Ein Stein so groß wie Willy Brandt
Die SPD lässt sich noch einmal in die Pflicht nehmen. Doch nicht nur sie steht jetzt vor der schwierigen Aufgabe, sich in der Regierungsverantwortung zu erneuern.
Die SPD lässt sich noch einmal in die Pflicht nehmen. Doch nicht nur sie steht jetzt vor der schwierigen Aufgabe, sich in der Regierungsverantwortung zu erneuern.
Wolf Biermann, der Liedermacher, und Klaus Michael Kühne, der Unternehmer – beide kennen sich seit ihrer Schulzeit. Ein F.A.S.-Gespräch zweier Männer, deren Lebensläufe kaum unterschiedlicher sein könnten.
Deniz Yücel ist zum Glück wieder in Freiheit. Gestern Abend wurde aber deutlich, was der deutschen Außenpolitik zur Zeit fehlt: Stärke und Flexibilität.
Für die SPD ist Andrea Nahles die letzte Rettung in der Not. Doch selbst diese Angelegenheit ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Ein Kommentar.
Wohl dem Staat, der das Wort „Galgenhumor“ nur noch im übertragenen Sinne kennt: Norbert Lammerts Parlamentsverständnis reicht weit zurück und sollte ebenso weit in die Zukunft weisen.
Warum ein Abbruch der Groko-Verhandlungen eine Katastrophe wäre – für Deutschland, Europa und die SPD. Ein Gastbeitrag.
Order von oben, die Parteibasis vor der Tür: Steve Hudson organisiert in der SPD den Widerstand gegen die große Koalition. Mit dem Verein „NoGroKo“ will er die Basis aufrütteln – und richtet harsche Vorwürfe an die Parteiführung.
Alle Reformen werden nicht viel bewegen, wenn die SPD nicht zu der Erkenntnis gelangt, wer sie ist und für wen sie Politik machen will. Ein Gastbeitrag über die Heimatlosigkeit der Sozialdemokratie.
Bei Anne Will geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem. Es kommt zu schrägen Vergleichen. Man redet von der „Anerkennung von Realitäten.“ Doch welche sollen das sein?
Aktionskünstler haben in Björn Höckes unmittelbarer Nachbarschaft ein Stelenfeld aufgestellt. Die AfD fordert eine gesellschaftliche Reaktion, Anhänger blockieren den Zugang zum von den Künstlern angemieteten Grundstück.
Eine Jamaika-Koalition wird nicht lange halten: Zu unterschiedlich sind die Positionen der einzelnen Parteien.
Frank-Walter Steinmeier hat sich als Außenminister lange für ein gutes Verhältnis zu Russland stark gemacht. Nun reist er erstmals als Staatsoberhaupt nach Moskau. Dabei muss er aber besonders vorsichtig sein.
Die Verhandlungen für eine mögliche Jamaika-Koalition versprechen langwierig zu werden. Zu Adenauers Zeiten ging das noch alles schnell.
Die beiden Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke und Walid Nakschbandi sehen in ihrer „leidenschaftlichen Streitschrift“ Deutschland bereits auf dem „Weg in einen nationalistischen Staat“.
Mit einer Rede des DGB-Vorsitzenden Ludwig Rosenbergs begann Anfang Oktober 1965 ein maßgeblich von den deutschen Gewerkschaften vorangetriebener Prozess, der mit dem am 4. Mai 1976 in Kraft getretenen Mitbestimmungsgesetz seinen Abschluss fand. Die Idee der Mitbestimmung war keineswegs neu.
Weil es für eine Koalition mit der SPD wohl nicht reichen wird, attackiert die Linke auf den letzten Metern des Bundestagswahlkampfes vor allem die Sozialdemokraten – und will so den Kampf um Platz drei gewinnen.
In der 6. Legislaturperiode stellte die SPD den Bundeskanzler. Nach 17 Jahren in der Opposition sowie nach drei Jahren als Juniorpartner in der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) war der Hausherr im Palais Schaumburg erstmals ein Sozialdemokrat. Viele Deutsche und noch mehr SPD-Bundestagsabgeordnete sahen in diesem „Machtwechsel“ den Beginn einer neuen Zeitrechnung.
Frank Plasberg will mit seinen Gästen über Deutschlands Haltung zu Trump, Putin und Erdogan diskutieren. Doch zunächst verhilft er dem AfD-Spitzenkandidaten Gauland zu einem fragwürdigen Soloauftritt.
