Tollerort als „warnendes Beispiel“
Coscos Marktmacht in Europa nimmt mit seinem Einstieg im Hamburger Hafen zu. Das stärkt Chinas Hebel, europäische Staaten gegeneinander auszuspielen.
Coscos Marktmacht in Europa nimmt mit seinem Einstieg im Hamburger Hafen zu. Das stärkt Chinas Hebel, europäische Staaten gegeneinander auszuspielen.
Cosco ist ein wichtiger Player in der internationalen Seefahrt – aber das ist längst nicht alles: Die chinesische Reederei, die sich in Hamburg einkaufen darf, hat auch enge Verbindungen zu Partei und Militär.
Die Wiederwahl von Xi Jinping und die wirtschaftsfeindliche Neubesetzung des Machtzirkels um ihn herum haben zwar die Aktienkurse an der Hongkonger Börse in den Keller geschickt. Doch die Schweizer UBS lässt sich davon nicht beirren.
Ein neues Video zeigt den Moment, bevor der frühere chinesische Staatschef Hu Jintao vor den Augen von Xi Jinping aus dem Saal gezerrt wird. Es wirft neue Fragen auf.
Nach dem Parteikongress fallen die Kurse massiv – auch weil die Wirtschaft langsamer wächst als geplant.
Die direkte Reaktion der chinesischen Aktienmärkte auf die neue Machtfülle für Staatsführer Xi Jinping fällt deutlich aus. Sie könnte erst der Anfang sein.
Als Parteichef von Schanghai war Li Qiang verantwortlich für den Lockdown im Frühjahr mit seinen katastrophalen Folgen für Millionen Menschen. Xi Jinping hindert das nicht, seinen Vertrauten zu befördern.
Xi Jinping will aus seinem Land eine Sportmacht machen. Beim Fußball hat das bisher nicht geklappt. Ein Lehrstück ist der spektakuläre Aufstieg und Niedergang der chinesischen Superliga.
Allmählich steigert die chinesische Wirtschaft wieder ihre Produktion. Die Inlandsnachfrage aber bleibt schwach. Und die harten Lockdowns zur Pandemiebekämpfung lähmen die Konjunktur weiterhin.
Im Kampf um die Truss-Nachfolge macht Boris Johnson einen Rückzieher. Der Wiederaufbau der Ukraine ist Thema beim Wirtschaftsforum mit Scholz. Und: Umweltschützer hoffen auf das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Der F.A.Z Newsletter.
Nach dem Parteitag ist Staats- und Parteichef Xi in Chinas engsten Führungszirkeln nur noch von Gefolgsleuten umgeben. Der unfreiwillige Abgang seines Vorgängers Hu Jintao sorgt für Spekulationen.
Xi Jinping ist nach dem Parteitag der KP Chinas so mächtig wie zuvor nur Mao. Bundeskanzler Scholz wird im November in ein Land reisen, in dem nichts mehr ist „wie immer“.
Chinas Staats- und Parteichef ist für eine dritte Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei bestätigt worden. Den Parteitag nutzte er, um die Spitzenposten mit Vertrauten zu besetzen.
Als er 2012 Staats- und Parteichef wurde, hatte Xi Jinping Erwartungen genährt, er würde China liberaler machen. Diese Hoffnungen wurden gründlich enttäuscht.
Chinas Staatschef ist für eine historische dritte Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei bestätigt worden. Damit kann er im März auch für eine dritte Amtszeit als Präsident antreten.
Li Qiang hatte in Schanghai Menschen und Unternehmen mit zwei Monaten Lockdown ins Chaos gestürzt. Seine Beförderung bedeutet für die Weltwirtschaft nichts Gutes.
Kaum wiedergewählt, besetzte Xi Jinping die gesamte Führungsspitze der KP mit seinen Leuten. Der bisherige Parteichef von Schanghai wird neuer Ministerpräsident, trotz seiner Verantwortung für den Lockdown von Schanghai. Moderate Stimmen wurden aussortiert.
