Wenn Bundeskanzler Scholz nach China aufbricht
In den nächsten Tagen entscheidet sich, wohin das Land wirtschaftlich steuert. Dass Scholz bald nach Peking fliegen will, ist auch ein Signal an die Grünen, nicht zu China-kritisch zu werden.
In den nächsten Tagen entscheidet sich, wohin das Land wirtschaftlich steuert. Dass Scholz bald nach Peking fliegen will, ist auch ein Signal an die Grünen, nicht zu China-kritisch zu werden.
Die EU-Innenminister beraten über Migration, Lauterbach stellt die neue Impfkampagne vor und der Parteitag der Grünen beginnt.
Wenn am kommenden Sonntag in Peking der 20. Kongress der Kommunistischen Partei beginnt, wirkt das Land, als sei die Zeit in die Sechzigerjahre zurückgedreht.
Dem Menschenrechtsanwalt Chang droht jahrelange Haft. Seine Frau kämpft für ihn – und gegen ein übermächtiges System.
Xi Jinpings Vater fiel unter Mao in Ungnade und wurde misshandelt. Am Sonntag will sein Sohn sich als Chinas Staats- und Parteichef bestätigen lassen. Was treibt ihn an?
Heute ist Deutschland von China wirtschaftlich so abhängig wie früher von Russland. Die Grünen wollen das ändern. Der Kanzler hat es weniger eilig.
China schottet sich zusehends ab. Austausch und Dialog sind kaum noch möglich. Das hat einschneidende Folgen für das Verhältnis zu den Amerikanern – aber auch zu den Deutschen.
Das teure Erdgas legt die Hefeproduktion lahm, die Queen ist tot, und jetzt ist auch noch Xi Jinping weg.
Menschenrechtsverstöße, militärische Drohungen, Ausnutzung der Wirtschaftsmacht und der Umgang mit der Pandemie: Das Ansehen Chinas im Westen ist drastisch gesunken.
Als Funktionär in China darf man sich viel erlauben. Politischen Ehrgeiz entwickeln darf man aber nicht. Der Führer wittert überall Feinde und lässt unbarmherzig zuschlagen.
Funktionäre des chinesischen Sicherheitsapparats sollen eine „Seilschaft“ gebildet haben. Ihre Verurteilung ist eine Warnung an potentielle Widersacher Xis.
Funktionäre des chinesischen Sicherheitsapparats sollen eine „Seilschaft“ gebildet haben. Ihre öffentlichkeitswirksame Verurteilung dient als Warnung an Widersacher Xis.
Der Kreml meldet in großer Aufmachung, ein Weggefährte Putins habe in China den Wert der „strategischen Partnerschaft“ beider Länder bekräftigt. Die Version aus Peking liest sich etwas anders.
Die Zukunft Europas liegt weder in einer Kopie der libertären Ideale des Silicon Valleys noch in der staatskapitalistisch-autoritären Industriepolitik Chinas. Ein Gastbeitrag.
Der Bundesrat stimmt über das Infektionsschutzgesetz ab, Berlin prescht bei der Nachfolge zum Neun-Euro-Ticket vor, die deutschen Basketballer stehen kurz vor dem Finale der Heim-EM und das Oktoberfest ist zurück.
Weil die Bauherren kein Geld mehr haben, ragen überall im Land Betongerippe mit bereits verkauften, aber unfertigen Wohnungen in die Höhe. Der chinesische Traum vom Eigenheim ist fürs Erste vorbei.
Putin bekommt in Samarkand vorerst nicht, was er sich erhofft hatte. Eine öffentliche Rechtfertigung des Angriffskriegs durch China bleibt aus. Xi Jinping erhält von den zentralasiatischen Gastgebern dagegen die Bühne, die er sich erhofft hatte.
Putin wäre ohne Chinas Unterstützung viel isolierter. Trotzdem wird sich sein Schicksal in der Ukraine entscheiden, und da lässt Xi Jinping ihn alleine.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Ein Treffen zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kirill scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Eine Friedensmission nach Moskau auch.
Peking schickt eine ranghohe Delegation zum Staatsbegräbnis von Elisabeth II. Auch wenn sie als Symbol des Kolonialismus dargestellt wird, hat China die weltweite Popularität der Monarchin stets mit Interesse verfolgt.
Chinas Staatschef und Russlands Präsident sprechen über den Krieg in der Ukraine. Baerbock fordert zügigen Beschluss über Kampfpanzer. Und Kardinal Woelki droht eine neue Untersuchung. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Nach Gesprächen mit dem Präsidenten Kasachstans will Xi zum Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit reisen. Dort ist auch ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin geplant.
Etliche Bundesliga-Klubs hatten in China den Markt der Zukunft gesehen. Xis Pläne lockten, geträumt wurde ganz groß. Dann kam Covid. Doch bedeutet das wirklich das Ende der Ambitionen?
Wandel durch Handel war gestern. Die Strategie hat sich nicht bewährt. Gegenüber Führerstaaten wie Russland und China ist die Rückkehr zur klassischen Abschreckung nötig. Ein Gastbeitrag.
Der frühere australische Ministerpräsident Kevin Rudd kennt sich aus mit China. Man müsse ein glaubwürdiges Abschreckungsszenario Peking gegenüber aufbauen, sagt er. Die Kanzler Merkel und Scholz nimmt er in Schutz.
Steigende Preise fürchten Pekings Machthaber wie die Pest und setzen auf Kontrolle. Doch langfristig werden wohl auch in der Milliardennation Energie und Essen teurer.
Jahrzehntelang gab es für China nur eine Richtung: aufwärts. Ändert sich das nun? Ein wirtschaftlicher Kollaps würde den Druck auf China zu einem schnellen Angriff auf Taiwan erhöhen.
China hat geschafft, was keiner für möglich hielt: Computerchips mit Strukturen von 7 Nanometern. Die USA sehen sich schon in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Doch Peking hat noch einen langen Weg vor sich.
Zur Zeit des chinesischen Wildwestkapitalismus häufte Xiao Jianhua Milliarden an und verkehrte mit den Familien der Parteielite. Jetzt wurde er zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Schüler, Studenten und Lehrer sollen in China die Worte ihres Anführers Xi studieren. Das eigene System soll so jenem des Westens überlegen erscheinen. Wer Erfolg haben will, macht mit.
Ob und wie sich der Wettkampf der Systeme kontrollieren lässt, wird öffentlich bislang kaum debattiert. Der Weckruf des ehemaligen australischen Premierministers Kevin Rudd ist angesichts der Taiwankrise aktuell wie nie.
Als keiner mehr an Joe Biden geglaubt hat, gelingt es dem Präsidenten, wichtige Teile seiner Agenda durchzusetzen.
Nancy Pelosi hat wohl einkalkuliert, dass China nicht nur verbal auf ihren Besuch in Taiwan reagieren würde. Trotzdem trat sie die Reise an. Jetzt ist Fingerspitzengefühl auf beiden Seiten gefragt.
China hat Milliardensummen an Schwellen- und Entwicklungsländer verteilt. Nun fallen mit Sri Lanka und Sambia die ersten Schuldner um. Die Regierung in Peking zeigt sich bislang hart.
Die deutschen Fußballerinnen kommen nach dem verpassten EM-Sieg nach Hause, Ricarda Lang sagt „Nein“ zu einem Wiedereinstieg in die Atomkraft – und Nancy Pelosi tritt eine herausfordernde Reise an.