An diesem Freitag vor 50 Jahren startete in Deutschland das Farbfernsehen. Sein Übertragungsstandard PAL schrieb nicht nur Technikgeschichte.
Vor der Sommerpause diskutieren Maybrit Illners Gäste über Fragen, für die auch nach dem G-20-Gipfel keine politischen Lösungen in Sicht sind. Manche betrachten das als Einladung für Gardinenreden. Rhetorik aber kann Politik nicht ersetzen.
Wer sich in Deutschland einbürgern lässt, wird auch die Last tragen müssen, Deutscher zu sein. Spätestens in Auschwitz wird er spüren, was das bedeutet.
Der verstorbene frühere Bundeskanzler Helmut Kohl hätte sich nach seinem Tod einen Staatsakt im Reichstag wie für Willy Brandt gewünscht. Das glaubt sein langjähriger Biograf Heribert Schwan.
Angela Merkel führt seit Jahren die Forbes-Liste der „Mächtigsten Frauen der Welt“ an. Aber wie groß ist ihre Macht wirklich? Das hängt auch von der Kontrolle über die eigene Partei ab. Teil neun des Lexikons für Erstwähler.
Helmut Kohl hat den folgenschwersten Fehler Bismarcks repariert. Er tat alles Mögliche und Vernünftige, um die Freundschaft mit unserem Nachbarn Frankreich zu festigen.
Brexit, Terror, Trump – an Gesprächsthemen mangelte es den Talkgästen von Maybrit Illner nicht. Mit dem sich andeutenden Wahlergebnis im Vereinigten Königreich könnte nun alles noch chaotischer werden.
1970 gedenkt Willy Brandt auf Knien der toten Juden Europas. 2017 legt Frank-Walter Steinmeier einen Kranz für Arafat ab und Sigmar Gabriel interpretiert den Holocaust neu. Warum passieren einigen Sozialdemokraten solche Versehen, wenn es um Juden, um Israel geht?
Unter Anne Wills Gästen gab es keinen Verteidiger Donald Trumps, aber subtile Unterscheidungen, welche Konsequenzen die europäischen Staaten aus den Gipfeltreffen der letzten Woche ziehen sollen.
Der SPD-Kanzlerkandidat muss den Eindruck widerlegen, schon längst chancenlos zu sein. Das wird nur gelingen, wenn sich die Sozialdemokraten zur Abwechslung auch einmal mit dem politischen Gegner beschäftigen.
Der Flughafen Berlin Brandenburg galt im Frühsommer 2012 offiziell als fast einsatzbereit. Damals entstanden diese Fotografien. Tatsächlich wird an der Fehlerbehebung bis heute gearbeitet.
Horst Kopp rühmt sich, er habe „in seinen besten Zeiten“ immerhin 27 inoffizielle Mitarbeiter „gesteuert“. Sein Buch beginnt mit der wohl wirksamsten Einflussnahme der DDR-Geheimpolizei auf die Politik der Bundesrepublik: dem Misstrauensvotum gegen Willy Brandt im April 1972.
„Entgleist“ und „gegen den Prellbock gefahren“: Der „Schulz-Zug“ hat ein Formtief. Aber muss man deshalb gleich so demotiviert sein? Und warum orientiert sich die SPD nicht an dem edlen Ritter, der seinen Mantel geteilt hat? Eine Glosse.
Kurz vor der Wahl dümpelt die AfD in den Umfragen in Nordrhein-Westfalen so vor sich hin. Mit welchen Themen wirbt sie – und woran liegt es, dass sie nicht verfangen?
Wie kommt man in den Schulz-Rausch? Ich versuche es so: Schulz sehen, Autogramm holen, in Ohnmacht fallen. Ein Selbstversuch.
Er war Bundesminister, Kanzleramtschef und eine wichtige Stütze für Bundeskanzler Willy Brandt: Im Alter von 90 Jahren ist der ehemalige SPD-Politiker Horst Ehmke verstorben.
Vom Glück der SPD und dem Neid und dem Leid der CDU.
Die gefährlichste Falle in der Debatte über innere Sicherheit sind Vorschläge, die berechtigte Erwartungen der Bürger enttäuschen. Auch Thomas de Maizière gerät mit seinem Konzept in die Nähe dieser Falle. Hier kommt ein grundlegend anderes Konzept. Ein Gastbeitrag.