Chinas oberster Führer sieht seine Macht und sein Land in Gefahr. Er will weniger abhängig von westlicher Hochtechnologie werden und zugleich die Abhängigkeit des Westens von China ausbauen.
China strebt eine Vereinigung mit Taiwan an. Die Frage ist: wie und wann? Die militärischen Fähigkeiten für einen Angriff hat Peking nach amerikanischer Einschätzung spätestens im nächsten Jahr.
Im Ringen um die Besetzung von Führungsposten in der Kommunistischen Partei hat Xi Jinping sich durchgesetzt. Ministerpräsident Li muss gehen. Das schafft Raum für Jasager.
Obwohl sich Peking immer stärker gegen den Westen stellt, fliegt der Kanzler nach Peking. Die Wirtschaft soll mit – doch nach Recherchen der F.A.Z. fehlen viele Namen auf der Liste der Delegation.
Auf dem Gelände des chinesischen Generalkonsulats in Manchester wurde ein Hongkonger verprügelt. Auch der Konsul griff tätlich ein. Er handelt ganz im Sinne von Xi Jinping.
Beim EU-Gipfel im Brüssel geht es um die Strategie gegenüber China. Das Land tritt zunehmend als globaler Rivale auf, doch Kanzler Scholz setzt weiter aufs Geschäft. Das stößt auf Kritik.
Bundeskanzler Scholz will offenbar eine chinesische Beteiligung am Hamburger Hafen zulassen. Das wäre ein strategischer Fehler, es handelt sich um einen wichtigen Teil der deutschen Infrastruktur.
Antony Blinken warnt, China könnte eine Invasion Taiwans deutlich früher planen als bisher erwartet. Unter Xi Jinping sei Peking „zu Hause repressiver und im Ausland aggressiver“ geworden, sagt der amerikanische Außenminister.
Im Bundestag steht die Entscheidung über die deutschen Atomkraftwerke bevor, die NATO beginnt ihr Manöver mit Nuklearwaffen und streikende Eurowings-Piloten sorgen für viele Flugausfälle. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter.
In seiner Rede zum Parteitag preist Chinas Staats- und Parteichef seine Corona-Politik. Er droht Taiwan und bietet den USA die Stirn
Xi Jinping nutzt den Parteitag für eine Botschaft an Amerika: Wenn Washington sich in die „Taiwanfrage“ einmische, drohe eine Eskalation.
Jörg Wuttke, Präsident der Europäischen Handelskammer in China, wirbt für Pragmatismus im Umgang mit dem chinesischen Präsidenten und erklärt, was sich Xi vom Besuch des Bundeskanzler Olaf Scholz verspricht.
Amerika verbietet den Export hoch entwickelter Halbleiter an China. Der Kampf um die technologische Vorherrschaft geht damit in die nächste Runde.
Nach zehn Jahren im Amt hat Chinas Staatschef Xi Jinping eine Stellung erreicht wie vor ihm nur Mao Zedong. Bei dem anstehenden Parteitag am Sonntag will er sich eine weitere Amtszeit sichern. Kritik an seiner Amtsführung wird im Keim erstickt.
Beim Parteitag in Peking warnt Chinas Staats- und Parteichef vor „Worst-Case-Szenarien“. Er droht Taiwan und zerschlägt Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Lockdowns.
Was wird aus der Corona-Politik? Wie viel Freiheit behält die Wirtschaft? Und wer rückt in die Führung auf? Beobachter werden Xis Rede am Sonntag genau sezieren. Und das, was am siebten Tag geschieht.
Die Zeiten, in denen es immer nur aufwärts ging, sind vorbei. Im Land macht sich Verunsicherung breit. Xi Jinping laufen die Leute weg.
Auf dem Weg zur globalen Supermacht scheint China ins Trudeln zu geraten, die aktuellen Probleme sind nicht nur eine Delle. Das Land leidet unter dem Herrschaftssystem.