Schauspieler Christian Berkel diskutieren auf dem F.A.Z.-Kongress über das Verhältnis von Politik und Gesellschaft.
Noch nie hat ein Christdemokrat den Wahlkreis Ludwigshafen I gewonnen. Bis der junge Raymond Höptner die SPD-Vorherrschaft beendete. Was hat er vor?
Warum folgen nicht weitere Politiker dem Beispiel der FDP-Generalsekretärin in Baden-Württemberg? Nicht alle hätten so viel zu verlieren wie Donald Trump.
Vom Gelsenkirchener Jungen zum Erdoğan-Anhänger: Eine Dokumentation über den Fußballer Mesut Özil schildert die tragische Geschichte einer gescheiterten Integration.
Bald müssen alle Nicht-EU-Bürger in einer neuen Datei erfasst werden. Die meisten Staaten sind gut vorbereitet – mit drei Ausnahmen.
Multikulti mit Kehrwoche: Der Grünen-Spitzenkandidat verwandelte sich im Wahlkampf in einen CDU-Politiker. Wieder gibt es eine große Koalition. Die Opposition? Das ist die AfD.
Die ehemalige Bundeskanzlerin wirbt in einer Fastenpredigt im Kloster Maria Laach für ein neues Denken. Und ist selbst doch ganz die Alte.
Der Bundeskanzler hat einen Weg für sich gefunden, mit Donald Trump umzugehen. Auch wenn dazu gehört, einfach mal zu schweigen.
Noch letzten Sommer sprach der Kanzler salopp von „Drecksarbeit“, jetzt vermeidet er zugespitzte Worte zum Irankrieg und betreibt rhetorischen Eskapismus. Die Ohnmacht der Bundesregierung ist offenkundig.
Merz’ Reisen nach China und Amerika zeigen Deutschlands Schwächen und werfen eine Frage auf: Richtet sich Berlin geostrategisch neu aus?
Parteien brauchen Milieubindung und Standbeinfreiheit zugleich: Der Parteienforscher Franz Walter verschreibt seinen engagierten Lesern nonchalante Wechselbäder, um das System zu kurieren. Eine Gratulation zum Siebzigsten.
Traditionelle Rollenbilder scheinen in der modernen Gesellschaft überholt. Doch welche Werte und Theorien können heute Orientierung geben?
Der Kanzler ist diese Woche zu seinem Antrittsbesuch nach China gereist. Mit großer Wirtschaftsdelegation und freundlicheren Tönen, als angenommen. Ist das kluge Realpolitik oder riskante Annäherung?
Der ARD-Vorsitzende Florian Hager nimmt die ARD nach dem falschen Merkel-Bild vor dem Vorwurf der Manipulation in Schutz. Die AfD setzt im Bundestag zum Generalangriff auf den ÖRR an. Sie will ihn abschaffen.
Der Bundeskanzler hat oft kein Blatt vor den Mund genommen, wenn er China kritisierte. Im Land schlägt Friedrich Merz jetzt freundliche Töne an.
Neun Monate hat sich Merz Zeit gelassen, ehe er nun zum ersten Mal nach China fliegt. Das gegenseitige Misstrauen ist groß – die gegenseitige Abhängigkeit aber auch.
ÖRR auf Abwegen: Der „Bericht aus Berlin“ zeigt, wie Angela Merkel beim CDU-Parteitag der Wahl von Friedrich Merz applaudiert. Dabei war sie zu dem Zeitpunkt gar nicht da. Im ZDF fliegen derweil wegen des KI-Fakes die Fetzen.
Die CDU muss die Hoffnungen, die in sie gesetzt werden, enttäuschen. Aber es wäre falsch, so wie in Stuttgart Erwartungen gar nicht erst wecken zu wollen.
Der Kanzler hält vor seiner Wiederwahl als CDU-Vorsitzender eine nachdenkliche und selbstkritische Rede. Er erhält dafür langen Applaus.
Friedrich Merz ist mit sehr gutem Ergebnis zum Parteivorsitzenden wiedergewählt worden. Aber wie steht es um das konservative Profil, was ist mit dem versprochenen Politikwechsel? Fragen an den CDU-Granden Roland Koch
Der CDU-Chef muss seine Bilanz als Kanzler heute auf dem Parteitag verteidigen. Roland Koch, Karin Prien, Kohl-Enkel Volkmann und Carsten Linnemann erzählen, wie sie Merz erleben.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Kanzler Merz braucht ein gutes Ergebnis beim CDU-Parteitag, die Berlinale und die Olympischen Spiele nähern sich dem Ende, und der Frühling kommt. Der F.A.Z. Newsletter
Nach ihrer Kanzlerschaft blieb Angela Merkel allen CDU-Parteitagen fern. Bis jetzt. In Stuttgart will sie wieder dabei sein. Über den Grund gibt es unterschiedliche Deutungen.
Anfang nächsten Jahres muss entschieden werden, wer auf Frank-Walter Steinmeier folgt. Eine Frau bestreitet ihre Ambitionen. Eine andere ist weniger deutlich.
Wenn sich die EU nicht mehr auf die USA verlassen kann, muss sie umdenken. Das beginnt nicht mit einer europäischen Armee – sondern mit einem alten Vorschlag von Angela Merkel.
Dass Merkel zum CDU-Parteitag kommt, ist gut für den Eindruck einer geschlossenen Partei. Aber nur, wenn es nicht auf Kosten der Reformambitionen geht.
In Stuttgart wird die frühere Kanzlerin zum ersten Mal seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt an einem CDU-Parteitag teilnehmen. Eine Rede will sie aber nicht halten.
Rita Süssmuth schlug eine Schneise für Frauen in der deutschen Politik. Bis zuletzt setzte sie sich für gesellschaftliche Verbesserungen ein.
Frank-Walter Steinmeier hat viel für das Land getan. Auch dank ihm gelang die erste rot-grüne Koalition und die Agenda 2010. Ein Schatten bleibt seine Russlandpolitik. Eine Würdigung zum 70. Geburtstag des Bundespräsidenten.
Vor zehn Jahren erschütterten die massenhaften Übergriffe von Migranten auf Frauen in Köln die Republik. Eine Rekonstruktion der Ereignisse und ihrer Folgen.
Ist der Start von Merz als Bundeskanzler so viel schlechter als der seiner Vorgänger? Ein Vergleich mit Schröder, Merkel und Scholz zeigt Parallelen – aber auch Unterschiede.
Der Kanzler wollte Günter Krings an der Spitze der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung sehen. Doch Annegret Kramp-Karrenbauer setzte sich durch.
Der frühere Bundesligamanager Heribert Bruchhagen im F.A.Z.-Fragebogen über Pyrotechnik, Angela Merkel, die Steuerfahndung in Gütersloh und seine Liebe zur Berufsauffassung heutiger Fußballspieler.
Während ihrer Kanzlerschaft war es ihr Markenzeichen: die Raute. Nun hat Angela Merkel sich von ihr distanziert. „Es passt nicht mehr so richtig“, sagte sie während eines Gesprächs.
Baden-Württembergs Ministerpräsident verleiht der früheren Kanzlerin die Staufermedaille. In ihrer Dankesrede sagt Merkel, die Corona-Aufarbeitung sei richtig, „aber nicht mit Schaum vorm Mund“.